US-Café-Ketten schaffen kostenloses WLAN wieder ab - gehen deutsche Gastronomen auch"vom Netz"?
(firmenpresse) - MĂŒnchen, 21.09.2010 - Schlechte Zeiten fĂŒr Mobil-Surfer: In den USA gehen CafĂ©-Ketten wie Starbucks & Co neuerdings dazu ĂŒber, ihre eben erst eingerichteten Gratis-WLAN-ZugĂ€nge wieder abzuschaffen. Der Grund: Die GĂ€ste sitzen mit ihren Laptops stundenlang bei einem Latte Macchiato und blockieren die Tische. Hierzulande ist "WLAN-Schnorrertum" in solchem AusmaĂ meist gar nicht möglich. Denn deutsche Gastronomen können den Gratis-Zugang zeitlich begrenzen, zum Beispiel mit einem Service von The Cloud Networks. Eine Stunde lang steht allen GĂ€sten ein kostenloser und einfach zugĂ€nglicher Hotspot zur VerfĂŒgung. Danach besteht die Möglichkeit, ohne Unterbrechung kostenpflichtig weiter zu surfen.
Horrorszenario fĂŒr die Gastronomie: GĂ€ste sitzen stundenlang und surfen kostenlos im mobilen Web statt zu konsumieren. So genannte "Web-oholics" sind der Grund dafĂŒr, dass groĂe amerikanische CafĂ©-Ketten ihr Gratis-WLAN-Netz abschalten. Ein Gastronom in San Francisco, dem Mekka der jungen IT-Branche, hat sein CafĂ© an den Wochenenden sogar zur WLAN-freien Zone erklĂ€rt. FĂŒr den Limburger Kneipier Walter Meloni geht das einen Schritt zu weit. "Kostenloses WLAN gehört bei uns mittlerweile zur Grundausstattung - genauso wie ein schneller und freundlicher Service. Damit der Internetzugang unser KerngeschĂ€ft unterstĂŒtzt und nicht torpediert, haben wir den Gratis-Zugang auf 60 Minuten beschrĂ€nkt. Das gibt unseren GĂ€sten genĂŒgend Zeit, um ein oder zwei Tassen Kaffee oder einen Mittagssnack zu sich zu nehmen. Da sind die monatlichen Kosten fĂŒr unser WLAN schnell wieder reingeholt. Um die Wirtschaftlichkeit brauchen wir uns also keine Gedanken zu machen."
Free Wi-Fi als GĂ€stemagnet
Daniel Blumenberg, Leiter Wholesale/Retail bei The Cloud Networks, hĂ€lt den kompletten Ausstieg der Gastronomie aus der WLAN-Welt fĂŒr nicht zielfĂŒhrend: "Wir ermöglichen es Restaurants und CafĂ©s, den kostenlosen WLAN-Zugang zeitlich zu begrenzen. Damit löst sich das Problem der "Web-oholics", die nur wegen kostenfreiem Wi-Fi bleiben, von selbst. Das Ziel unserer Kunden in Deutschland ist es, mit dem Hotspot die AttraktivitĂ€t ihres Lokals zu erhöhen und neue Zielgruppen zu gewinnen. Das gelingt ihnen nachweislich. Kochlöffel konnte beispielsweise den Anteil an mĂ€nnlichen GĂ€sten ab 20 Jahren um fĂŒnf Prozent erhöhen und parallel zur Verweildauer den Konsum steigern. Und das bei lediglich einer Stunde kostenlosem WLAN-Zugang."
Ein kostenloser Zugang ist nicht alles
Es gibt jedoch einige Voraussetzungen, damit das Konzept aufgeht: Sicherheit, einfache Handhabung und eine zeitliche Begrenzung. The Cloud Networks bietet mit dem Produkt "Solo Wi-Fi" alles, was Gastronomen brauchen. Das Basis-Tarifmodell enthĂ€lt fĂŒr 14,90 Euro eine Stunde kostenfreien WLAN-Zugang fĂŒr die GĂ€ste. Die Zugangsdaten erhĂ€lt der Enduser im Onlineservice durch eine SMS. Im Rahmen des Angebots ĂŒbernimmt The Cloud den kompletten Betrieb des Hotspots und damit auch sĂ€mtliche Haftungsrisiken. Die Voraussetzung hierfĂŒr ist jedoch, dass eine DSL Leitung vorhanden ist. Wenn der Zugang von besonders anspruchsvollen GĂ€sten oder ĂŒberwiegend von GeschĂ€ftsleuten genutzt wird, sollten der DSL-Zugang und das WLAN aus einer Hand kommen. Dies ist zum Beispiel beim Premium-Tarif der Fall. Mit einem zeitlich begrenzten WLAN-Zugang gelingt es Gastronomen, die Kundenfrequenz und -loyalitĂ€t zu erhöhen - ohne dabei TĂŒr und Tor fĂŒr WLAN-"Schnorrer" zu öffnen.
