PresseKat - Konjunktur: Bankenverband warnt vor Euphorie

Konjunktur: Bankenverband warnt vor Euphorie

ID: 248895

(firmenpresse) - Berlin (wnorg) - Die aktuelle Wirtschaftslage lässt viele Experten jubeln. Ist die Freude verfrüht? Der Bankenverband sieht auch Risiken für die konjunkturelle Entwicklung. Einige positive Entwicklungen könnten sich schon mittelfristig als Strohfeuer entpuppen. Außerdem lauern im Ausland gefährliche konjunkturelle Einflüsse.

Die aktuelle Entwicklung der deutschen Konjunktur ist überdurchschnittlich gut. "Die im zweiten Quartal beim Wirtschaftswachstum fast erreichten 'chinesische Dimensionen' werden wir aber nicht dauerhaft halten können", erklärte Prof. Dr. Manfred Weber, Geschäftsführender Vorstand des Bankenverbandes, bei der Vorstellung des aktuellen Konjunkturberichts in Berlin. Es sei bereits abzusehen, dass die Erholung in Deutschland im bisherigen Rekordtempo nicht weitergehen könne. Neben Nachholeffekten der Bauwirtschaft, die das Wirtschaftswachstum zuletzt überzeichnet hätten, werde in den kommenden Monaten der weltwirtschaftliche Rückenwind für die deutsche Wirtschaft spürbar nachlassen.

"Ein Abgleiten in eine neuerliche Rezession ist aber nicht zu befürchten", so Weber, "dafür ist die Ausgangslage zu stabil". Angesichts der sich bereits abzeichnenden Verlangsamung der wirtschaftlichen Entwicklung warnte Weber davor, die Finanz- und Wirtschaftskrise in Deutschland als erledigt zu betrachten. "Die Staatschuldenproblematik wird noch längere Zeit auf der Agenda bleiben und ein potenzielles Risiko für die Finanzmärkte darstellen", erläuterte Weber. Außerdem würde die Bereinigung der strukturellen Probleme vor allen in den Ländern mit Immobilienmarktkrisen und hohen Leistungsbilanzdefiziten noch einige Zeit und erhebliche Anstrengungen verlangen. Dies ginge mit einem niedrigeren Wachstumstrend einher.



Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die wnorg-Nachrichtenagentur ist eine klassische, neutrale, deutschsprachige Nachrichtenagentur. Ihre Aufgabe ist das Erstellen von originären, d. h. selbst recherchierten und verfassten Nachrichten aus seriösen Nachrichtenquellen, eigenen Nachforschungen, Erhebungen und Interviews.

Die wnorg-Nachrichtenagentur stellt die selbstverfassten Nachrichten als Text zur Verfügung. Die Meldungen werden Journalisten und Medien zur Nutzung und Verbreitung zur Verfügung gestellt. Meldungen werden als Kurztext oder als Volltext produziert und zur Verfügung gestellt.

Der Überblick über aktuell verfügbare Themen erfolgt auf der Internetseite www.wnorg-nachrichtenagentur.de. Die Nutzung und Verbreitung durch registrierte Nutzer ist für diese kostenlos.

Die wnorg-Nachrichtenagentur ist ein Verlagsprodukt des Rechtsträgers: Regio Beteiligungen GmbH, Lerchenweg 14, 53909 Zülpich, Amtsgericht Bonn, HRB 14018



PresseKontakt / Agentur:

wnorg-nachrichtenagentur
Günter Verstappen
Lerchenweg 14
53909
Zülpich
info(at)wnorg-nachrichtenagentur.de
02252-835609
http://www.wnorg-nachrichtenagentur.de



drucken  als PDF  an Freund senden  Investieren im Wohnungsmarkt, wo Mieter gerne wohnen würden One Equity Partners (OEP) legt freiwilligesöffentliches Übernahmeangebot für SMARTRAC vor
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 30.08.2010 - 09:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 248895
Anzahl Zeichen: 1782

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Günter Verstappen
Stadt:

Zülpich


Telefon: 02252-835609

Kategorie:

Finanzwesen


Meldungsart:
Anmerkungen:


Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Konjunktur: Bankenverband warnt vor Euphorie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

wnorg-nachrichtenagentur (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Wenn der Urlaub wegen der Arbeit ausfällt ...

Hamburg/Baiersbrunn (wnorg) - Es gibt dieses Jahr für viele Bundesbürger gute Gründe, sich über den Urlaub intensiver Gedanken zu machen als sonst. Finanzkrise, Arbeitsüberlastung oder auch ein Partner, der einfach nicht in Urlaub will. Immerhi ...

Wachstum bricht ein und Rezessionsgefahr steigt ...

Zülpich/Berlin/Brüssel (wnorg) - Deutschland und Europa sind mehr denn je abhängig vom weltweiten Wirtschaftsklima. Experten vom Institut für Wirtschaftsforschung IWB sehen insbesondere das permanent latente Risiko plötzlich aufflammender intern ...

Schichtdienst macht häufig krank ...

Köln (wnorg) - Nachtdienste und Schichtarbeit mit unregelmäßigen Arbeitsperioden bringen den Biorhythmus durcheinander und sind gesundheitsschädlich. Wie kann man verhindern, dass der Körper durch Nachtarbeit und Schichtdienst irgendwann schlapp ...

Alle Meldungen von wnorg-nachrichtenagentur