PresseKat - Augenvorsorge: Gutes Sehen ist kein Naturgesetz

Augenvorsorge: Gutes Sehen ist kein Naturgesetz

ID: 23911

(firmenpresse) - Mannheim/Düsseldorf, 31. Oktober 2006 - Möglichst lange gut
sehen wollen wir alle - aber tun wir auch genug dafür? Auf die
Wichtigkeit regelmässiger Augenvorsorge weist Optos,
Technologieentwickler und Hersteller von Geräten für
Netzhautuntersuchungen, zusammen mit dem Deutschen
Grünen Kreuz (DGK) hin, einer gemeinnützigen Vereinigung
zur Förderung gesundheitlicher Vorsorge. Anlass war der
Gesundheitstag des nordrhein-westfälischen Landtags. Bei der
Veranstaltung in Düsseldorf konnten die Abgeordneten und
Mitarbeiter verschiedene Untersuchungen vornehmen lassen
und sich über die vielfältigen Möglichkeiten der
Gesundheitsprävention informieren. Optos bot einen
Augengesundheits-Check mit seinem neuartigen Scanning-
Laser-Verfahren optomap an.

Die alternde Gesellschaft, immer mehr Stress und
Unsicherheit am Arbeitsplatz, die zunehmende
Umweltbelastung - viele Faktoren werden ins Feld geführt,
um auf die Notwendigkeit von Gesundheitsprävention
hinzuweisen. Die Botschaft kommt offenbar an: Ihrem
aktuellen Präventionsbericht zufolge erreichte die Gesetzliche
Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2004 etwa 3,4 Millionen
Menschen mit Präventionsleistungen, fast doppelt so viele wie
im Jahr zuvor. Alleine in Schulen und Berufsschulen wurden
1,9 Millionen Menschen erreicht, nahezu viermal so viele wie
2003. Auch bei privat abgerechneten Zusatzangeboten zur
Prävention ("Individuelle Gesundheitsleistungen", IGeL) ist
seit Jahren eine starke Zunahme zu beobachten.

Auffällig unauffällig ist dabei der Anteil der gezielten
Augenvorsorge. Wer gut sieht, braucht sich nicht weiter zu
kümmern, scheint die Devise zu lauten "In dieser Hinsicht
herrscht in der Tat noch ein erhebliches Informationsdefizit,"
sagt Dr. Ingolf Dürr vom DGK. "Bei manchen




Augenkrankheiten wie beispielsweise dem Glaukom vergehen
unter Umständen viele Jahre, bis die Betroffenen selbst etwas
von der schleichenden Sehbeeinträchtigung bemerken. Dann
aber können vorhandene Schäden nicht mehr repariert
werden."

Das gilt auch für eine der meist verbreiteten
Netzhauterkrankungen, die Altersbedingte Makuladegeneration
(AMD). Sie schädigt die Sinneszellen am Punkt des schärfsten
Sehens auf der Netzhaut (Makula) und kann bis zur Erblindung
führen. Nach Angaben der Selbsthilfegruppe Pro Retina
Deutschland sind 18 Prozent der Altersgruppe zwischen 70 und
74 Jahren davon betroffen, bei 85 Jahren und darüber sind es
47 Prozent - Tendenz steigend. Obwohl die AMD primär
genetisch bedingt ist, könne man über die regelmässige
Vorsorge ihre Folgen abmildern, erklärt Prof. Michael Ulbig
von der Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität
München. "Die Krankheit wird auch von einer Reihe äusserer
Faktoren begünstigt. Dazu gehört das Rauchen, auch die
Ernährung spielt eine Rolle. Amerikanische Studien haben zum
Beispiel gezeigt, dass AMD über eine gezielte
Nahrungsergänzung länger in Schach gehalten werden kann."
Das ist natürlich nur auf Basis gezielter Vorsorge möglich.

Neue Untersuchungsmethoden wie das optomap-Verfahren
haben noch bessere Voraussetzungen dafür geschaffen. In
diesem Fall muss die Pupille bei der Netzhautuntersuchung in
aller Regel nicht mit Tropfen weit gestellt werden (Mydriasis).
Der Patient kann danach sofort wieder am Strassenverkehr
teilnehmen, zur Arbeit gehen usw. Gerade Kinder und ältere
Menschen profitieren von der angenehmen Untersuchung, die
nur den Bruchteil einer Sekunde dauert. Dank einer speziellen
Spiegelausrichtung erfasst reflektiertes Laserlicht mit einem
einzigen Scan etwa 80 Prozent der Netzhaut in einem Winkel
von 200 Grad, während andere Verfahren oft nur 30 Grad
ermöglichen. Der Augenarzt erhält so einen wesentlich
besseren Blick in das Auge und speziell auf Krankheitsherde,
die häufig am äusseren Rand des Sehorgans liegen. Auch
Tumore und andere Pathologien können mit der Methode
frühzeitiger erkannt und behandelt werden.

