RNZ: Uneinig - Kommentar zum Anbau genveränderter Pflanzen in der EU
(ots) - Von Christian Altmeier
Eigentlich ist die Entscheidung der EU-Kommission nur
folgerichtig: Da sich Gegner und Befürworter des Anbaus gentechnisch
veränderter Pflanzen seit Jahren gegenseitig blockieren, soll jedes
Mitgliedsland selbst bestimmen. De facto kommt diese Lösung jedoch
einer Kapitulation Brüssels vor den widerstreitenden Interessen in
Europa gleich. Würde das Beispiel Schule machen, der Binnenmarkt und
die gemeinsame Agrarpolitik wären binnen kurzer Zeit hinfällig.
Natürlich gibt es auch gute Argumente dafür, bei heftig umkämpften
Themen wie der Gentechnik mal eine Ausnahme vom Prinzip der
Gemeinsamkeit zu machen. Doch hilft dies im konkreten Fall niemandem.
Die Hersteller drängen auf eine europäische Lösung, da sie eine
möglichst große Rechtssicherheit - und einen möglichst großen Markt -
wollen. Und die Verbraucher, die Nahrung aus gentechnisch veränderten
Pflanzen ablehnen, werden beim Einkauf noch genauer hinschauen
müssen. Gleichzeitig werden sie im Urlaub kaum noch einen Überblick
haben, was etwa in Spanien oder Frankreich auf den Teller kommt. Eine
europaweite Regelung wäre also für alle Beteiligten wünschenswert.
Umso schwerer wiegt die Unfähigkeit der EU, sich zu einigen.
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Manfred Fritz
Telefon: +49 (06221) 519-0
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.07.2010 - 20:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 227458
Anzahl Zeichen: 1476
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
RNZ: Uneinig - Kommentar zum Anbau genveränderter Pflanzen in der EU"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rhein-Neckar-Zeitung (
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Von Klaus Welzel
Groß waren die Hoffnungen, die beide Seiten in Heiner Geißler
setzten. Doch der Schlichter des Konflikts um Stuttgart 21 hat die
verfahrene Situation noch verschlimmert: Er hat seinen Auftrag
verpatzt. Und der hätte gelaute ...
Von Klaus Welzel
Erst war er Kommunist, dann Marktliberaler, heute sagt er über
sich, er sei ein liberaler Konservativer. Doch vor, während und nach
seiner politischen Wandlung hatte eines stets Bestand: Kaum ein
anderer Schriftsteller setzt ...
Von Klaus Welzel
Erst war er Kommunist, dann Marktliberaler, heute sagt er über
sich, er sei ein liberaler Konservativer. Doch vor, während und nach
seiner politischen Wandlung hatte eines stets Bestand: Kaum ein
anderer Schriftsteller setzt ...