Ein Exhibitionist sorgt ja eigentlich in jedem Umfeld für viel Aufregung. Warum auch nicht?
Man ist es ja alles andere als Gewohnt in aller Öffentlichkeit eine nackte Person
herumspringen zu sehen. Aber ausgerechnet in der sowieso schon aufgeheizten Atmosphäre
des Spielbetriebs eines Casinos scheint man in eine solche Ausnahmesituation sehr souverän
zu reagieren.
(firmenpresse) - So geschehen im vergangenen Oktober in dem Casino in Bayreuth, Bayern. Einer der
Gäste schien sich nicht mit der breiten Auswahl an Automaten und Casino-Spielen
zufrieden geben zu wollen und ließ unvermittelt die Hosen runter. Es handelte sich dabei
um einen Mann von etwa Mitte vierzig, der aus Baden-Württemberg stammt. Ihn hatte
neben seinem Job als LKW-Fahrer offensichtlich auch ein ganz besonderer Nervenkitzel
in die Stadt geführt; wer hätte aber gedacht, dass es sich dabei nicht um die Freude am
Spiel handelt?
Mehrmals ließ der Exhibitionist seine Hose fallen und zeigte sein bestes Stück den
anderen Besuchern des Casinos, bis schließlich eine abgebrühte Angestellte den
Alarmknopf betätigte. Dieser soll normalerweise dafür sorgen, dass bei dem Auftreten
eines Spielbetrügers oder gar eines Überfalls stumm und unbemerkt die Polizei
verständigt wird. In diesem Fall fanden die eintreffenden Ordnungshüter einen
halbnackten Mann vor.
Für den Exhibitionisten endete dieser Abend in Verwahrungshaft und die Angestellten
führten ihren Spielbetrieb in gewohnter Professionalität souverän weiter. Man kann sich
ziemlich sicher sein, dass dem Nackedei aus Leidenschaft nun ein Hausverbot auferlegt
wurde und ihm zumindest in diesem Casino der Zugang an die vielfältige Welt des Live-
Casinos gesperrt wird. Ob gegen den Exhibitionisten ein Strafverfahren eingeleitet wurde,
ist leider nicht bekannt.
Vielleicht wäre für jemanden, der den Nervenkitzel des Glücksspiels gern mit der
Befriedigung des Nacktseins verbindet besonders das online Casino von Interesse. So
könnte er bequem von zuhause aus über das Internet nackt-spielen, ohne auf dem Weg
zum Casino aufgrund mangelnder Bekleidung frieren zu müssen.