Umweltverträgliches Sourcing ist mehr als ein Trend ? fünf Tipps für die Unternehmen, die es ernst meinen
(pressrelations) - ourcing verschafft Unternehmen einen Vorsprung im Wettbewerb
Frankfurt, 29. Oktober 2010 - TPI, das weltweit größte Sourcing Beratungs- und Marktforschungsunternehmen, rät Unternehmen, die Themen Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit verstärkt in den Fokus ihrer Sourcing Strategien zu stellen. Dadurch kommen Unternehmen nicht nur verschärften
gesetzlichen Bestimmungen oder steigenden Kundenanforderungen nach, sondern sie verbessern auch ihre wirtschaftliche Ausgangslage. Tom Olsen, Director,TPI Norwegen, erklärt, worauf zu achten ist.
Der öffentliche Druck zwingt Unternehmen weltweit, verstärkt Verantwortung für den Erhalt der Lebensgrundlagen auf unserem Planeten zu übernehmen. Hier ist besonders die IT-Wirtschaft angesprochen; gilt sie doch neben der Luftfahrt als Hauptverursacher globaler CO2-Emmissionen. Unternehmen sind hier in der Pflicht, denn nicht nur der Gesetzgeber stellt immer höhere Anforderungen, auch die Ansprüche von Kunden steigen. Doch eine konsequent umgesetzte Nachhaltigkeitsstrategie bringt für Unternehmen auch handfeste wirtschaftliche Vorteile. So verringern sich beispielsweise die Kosten für Energie, Rohstoffe oder die Entsorgung von Abfällen.
Will ein Unternehmen Umweltverträglichkeit ernsthaft als Handlungsgrundlage in seinen Beschaffungsprozessen verankern, sollte es fünf Dinge beachten. Diese Ratschläge basieren auf der Erfahrung, die TPI bei der Umsetzung von zahlreichen Sourcingprojekten sammeln konnte:
1Setzen Sie umweltverträgliche und ressourcenschonende IT in allen Bereichen als zentrales Unternehmensziel fest. Das heißt auch, dass Sie das Thema Nachhaltigkeit bei der Auswahl Ihrer Dienstleister in den Mittelpunkt stellen.
1Bei der Evaluierung Ihrer Dienstleister sollte die Umweltverträglichkeit der Lösungen in den Evaluierungsprozess einfließen. Geben Sie sämtlichen Aspekten von Umweltverträglichkeit beim Evaluierungsprozess eine angemessene Gewichtung. Im Bereich IT zählen beispielsweise der Energieverbrauch von Servern, die Zusammenlegung von Speichern, die Virtualisierung oder der Einsatz von Thin Clients dazu.
1Nehmen Sie den Aspekt Umweltverträglichkeit konkret in Ihrer Servicebeschreibung auf. Stellen Sie dabei sicher, dass funktionale Aufgaben und die Form der Berichte eingehend beschrieben sind. Dazu gehören das Recycling, das Einhalten von Verbrauchsobergrenzen bei Energie oder der verantwortliche Umgang mit Abfall, um nur einige Beispiele zu nennen.
1Definieren Sie Service Level für Umweltverträglichkeit. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, die Performance Ihres Dienstleisters in Bezug auf Umweltverträglichkeit zu messen und dessen Leistungen kontinuierlich zu verbessern.
1Schließen Sie kritische Leistungsbestandteile, so genannte "critical deliverables", Ihres Dienstleisters mit in den Vertrag ein. Ihr Vertrag sollte den Dienstleister dazu verpflichten, kritische Leistungsbestandteile, beispielsweise ein Energiemanagementsystem (EMS), innerhalb eines festgesetzten Zeitraums zu implementieren. Außerdem sollte Ihr Dienstleister mindestens einen Vorschlag pro Vertragsjahr machen, wie Emissionen reduziert werden können. Holen Sie von Ihrem Dienstleister immer wieder Informationen ein, wie er für Ihr Unternehmen umweltverträgliche IT-Dienstleistungen erbringen will und wie er Umweltverträglichkeit in seinem eigenen Unternehmen umsetzt.
Bernd Schäfer, Partner und Managing Director von TPI Deutschland, sieht in diesen Vorschlägen erste, aber dringend notwendige Schritte, um Unternehmen hin zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen zu führen: "Ressourcenschonendes Handeln im Allgemeinen und nachhaltige Beschaffung im Besonderen werden immer größeren Raum bei Entscheidungen in Unternehmen erhalten. Durch zahlreiche Projekte haben die Experten von TPI profunde Erfahrung, besonders im Hinblick auf Umweltverträglichkeit, sammeln können. Durch unser Know-how und unsere Kenntnisse können wir Unternehmen dabei helfen, ihre umweltrelevanten Ziele wirkungsvoll umzusetzen ? im Großen wie im Kleinen."
Über TPI
TPI, ein Unternehmen der Information Services Group, Inc. (ISG) (NASDAQ: III, IIIIU, IIIIW), ist Gründer und Innovationskraft für die Sourcing-Beratungsbranche und das größte Sourcing-Beratungsunternehmen der Welt. TPI verfügt über die Expertise für eine Vielzahl geschäftsunterstützender Funktionen (Backoffice Funktionen) und den dazu gehörenden Analysemethoden. Unter Nutzung ihres tiefgehenden Know-hows für die unterschiedlichen Geschäftsbereiche und ihrer umfangreichen praktischen Erfahrung arbeiten die Branchenexperten von TPI eng mit den Unternehmen zusammen, um deren Geschäftsabläufe durch eine optimale Kombination aus Geschäftsprozessoptimierung, Shared Services, Outsourcing
Offshoring sowie Service Management
Governance zu verbessern. Ein weiterer Geschäftsbereich, TPI Momentum, bietet zudem Informationen und relevante Einblicke in den Markt, um die Sourcing Service Provider dabei zu unterstützen, die Dienstleistungen für ihre Kunden kontinuierlich zu optimieren. Im Jahr 2009 feierte TPI sein zwanzigjähriges Bestehen. Weitere Informationen unter www.tpi.net.
Information Services Group, Inc.
Die Information Services Group (NASDAQ: III, IIIIU, IIIIW) wurde 2006 mit dem Ziel gegründet, mittels Akquisitionen und dem weiteren Aufbau von Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Beratung, Datenbeschaffung, Geschäfts- und Medieninformationen ein branchenführendes, schnell wachsendes Informationsdienstleistungsunternehmen aufzubauen. Im November 2007 erwarb das Unternehmen TPI, die größte unabhängige Sourcing-Beratungsfirma der Welt. Mit Sitz in Stamford, Connecticut wird ISG von einem erfahrenen Führungsteam geleitet, das sich weltweit in Informationsdienstleistungen bewährt hat und bereits sehr erfolgreich für Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter wertschöpfend tätig war. Weitere Informationen finden sich auf www.informationsg.com
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