(firmenpresse) - ERSTE-SPARINVEST KAG / Sonstiges
09.07.2010 13:06
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Zyklischer Aufschwung ist intakt - die Dynamik lässt nach
ESPA-Anleihenfonds mit Fokus auf Hochzins- und Schwellenländer-Anleihen und
aktiv gemanagte gemischte Fonds bleiben erste Wahl
Wien, 9. Juli 2010 - Der zyklische Aufschwung der Weltwirtschaft ist
intakt, die Dynamik wird sich aber im 2. Halbjahr deutlich abschwächen.
Fallende Frühindikatoren, die Staatsrisiken (Stichwort Griechenland) und
ein nur leicht verbesserter Arbeitsmarkt deuten an, dass sich die Erholung
in der Eurozone und in den USA verlangsamen wird. Die positive Seite der
Medaille: Die Inflation bleibt in allen drei großen Wirtschaftsräumen (USA,
Japan, Europa) durch die erforderliche Sanierung der Staatsfinanzen auf
einem niedrigen Niveau. Leitzinserhöhungen in Europa sind aus Sicht der
ERSTE-SPARINVEST das ganze Jahr 2011 'kein Thema'. Die Weltwirtschaft
stützt sich nach wie vor auf die Dynamik in den Schwellenländern: Allen
voran China, Indien, Russland und Türkei, werden der Wachstumsmotor
bleiben, prognostiziert die ERSTE-SPARINVEST in ihrem Investmentausblick
für das zweite Halbjahr.
In Ihrer Anlagestrategie für das 2. Halbjahr favorisiert die
ERSTE-SPARINVEST schwerpunktmäßig
- Unternehmensanleihenfonds, vorwiegend im Hochzinsbereich (z.B.: ESPA BOND
EUROPE-HIGH YIELD)
- Schwellenländeranleihenfonds bevorzugt in Hartwährung
- Aktiv gemanagte Asset-Allocation Fonds (z.B: ESPA PORTFOLIO BALANCED 50)
'Der Weg ist holpriger geworden, die Chancen werden selektiver', bringt
Heinz Bednar, Vorsitzender der Geschäftsführung der ERSTE-SPARINVEST, die
Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten auf den Punkt. Für das zweite
Halbjahr erwartet er ein moderates Wachstum der Fondsbranche, wenngleich
nicht im Ausmaßdes Vorjahres, als die Investoren außergewöhnliche Chancen
vorfanden.
ERSTE-SPARINVEST Anleihenfondsleiter Fleischer: Keine Inflationsrisiken in
Sicht
Die globalen Wirtschaftsindikatoren seien zwar nach wie vor im Einklang mit
dem 'zyklischen Aufschwung', der im Frühjahr 2009 begonnen hat. Der
Rückgang bei einigen Frühindikatoren deute allerdings auf eine nachlassende
Dynamik hin. Zudem erhöhten die zugenommenen Staatenrisiken (vor allem in
Europa) und der schwache Arbeitsmarkt die Unsicherheit, erklärt Alexander
Fleischer, Anleihenfonds-Leiter bei der ERSTE-SPARINVEST. Diese Faktoren
werden auf absehbare Zeit für niedrige Inflationsraten in den USA und in
der Europäischen Wirtschaftsunion sorgen.
Aufgrund der anstehenden Konsolidierung der Staatshaushalte in einigen
großen Ländern werden die Geldpolitiken der betreffenden Zentralbanken
(Fed, BoE, EZB, BoJ) sehr expansiv bleiben. Das gelte vor allem für die
EZB, die das Bankensystem kräftig mit Liquidität versorge. Fleischer: 'Die
EZB wird jetzt sicher nicht das labile Gleichgewicht aus dem Lot bringen,
indem sie einen Zinsschritt macht.'. Im 'Rest' der Welt werden die
Leitzinsen früher aber dennoch graduell zurückgeführt.
Der Anleihenmarkt bleibe daher im 2. Halbjahr gut unterstützt. In den
letzten Monaten habe die Attraktivität von Hochzins- und
Schwellenländeranleihen zugenommen. Die Unsicherheitenüber die
Länderbonitäten bei hoch verschuldeten Staaten haben zu höheren
Risikoprämien geführt, d.h. niedrigeren Kursen von risikobehafteten
Wertpapieren und höheren Kursen von kreditsicheren Staatsanleihen
(Deutsche und US-Staatsanleihen). Gleichzeitig sei der Risikoappetit der
Investoren gesunken.
