(firmenpresse) - SMARTRAC N.V. / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
03.11.2010 07:29
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PRESSE INFORMATION
SMARTRAC veröffentlicht Ergebnis der ersten neun Monate 2010:
Umsatzsteigerung um 42 Prozent und Anhebung der Umsatzprognose für 2010
- Umsatz 9M 2010: Steigerung um 42 Prozent auf EUR 130,9 Millionen im
Vergleich zu EUR 92,2 Millionen in 2009
- EBITDA 9M 2010: Steigerung um 43 Prozent auf EUR 15,7 Millionen im
Vergleich zu EUR 10,9 Millionen in 2009, EBITDA-Marge von 12 Prozent
- Ausblick 2010: Vorstand erhöht Prognose für 2010 und erwartet einen
Umsatz vonüber EUR 175 Millionen (bisher: EUR 165 Millionen)
- Dr. Christian Fischer, CEO: 'Im dritten Quartal 2010 haben wir weitere
Meilensteine in der Entwicklung von SMARTRAC erreicht. Erstmals haben
wir in einem Quartal mehr als 50 Millionen Euro Umsatz erzielt und wir
konnten mit One Equity Partners einen Ankerinvestor gewinnen, der
unseren erfolgreichen Wachstumskurs zukünftig unterstützt.'
Amsterdam, 3. November 2010 - Die im TecDAX gelistete SMARTRAC N.V. hat
heute ihre Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 2010 veröffentlicht.
Das Unternehmen verzeichnete aufgrund einer anhaltend positiven
Gesamtentwicklung in den ersten neun Monaten 2010 ein Umsatzwachstum von 42
Prozent. SMARTRAC erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Konzern-Umsatz
von EUR 130,9 Millionen gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 92,2 Millionen.
Damit konnte der Gesamtumsatz des Jahres 2009 von EUR 127,9 Millionen
bereits nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrsübertroffen werden.
Im dritten Quartal 2010 wurde darüber hinaus erstmals die Marke von EUR 50
Millionen Umsatz in einem Quartalübertroffen (Q3 10: EUR 50,2 Millionen).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 43
Prozent von EUR 10,9 Millionen auf EUR 15,7 Millionen zu. Die EBITDA-Marge
lag nach neun Monaten unverändert im Vergleich zum Vorjahr bei 12 Prozent.
Der Konzern-Periodenüberschuss für die ersten neun Monate 2010 lag bei EUR
5,9 Millionen im Vergleich zum Vorjahreswert von EUR 3,1 Millionen.
Konzern-Umsatz
Der SMARTRAC-Konzern erwirtschaftete in den ersten neun Monaten 2010
Umsatzerlöse von EUR 130,9 Millionen. Der Konzern-Umsatz stieg damit um 42
Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 92,2 Millionen. Der Anstieg war
insbesondere auf die positive Entwicklung der Business Units Industry&Logistics, eID und Cards zurückzuführen. In der Business Unit Industry&Logistics trugen sowohl das Geschäft mit Transpondern für die
Automobilindustrie als auch die starke Entwicklung derübrigen
Produktlinien der Business Unit zum Wachstum des Konzerns bei. In der
Business Unit eID wirkte sich unter anderem der erfolgreiche Aufbau der
Volumenproduktion für ein Projekt aus der Rahmenvereinbarung mit De La Rue
positiv aus. In der Business Unit Cards führte die anhaltend hohe Nachfrage
nach Transpondern für kontaktlose Kreditkarten (e-Payment) zu einem
erfreulichen Wachstum.
Im Security-Segment (Business Units Cards und eID) verzeichnete SMARTRAC in
den ersten neun Monaten einen Umsatzanstieg von 41 Prozent auf EUR 98,2
Millionen gegenüber EUR 69,7 Millionen im Vergleichszeitraum 2009. Der
Anteil des Security-Segments am Konzern-Umsatz in den ersten neun Monaten
2010 lag bei 75 Prozent im Vergleich zu 76 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Der Umsatz im Industry-Segment (Business Units Industry&Logistics und
Tickets&Labels) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 47 Prozent von EUR 21,7
Millionen auf EUR 31,9 Millionen in den ersten neun Monaten 2010. Der
Anteil am Konzern-Umsatz betrug damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
unverändert 24 Prozent.
Konzern-EBITDA
Das Konzern-EBITDA von EUR 15,7 Millionen von Januar bis September 2010
stieg um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 10,9 Millionen.
Dies entspricht einer unveränderten EBITDA-Marge von 12 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr. Im Konzern-EBITDA wurden erste außerordentliche
Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit der Grundlagenvereinbarung
mit One Equity Partners in Höhe von EUR 0,13 Millionen definitionsgemäßnicht berücksichtigt. Insgesamt blieb die Profitabilität von SMARTRAC unter
den Möglichkeiten des Unternehmens. So führte die Verwässerung der
Profitabilität durch den anhaltend hohen, kundenbedingten Anteil an
Mikrochip-Umsätzen, ebenso wie der weitere Aufbau der Produktion in
Malaysia, zu einer Belastung der Profitabilität. Die Maßnahmen des
Managements zur Verbesserung der Ineffizienzen in der Produktion am
Hauptfertigungsstandort in Thailand begannen erste positive Effekte zu
zeigen. Allerdings werden die eingeleiteten Maßnahmen mehr Zeit benötigen,
um in den operativen Kennzahlen deutlich sichtbar zu werden.
