Toyota ruft iQ in die Werkstätten - Software-Update für die elektrische Servolenkung
(pressrelations) - Das Wichtigste in Kürze
- Ein Software-Update optimiert die Lenkkraftunterstützung
- In Deutschland sind 13.609 Fahrzeuge betroffen
- Freiwilliger Rückruf über das KBA (Kraftfahrt-Bundesamt)
Köln, 04. November 2010. Toyota wird in Deutschland insgesamt 13.609 Fahrzeuge des Modells iQ in die Werkstätten rufen. Grund hierfür ist ein in seltenen Fällen mögliche Schwergängigkeit der elektrischen Servolenkung. Diese Situation kann eintreten, wenn das Fahrzeug Vibrationen ausgesetzt wird, wie sie beim Befahren von Fahrbahnsicherheitsmarkierungen auf Autobahnen entstehen können (so genannte Rüttelstreifen). Liegen diese Vibrationen in einem bestimmten Frequenzbereich, können sie von den Sensoren der elektrischen Servolenkung unter Umständen fehl interpretiert werden. Wenn dies geschieht, wird der Fahrer durch eine Signallampe im Cockpit gewarnt und die Betätigung der Lenkung erfordert einen erhöhten Kraftaufwand, jedoch bleibt das Fahrzeug in jedem Falle lenkbar. Es sind keinerlei Unfälle in diesem Zusammenhang bekannt.
Toyota wird vorsorglich einen freiwilligen Rückruf durchführen und die Fahrzeuge mit einem Software-Update für die elektrische Servolenkung versehen. Hierfür ist ein Werkstattaufenthalt von zirka zwei Stunden notwendig. Die betroffenen Halter werden über das KBA angeschrieben. Betroffen sind alle iQ aus dem Produktionszeitraum 11. September 2008 bis 22. Oktober 2010. Fahrzeuge, die vor dem 22. Oktober produziert, aber noch nicht ausgeliefert wurden, erhalten das Software-Update noch vor Auslieferung. Natürlich erfolgt der Austausch für den Kunden kostenfrei. Kunden können sich vorab auch bei ihrem Händler informieren, oder bei unserer Kundenbetreuung per Mail-Kontaktformular oder per Telefon unter 02234-102-7777.
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