(ots) - Dirk Enke hat das Gefühl, dass sein Sohn Robert in
Ostdeutschland eine glückliche Zeit verbracht hatte, bevor er in den
Westen und ins Ausland aufbrach. "Seine Ostbiografie war auch eine
glückliche Zeit in seinem Leben", sagt Dirk Enke, Vater des
Nationaltorwarts Robert Enke, der sich vor einem Jahr das Leben nahm,
im ZEITmagazin. Dennoch wäre "Robert nie nach Jena zurückgekommen. Er
wäre nach Lissabon gegangen." Der 1977 geborene Robert Enke war in
Jena aufgewachsen.
Im ZEITmagazin äußern sich mehrere Weggefährten über Robert Enke.
Thomas Westphal, Teammanager von Hannover 96, sagt: "Natürlich haben
wir Ossis in Hannover einen Kreis um uns gezogen" und "Die Ossis
unter sich, da hat Robert sich immer wohlgefühlt."
Per Mertesacker, Roberts Freund in der Nationalmannschaft, sagt,
er sei für Robert ein halber Ossi gewesen. "Er hat immer wieder zu
mir gesagt, vom Typ her musst du ein Ossi sein."
Enkes Freund Torsten Ziegner, der mit ihm gemeinsam die Kinder-
und Jugendsportschule besucht hat, erzählt, dass er mit Enke immer
von früher geredet habe, "bei jedem Telefonat, bis zum Schluss. Wir
haben nie vergessen, wo wir herkommen."
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