Nach Meinung von Experten ist noch besonders viel Aufklärung
nötig, um den engen Zusammenhang von Diabetes und
möglicherweise gravierenden Sehstörungen ins Bewusstsein zu
rücken: "Nur rund ein Drittel der Diabetiker hierzulande geht
regelmässig zur Augenkontrolle, obwohl man gerade in dieser
Gruppe Veränderungen am Auge frühzeitig erkennen muss,
um das Sehvermögen langfristig zu erhalten", sagt Prof.
Ulbig. Mit heutigen Methoden seien etwa diabetisch bedingte
Netzhauterkrankungen (diabetische Retinopathien) gut in den
Griff zu bekommen, so dass die Sehfähigkeit in aller Regel
bestehen bleibe, erklärt der Mediziner. Aber auch dafür sei die
regelmässige Augenkontrolle eben unabdingbar.

"Bei der Veranstaltung in Düsseldorf haben wir an einem Tag
etwa 75 Netzhautuntersuchungen durchgeführt. Der grosse
Zuspruch zeigt, dass die Augenvorsorge durchaus als wichtig
erkannt wird - aber erst, nachdem man die Menschen explizit
auf das Thema hingewiesen hat," fasst Hans Knubben von
Optos zusammen.

Das bestätigt auch Dr. Ingolf Dürr vom DGK: "Wir haben
sieben Wochen lang in 35 deutschen Städten eine
Aufklärungstour zur Augengesundheit durchgeführt. 15 000 bis
20 000 erwachsene Besucher jeder Altersgruppe nahmen
insgesamt teil. Weitaus die meisten waren nur wenig oder gar
nicht sensibilisiert, welche Folgen aus vernachlässigter
Augenvorsorge entstehen können." Vor diesem Hintergrund
wollen Optos und das DGK auch künftig in Veranstaltungen
auf die Notwendigkeit der Augenprävention aufmerksam
machen.

Weitere Informationen

Optos GmbH
Frank Skowronek
Hauptstr. 161
D-68259 Mannheim
Tel.:+49-(0)621-71 41 91-00
Fax:+49-(0)621 71 41 91-19
E-Mail:fskowronek(at)optos.com
Internet:www.optos.com

Art Crash Werbeagentur GmbH
Stefan Müller-Ivok
Weberstr. 9
D-76133 Karlsruhe
Tel.: +49-(0)721-94 00 9-44
Fax:+49-(0)721-94 00 9-99
E-Mail:stefan(at)artcrash.com
Internet:www.artcrash.com


Optos

Aus ganz persönlicher Motivation heraus gründete der
Ingenieur Douglas Anderson 1992 im schottischen Dunfermline
die Firma Optos: Sein Sohn war nach einer nicht
diagnostizierten Netzhautablösung auf einem Augen erblindet.
Heute ist das Unternehmen ein führender
Technologieentwickler und Gerätehersteller für
Netzhautuntersuchungen und seit Anfang 2006 an der
Londoner Börse notiert.

Auf Basis des patentierten Scan-Verfahrens Panoramic200
lässt sich der hintere Augenabschnitt in Sekundenbruchteilen
mit einer einzigen Aufnahme - dem optomap retinal image -
in einem Winkel bis 200 Grad darstellen. Augenkrankheiten
und andere Indikationen, z.B. Diabetes, Bluthochdruck und
bestimmte Krebsarten, können auf einen Blick erkannt und
dadurch frühzeitiger behandelt werden. Im Gegensatz zu
anderen Diagnoseverfahren erfährt der Patient durch die
Untersuchung keine Beeinträchtigungen, da z.B. eine
Pupillenerweiterung nicht zwingend erforderlich ist.

Für seine Technologie wurde Optos mit hochkarätigen
Auszeichnungen bedacht: Im Dezember 2005 nominierte das
World Economic Forum das Unternehmen als einen von zehn
Pionieren weltweit in den Bereichen Biotechnologie und
Healthcare. Im Juni 2006 erhielt Optos aus der Hand von Prinz
Philipp den MacRobert Award der britischen Royal Engineering
Company für eine innovative Ingenieurs- und
Entwicklungsleistung, die der Allgemeinheit unmittelbar zugute
kommt.

Optos beschäftigt ca. 220 Mitarbeiter und zählt über 2300
Anwender in UK, USA, Kanada und Deutschland. Die deutsche
Optos-Niederlassung befindet sich in Mannheim.

Internet: www.optos.com



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