Der Regelsatz ist neu berechnet. Kinder und Jugendliche sollen unabhängig von den Hartz-IV-Sätzen zusätzliche Bildungs- und Sozialleistungen erhalten. Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) begrüßt den Vorschlag der Bundesregierung.
(firmenpresse) - "Armutsbekämpfung klappt nicht mit höheren Hartz-IV-Sätzen. Der einzige Weg führt über den ersten Arbeitsmarkt. Es muss bei einem erkennbaren Abstand zwischen sozialen Leistungen und Einstiegslöhnen bleiben. Hohe Hartz-IV-Sätze senken den Anreiz zur Beschäftigungsaufnahme. 2 Millionen der 3,7 Millionen Hartz-IV-Haushalte sind Single-Haushalte. Hier ist noch sehr viel ungenutztes Potenzial vorhanden", macht BDWi-Präsident Werner Küsters deutlich.
"Eine andere Frage ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Hier sind deutlich höhere Anstrengungen notwendig. Das darf sich auch nicht nur auf Hartz-IV-Familien beschränken, sonst entstehen neue Ungerechtigkeiten. Hier müssen auch private Anbieter von Jugend- und Sozialhilfe gleichberechtigt zu Anbietern aus den Reihen der Wohlfahrtsverbände einbezogen werden. Sonst schließt man viel Kompetenz von vornherein aus", so Küsters.
Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) vertritt 26 Branchenverbände des tertiären Sektors, denen rund 100.000 Unternehmen mit mehr als 1,5 Millionen Mitarbeitern angehören. Das Spektrum erstreckt sich von der Altenpflege bis zur Zeitarbeit.
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