Das Fortschreiten der wirtschaftlichen Erholung, wenn auch auf niedrigerem
Niveau, die niedrige Inflation in der entwickelten Welt und die expansive
Geldpolitik begünstigen Unternehmensanleihen im Hochzinsbereich sowie
Emerging Markets-Anleihen. Das Wirtschaftswachstum der Emerging Markets
bleibt deutlichüber jenem der entwickelten Märkte, auch wenn die Dynamik
nachlässt. Die Inflationsrisiken sind zwar gesunken aber nach wie vor höher
als in der entwickelten Welt. Damit ist auch das Zinsniveau im Durchschnitt
höher. Die Bonität der Emittenten verbessert sich, absolut und im Vergleich
zu den entwickelten Märkten, die Emerging Markets (Hart- Lokalwährungs- und
Unternehmensanleihen) bleiben attraktiv.
Fondsempfehlung: ESPA BOND EUROPE-HIGH YIELD (AT0000805676)
Der ESPA BOND EUROPE-HIGH YIELD investiert schwerpunktmäßig in Anleihen,
die von europäischen Unternehmen in Hartwährungen begeben werden.
Fremdwährungsrisiken werden gegenüber dem Euro permanent und vollständig
abgesichert. Das Rating der Emittenten liegt vorrangig im
High-Yield-Bereich (Ba und niedriger). Das Portfolio ist breit gestreut, es
befinden sichüber 100 Einzeltitel im Fonds. Der Fondsüberzeugt mit einer
Performance vonüber 18 % in den letzten fünf Jahren.
ERSTE-SPARINVEST Investmentstratege Severin: Das Wachstum kommt primär von
den Emerging Markets
Auch auf der Aktienseite liegt die Phantasie primär in den Emerging
Markets. 'Wenn man auf Sicht der nächsten fünf bis zehn Jahreüberdurchschnittlich hohe Erträge erzielen möchte, dann muss man dort
investieren', betont Paul Severin, Investmentstratege der
ERSTE-SPARINVEST. Kurzfristig seien die Märkte zwar korrekturanfällig, doch
langfristig führe kein Weg an ihnen vorbei. Im 1. Halbjahr haben die
meisten Aktienindizes negativ abgeschnitten. Dank derüberraschenden
Dollar-Entwicklung ging sich für einige Indizes (MSCI World: + 3,8 %, MSCI
Emerging Markets +9,5 %) trotz der Griechenland-Turbulenzen ein Plus aus.
Aus Sicht der ERSTE-SPARINVEST sind Aktien mit einem geschätzten KGV von
13,1 (Jahr 2010, Basis MSCI World) günstig bewertet. Die Gewinnentwicklung
der Unternehmen gestalte sich seit drei Monatenüberraschend positiv, die
Eigenkapitalrendite sei deutlich im Steigen begriffen, so Severin. Negativ
schlage sich derzeit die Markttechnik zu Buche, der langjährige
Durchschnitt sei bei vielen lokalen Indizes nach unten durchbrochen worden.
Die Konsolidierung könnte während der Sommermonate aufrecht bleiben.
Relativ betrachtet sind für die ERSTE-SPARINVEST die europäische
Akienmärkte und die Emerging Markets am attraktivsten, auch die
Einschätzung für Japan hat sich verbessert. Auf der Branchenebene finden
Industrietitel, Konsumwerte und der Pharmasektor Gefallen.
Insgesamt ist die Aktienquote in den von der ERSTE-SPARINVEST verwalteten
gemischten Fonds derzeit auf neutralem Niveau. Rohstoffe sollten ihre
Aufwärtstrends bei Klarheitüber eine konjunkturelle Verbesserung weiter
verfolgen.
Fondsempfehlung für Investoren, die Sommerkorrekturen für den
Positionsaufbau von Aktien nützen wollen, ist der ESPA PORTFOLIO BALANCED
50 (ISIN AT0000724190). Dabei handelt es sich um einen Absolute
Return-Fonds, der zwischen 0-50 % in Aktienfonds, zu 50 - 100 % in
Anleihenfonds und bis zu 10 % in alternativen Investmentstrategien
veranlagt ist. Mit einer 5-Jahresperformance von 3 % hat er den scharfen
Einbruch während der Finanzkrise gut bewältigt.
ERSTE-SPARINVEST (www.sparinvest.at), die Investmentfondsgesellschaft der
Erste Bank und derösterreichischen Sparkassen, verwaltet aktuell ein
Fondsvolumen von mehr als 27 Milliarden Euro. Bei Publikumsfonds ist sie
mit einem Marktanteil von gut 25 % Marktführer inÖsterreich, im
institutionellen Fondsgeschäft die zweitgrößte Gesellschaft.
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