Nachhaltigkeit wird zunehmend zum Schlüssel des Erfolgs für die Logistik
(pressrelations) -
Schlüsselfunktion der Logistikbranche
Wie aus der Studie hervorgeht, kommt der Logistikbranche bei der umfassenden Senkung des Kohlendioxidausstoßes in den meisten Branchen eine Schlüsselfunktion zu - aufgrund ihres einmaligen Know-hows und ihrer Positionierung entlang der Lieferkette. 63 % der Geschäftskunden vertreten die Ansicht, dass der Logistiksektor bei der Senkung der CO2-Werte ein ausschlaggebender Faktor sein wird. Neben ihrer strategischen wirtschaftlichen Bedeutung wird der Logistik in Zukunft eine wichtige Rolle als Katalysator für die Senkung des CO2-Ausstoßes der Gesamtwirtschaft beigemessen. Dies ist Chance und Herausforderung zugleich für die Logistikunternehmen: Unternehmen, die in puncto Umwelt, sozialer Verantwortung und Unternehmensführung Spitzenwerte erzielen, verzeichnen eine um bis zu 8 Prozent bessere Aktienperformance als weniger nachhaltige Unternehmen.
Darüber hinaus greift der Grundsatz, dass Logistik eine Massenware ist und nur der Preis zählt, in Zukunft nicht mehr. Künftig werden Unternehmen mit einem nachhaltigen Leistungsangebot führend in der Branche sein. Die Studie macht überdies deutlich, dass sich auf dem Logistiksektor auch ohne bahnbrechende technologische Neuerungen bereits jetzt erhebliche CO2-Einsparungen erzielen lassen.
Die Nachfrage steigt
"Die Logistikbranche kann ihren CO2-Ausstoß auch heute schon durch eine effizientere Gestaltung des Distributionsnetzes deutlich senken. Ausschlaggebend sind die Wahl der richtigen Transportmittel und die effizientere Handhabung der Ladekapazitäten und Routen", erklärte Appel. "Mit unserer Studie wollen wir eine fokussiertere Debatte anstoßen. Der Bericht soll zeigen, wie Innovation und die Nachfrage nach grünen Produkten die CO2-Effizienz der Branche steigern und zu einer CO2-effizienten Wirtschaft insgesamt beitragen können."
Die Studie zeigt darüber hinaus auf, dass die Festsetzung von Preisen für CO2-Emissionen keine Zukunftsmusik mehr ist. Mit zunehmender Bedeutung der CO2-Reduzierung wird der Emissionsausstoß zum Bestandteil interner Kalkulations- und Entscheidungsprozesse und wird deshalb eine marktbasierte Dynamik hin zu nachhaltigeren Lösungen beschleunigen. In Zukunft werden bei Investitionsentscheidungen auch Umwelterwägungen ausschlaggebend sein. Der Studie zufolge sind insbesondere Kunden in Asien bereit, mehr für nachhaltige Angebote zu bezahlen. So geben beispielsweise 84 Prozent der Kunden in China, Indien, Malaysia und Singapur an, dass sie bei grünen Produkten höhere Preise in Kauf nehmen würden - verglichen mit lediglich 50 Prozent in westlichen Ländern.
GoGreen-Sendungen vom Kunden akzeptiert
Der dringende Handlungsbedarf beim Klimaschutz wird am stärksten in Asien (Indien, China) gesehen. Hier nennen 70 % der befragten Verbraucher den Klimawandel als weltweit vorrangigstes Problem. Die Deutsche Post DHL konnte in den vergangenen Jahren beobachten, wie sich beide Faktoren - die Akzeptanz höherer Preise und Klimaschutzerwägungen - auf das Geschäft auswirken. So hat sich die Zahl der CO2-neutral beförderten GoGreen-Sendungen der Deutschen Post DHL im Jahr 2009 gegenüber 2008 von 145 Millionen auf 704 Millionen erhöht und somit nahezu verfünffacht.
Die Studie zum Thema nachhaltige Logistik wurde mit Unterstützung namhafter externer Experten von Institutionen wie dem MIT, dem Potsdam-Institut für Klimafolgeforschung (PIK), der Universität Singapur und der TU Berlin sowie mit zahlreichen Experten von Deutsche Post DHL erstellt. Auch einige Konzernkunden wie Fujitsu, Henkel, HP, Unilever und Walmart waren an der Studie beteiligt.
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