Das EBITDA im Security-Segment stieg in den ersten neun Monaten 2010 um 14
Prozent auf EUR 13,4 Millionen verglichen mit EUR 11,7 Millionen im Jahr
2009. Der kundenbedingte, höhere Anteil an Mikrochip-Umsätzen insbesondere
in der Business Unit eID führte zu einem unterproportionalen Anstieg des
EBITDA im Security-Segment.
Das EBITDA im Industry-Segment lag zum 30. September 2010 bei EUR 2,1
Millionen im Vergleich zu EUR 1,1 Millionen im Vergleichszeitraum 2009.
Ausschlaggebend für die Profitabilität des Industrie-Segments war das sehr
gute Ergebnis der Business Unit Industry&Logistics, wohingegen der
Fertigungsstandort in Malaysia weiterhin die Profitabilität des Segments
und des Unternehmens insgesamt deutlich belastete.
Konzern-Periodenüberschuss
Der Konzern-Periodenüberschuss für die ersten neun Monate 2010 in Höhe von
EUR 5,9 Millionen entspricht einem Anstieg von 92 Prozent gegenüber dem
Vorjahreswert von EUR 3,1 Millionen. Unter Berücksichtigung der
Umrechnungseffekte bei Fremdwährungen ergab sich zum 30. September 2010 ein
Gesamtergebnis (Total Comprehensive Income) von EUR 7,6 Millionen im
Vergleich zu EUR 2,6 Millionen im Vergleichszeitraum 2009.
Finanzposition
Die Bilanzsumme der Konzern-Bilanz zum 30. September 2010 betrug EUR 222,9
Millionen. Sie lag damit 7 Prozentüber der Bilanzsumme von EUR 208,3
Millionen am Bilanzstichtag 31. Dezember 2009. Das Eigenkapital betrug EUR
132,6 Millionen und lag damit 6 Prozentüber dem Wert zum 31. Dezember 2009
von EUR 124,6 Millionen. Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag
unverändert 60 Prozent.
Die Nettoverschuldung lag zum 30. September 2010 bei EUR 22,3 Millionen.
Nach Ende des Berichtszeitraums wurde am 15. Oktober 2010 erfolgreich eine
Kapitalerhöhung durchgeführt, die vereinbarungsgemäßvollständig von OEP
Technologie B.V. gezeichnet wurde. SMARTRAC erzielte aus der
Kapitalerhöhung einen Bruttoerlös von rund EUR 26,0 Millionen. Unter
Berücksichtigung dieser Mittelzuflüsse verfügt SMARTRACüber eine
Netto-Cash-Position und eine Eigenkapitalquote von 64 Prozent.
Der Cash flow der laufenden Geschäftstätigkeit lag in den ersten neun
Monaten 2010 bei EUR 2,8 Millionen gegenüber 4,9 Million im Vorjahr. Trotz
des gestiegenen Konzern-Periodenüberschusses in den ersten neun Monaten
2010, führte das umsatzbedingt deutlich gestiegene Working Capital zu einem
geringeren operativen Cash flow im laufenden Geschäftsjahr im Vergleich zu
2009.
Der Cash flow aus Investitionstätigkeit betrug zum Stichtag 30. September
2010 EUR 13,5 Millionen im Vergleich zu EUR 0,2 Millionen im
Vergleichszeitraum 2009. Maßgebliche Investitionen wurden für die
Erweiterung der Produktionskapazitäten an verschiedenen Standorten sowie
den Neubau am deutschen Produktionsstandort in Reichshof-Wehnrath getätigt.
SMARTRAC Finanzkennzahlen imÜberblick:
KennzahlenAusblick
in TEUR Konzernzahlen Konzernzahlen + / (-)
30.09. 2010 30.09.2009 in %
Konzernergebnis
Umsatzerlöse 130.928 92.194 42
EBITDA 15.656 10.916 43
Periodenergebnis 5.926 3.094 92
Bilanz und Cash-Flow
Operativer Cash-Flow 2.798 4.873 (43)
(netto)
Working Capital 40.810 28.625 43
Investitionen (CAPEX) 12.092 5.551 118
Bilanzsumme 222.865 180.048 24
Weitere Kennzahlen
Ergebnis pro Aktie (EUR) 0,40 0,23 74
Operativer Cash-Flow pro 0,19 0,37 (49)
Aktie (EUR)
Eigenkapitalquote (%) 60 57 5
Mitarbeiter (zum 3.435 2.670 29
Monatsende)