Prof. Bodo Fürneisen von derHochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“
(firmenpresse) - Mittwochsvorlesung der Potsdamer Köpfe im Kiez am 16. März 2011
• Welcher Schauspieler bekommt welche Filmrolle ?
• Wo liegen die Kriterien für die Besetzung aus Regiesicht?
• Welche Rolle spielt der subjektive Faktor?
• Kann in einer Zeit der gängigen Castingshows jeder ein „Filmstar“ werden?
Ausgehend von der Besetzung einer Hauptrolle in einem Film der ARD - Reihe TATORT, den der Referent als Regisseur für den SWR gedreht hat, gibt Prof. Fürneisen aus der Innenansicht heraus Einblick in die Besetzungsstrategien und schafft einen Überblick über Möglichkeiten und Gefahren einer Schauspielerkarriere im Medien Film und schlägt dabei einen Bogen von der Studienbewerbung für den Beruf des Schauspielers bis hin zur praktischen Filmarbeit.
Prof. Fürneisen arbeitet seit über 30 Jahren als Filmautor und –regisseur.
Unter seiner Regie entstanden u.a. Filme für die Reihen „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ für Serien wie „Kommissar Rex“ und „Wolf Revier“. Er drehte Märchenfilme wie „Die Weihnachtsgans Auguste“ (DDR – Fernsehen/1988) , „Frau Holle“ (ARD/2008) und „Rapunzel“ (ARD/2009) und war u.a. Regisseur der Filme „Der Rest, der bleibt“(DDR- Fernsehen 1990), „Eine unter Tausend“ (Pro 7) und „Mein Mann, der Trinker (ARD/2008)“.
Zur Zeit bereitet er für die neue ARD – Märchenfilm reihe des Weihnachtsprogramms 2010 den Film „Die Prinzessin auf der Erbse“ vor, bei dem der RBB federführend ist und der am 1.6.2010 seinen Drehbeginn hatte.
Seit Oktober 2010 ist Prof. Fürneisen an der Hochschule für Film und Fernsehen Babelsberg für fast 30 Schauspielschüler in drei Studienjahren im Ausbildungsfach „Medienspezifische Darstellung“ verantwortlich.
Zeit der Vorlesung: 16. März 2011, 18.00 Uhr
Ort der Vorlesung: Haus der Generationen und Kulturen, Milanhorst 9 am Schlaatz, 14478 Potsdam