PresseKat - Trends im Online-Marketing: 2007 wird das Jahr des Multi-Channel-Vertriebs

Trends im Online-Marketing: 2007 wird das Jahr des Multi-Channel-Vertriebs

ID: 25310

(firmenpresse) - HĂ€ndler mĂŒssen VertriebskanĂ€le verknĂŒpfen, um Kunden nicht zu verlieren

Von Gunnar Sohn

DĂŒsseldorf, www.ne-na.de - Pascal Finette, Experte fĂŒr Online-Marketing von ChannelAdvisor http://www.channeladvisor.de, rechnet mit ĂŒberproportionalen Preissteigerungen auf den wichtigen Online-MĂ€rkten als Folge der Mehrwertsteuererhöhung. Durch die neuen Preisstrukturen werde sich der Trend zum Multi-Channel-Vertrieb im nĂ€chsten Jahr verstĂ€rken. Das berichtet das E-Commerce-Magazin http://www.e-commerce-magazin.de. „Die Preise sind mittlerweile so eng kalkuliert, dass die VerkĂ€ufer die Erhöhung weitergeben mĂŒssen. Klassische Preisschwellen, wie 9,99 oder 99 Euro, können dann nicht mehr gehalten werden. Sind diese aber einmal gefallen, dann lassen sich die Preise leichter bis zur nĂ€chsten psychologischen Schwelle anheben“, erklĂ€rt Finette. Dazu kommen weitere preistreibende Faktoren wie die zum 1. Januar fĂ€llige Anhebung der eBay-GebĂŒhren.

„Wir rechnen im ersten Halbjahr mit deutlichen Preissteigerungen", so Finette weiter. WĂ€hrend bei eBay die GebĂŒhren steigen, kommt Google seinen Kunden entgegen, etwa durch den vorlĂ€ufigen Verzicht auf GebĂŒhren beim Bezahldienst Google Checkout; VerkĂ€ufer können damit zwei bis drei Prozent sparen - bei knappen Margen ein gewichtiges Argument. „Solche Faktoren stĂŒtzen einen Trend, den wir schon 2006 beobachtet haben: Suchmaschinen gewinnen als VertriebskanĂ€le mehr und mehr an Bedeutung. WĂ€hrend eBay sein Marktpotential bereits weitgehend ausgeschöpft hat und weniger schnell als der Markt wĂ€chst, holen andere KanĂ€le auf. Wir rechnen daher damit, dass 2007 das Jahr des Multi-Channel-Vertriebs wird. Vor allem gewerbliche Anbieter sollten sich darauf bei Zeiten einstellen und ihr Angebot entsprechend positionieren“, fĂŒhrt Finette aus.

Auch nach Ansicht des Billing-Experten Omar Khorshed, Vorstandschef der DĂŒsseldorfer acoreus AG http://www.acoreus.de, mĂŒssen die HĂ€ndler stĂ€rker auf diesen Trend setzen, um in der zunehmend digitalisierten Welt ĂŒberlebensfĂ€hig zu sein. „Ein immer wichtiger werdender Wachstumsfaktor sind die elektronischen Bestell- und Abwicklungswege. Sie aufzubauen, ist eine große Herausforderung fĂŒr HĂ€ndler. Denn die elektronischen Bestell- und Abwicklungswege mĂŒssen mit allen anderen KanĂ€len, mit Kundendatenverwaltung, Rechnungen oder BezahlvorgĂ€nge, verknĂŒpft werden. Das Problem besteht darin, unter dem großen Wettbewerbsdruck kosteneffizient zu arbeiten und gleichzeitig Schritt zu halten mit der hohen Geschwindigkeit, KomplexitĂ€t und Dynamik des Marktes“, so Khorshed. Hier könnten Abwicklungsspezialisten helfen, die entsprechende Standardprozesse anbieten, die bereits multi-channel enabled sind. „Wer einen solchen Anbieter an der Seite hat, kann flexibel agieren und hat im Wettbewerb die Nase vorn“, prognostiziert Khorshed.





Die Studie „Wechselwirkungen im Multi-Channel-Vertrieb" von E-Commerce-Center Handel http://www.ecc-handel.de zeigt, dass sich Konsumenten vor einem Kauf in einem Vertriebskanal hĂ€ufig in anderen KanĂ€len informieren: „So wird beispielsweise bei 31,3 Prozent der Bestellungen in Online-Shops zuvor der stationĂ€re Handel aufgesucht, bei 26,9 Prozent der Bestellungen werden zuvor Print-Kataloge konsultiert. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass der Kunde sich bei einem HĂ€ndler informiert und dann doch bei einem anderen kauft“, schreibt das Handelsjournal http://www.vhb.de/handelsjournal. Eine genauere Analyse der VerknĂŒpfungen in Multi-Channel-Systemen belege, dass Informationssuche und Kauf oft in verschiedenen VertriebskanĂ€len desselben Unternehmens erfolgen. „Am stĂ€rksten sind diese Effekte zwischen Online-Shop und Print-Katalog: Bei 25,4 Prozent der Bestellungen aus Print-Katalogen informieren sich die befragten Konsumenten vorab im Online-Shop desselben Anbieters, umgekehrt wird bei 21,6 Prozent der Bestellungen in Online-Shops zuvor ein Katalog desselben Anbieters konsultiert. Die Wechselwirkungen mit stationĂ€ren Filialen fallen geringer aus, sind aber nicht zu vernachlĂ€ssigen. So informieren sich die befragten Kunden bei 9,3 Prozent der KĂ€ufe im stationĂ€ren Handel vorher im Online-Shop desselben Anbieters“, fĂŒhrt das Handelsjournal aus.

Da die Gefahr, einen potenziellen Kunden beim Kanalwechsel zu verlieren, sehr groß sei, sollten Handelsunternehmen nicht nur versuchen, ihre VertriebskanĂ€le kundenfreundlich zu verknĂŒpfen. Die KanĂ€le sollten auch so gestaltet sein, dass der Kauf möglichst unmittelbar nach der Informationsphase direkt ĂŒber den jeweiligen Kanal erfolgen könne. Ein gezieltes Multi-Channel-Management sei fĂŒr Einzelhandelsunternehmen aller GrĂ¶ĂŸenklassen Ă€ußerst wichtig. ist. Die VerknĂŒpfung des Online-Vertriebs mit bestehenden VertriebskanĂ€len werde kĂŒnftig einen zentralen Wettbewerbsvorteil im Handel darstellen.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Preisangaben fĂŒr 0900 Servicenummern sind kostenlos Nachrichtenmagazin DER GLÖCKEL zur Klage von HOST EUROPE wegen Hacker-Story
Bereitgestellt von Benutzer: cklemp
Datum: 20.12.2006 - 10:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 25310
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Gunnar Sohn

Kategorie:

Information & TK


Meldungsart: Unternehmensinformationen
Versandart: kein
Freigabedatum: 20.12.06

Diese Pressemitteilung wurde bisher 447 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Trends im Online-Marketing: 2007 wird das Jahr des Multi-Channel-Vertriebs"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

medienbĂŒro.sohn (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemĂ€ĂŸ TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemĂ€ĂŸ der DSGVO).

Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation ...

Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflĂŒgen Berlin/MĂŒnchen, 27. Februar 2009, www.ne-na.de - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und p ...

Alle Meldungen von medienbĂŒro.sohn