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Tipps und Tricks fĂŒr die EinfĂŒhrung von Public WLAN in der Gastronomie
1. Achten Sie auf ein zeitlich begrenztes kostenfreies WLAN-Angebot fĂŒr Ihre GĂ€ste - ohne besondere Belastungen der eigenen Kostenstruktur und Preiserhöhungen fĂŒr Ihre GĂ€ste.
2. Stellen Sie sicher, dass Ihr WLAN fĂŒr alle Nutzer mit allen gĂ€ngigen EndgerĂ€ten einfach zu bedienen ist - und fĂŒr Sie keinen zusĂ€tzlichen Aufwand bedeutet.
3. GewĂ€hrleistet Ihr WLAN-System, dass bei Rechtsverletzungen nicht Sie als Anbieter, sondern der Verursacher haftet? Werden Nutzerdaten erhoben bzw. ĂŒbernimmt Ihr Anbieter auch das Haftungsrisiko?
4. Achten Sie auf ein einfaches Authentifizierungskonzept fĂŒr alle gĂ€ngigen EndgerĂ€te - fĂŒr sensible Nutzer im besten Fall nur ĂŒber die Mobilfunknummer ohne Angabe weiterer Daten.
5. Bieten Sie die optimale Bandbreite. Diese ist abhÀngig von Nutzern, Applikationen und EndgerÀten.
6. FĂŒhren Sie Nutzer zu Ihrem Standort - durch werbewirksame Beschilderung und Hotspot-Listen /APPs auf Notebooks, Smartphones und in Navigationssystemen.
7. Ist Ihr Angebot fĂŒr die Zukunft gerĂŒstet? Die Anmeldung diverser, auch nicht mobilfunkfĂ€higer, EndgerĂ€te wie ipod oder MP3 Player sollte möglich sein. Auch steigt die Nachfrage nach neuen Applikationen wie Video on Demand, Video Conferencing, Online Radio, Gaming und Telefonie.
8. WĂ€hlen Sie einen WLAN-Provider, der nachweislich ĂŒber Erfahrung in der Gastronomie verfĂŒgt.
The Cloud wurde 2003 mit Sitz in GroĂbritannien gegrĂŒndet. Mit ĂŒber 7.000 Standorten und mehr als 22.000 WLAN-Zugangspunkten in 17 LĂ€ndern ist The Cloud heute der gröĂte unabhĂ€ngige Anbieter fĂŒr Public WLAN in Europa. Die Ăbernahme der GlobalAirNet AG (GANAG) Anfang 2008 machte das Unternehmen auĂerdem zu einem gefragten Premium-Anbieter von Breitband-Lösungen fĂŒr die Hotel- und Konferenzbranche.
The Cloud bietet mobile Internetlösungen fĂŒr Hotellerie, Gastronomie und Tagungszentren, BĂŒrogebĂ€ude, Niederlassungen und Filialketten, Bahnhöfe, Flug- und SeehĂ€fen, Sport- und Einkaufszentren, Gesundheitsbetriebe, öffentliche Einrichtungen und ganze StĂ€dte.
Mobile Internet User erhalten einen schnellen Zugang zu einem vielfĂ€ltigen Online-Erlebnis und zwar unabhĂ€ngig von ihrem EndgerĂ€t und ihrem Standort. Dazu tragen Neuentwicklungen wie beispielsweise ein interaktives Video-/Audio-Interface fĂŒr multimediale Inhalte sowie die Autodetektion WLAN-fĂ€higer EndgerĂ€te bei. The Cloud arbeitet mit fĂŒhrenden Mobilfunkbetreibern wie O2 und Telenor sowie mit EndgerĂ€teherstellern wie HP, Apple und Nokia zusammen.
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