Stromstösse gegen Schnarcher - Experten raten zu sanfteren Methoden

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(pressekat) - Los Angeles/Neu-Isenburg, www.ne-na.de - US-amerikanische Wissenschaftler haben nach einem Bericht der Ärzte Zeitung http://www.aerzte-zeitung.de ein neues System gegen das Schnarchen erfunden: "Sobald ein Schläfer Lärm produziert, werden seine Muskeln am Gaumen mit leichten Stromstössen stimuliert, so dass sie sich anspannen", berichtet die Arzte Zeitung. Die Methode soll das geräuschvolle Flattern von Gaumensegel und Gaumenzäpfchen verhindern, so David Gordon und Gerald Loeb von der Universität von Südkalifornien in Los Angeles http://www.ucla.edu.

Die neue Behandlungsmethode gegen den Krach bestehe im wesentlichen aus einem Mikrofon, einer Drahtspule unter dem Kopfkissen des Schläfers und einer winzigen Drahtspule, die in die Gaumenmuskulatur des Schnarcher eingebracht werde. Sobald das Mikrofon laute Geräusche empfängt, erzeuge die Kopfkissenspule kabellos einen elektrischen Strom in den Miniaturdrähten im Gaumen des Schläfers. Das stimuliere die Muskeln. Wie stark und wie lang die elektrischen Pulse sein müssten, um einen lauten Schläfer zur Ruhe zu bringen, müsse jeweils individuell auf den Patienten eingestellt werden, sagen die Forscher.

"Das ist nett gedacht aber in der praktischen Anwendung eher Kokolores. Was nützt es mir, wenn ich mittels Stromschlag am Schnarchen gehindert werde aber ständig aus dem Schlaf gerissen werde", so Donald Kressner, Geschäftsführer der Firma FlexPoint http://www.snorflex.de in Limbach-Oberfrohna. Mit erholsamem Schlaf habe das nichts zu tun: "Abgesehen davon kann vielleicht nur einem Bruchteil der Schnarcher geholfen werden, da Schnarchen eben viele Ursprünge haben kann", so die Bedenken von Kressner. Klar werde auch nicht, wie man die Drähte am Gaumen befestigen und anschliessen könne. Möglicherweise hemme das die Bewegungsfreiheit im Bett.

"Das Schnarchgeräusch wird hauptsächlich verursacht durch eine Verengung der oberen Atemwege, die in der Erschlaffung des Zungenmuskels begründet ist. Im Normalfall passiert die Atemluft den Weg von der Kehle in die Lungen lautlos und ungehindert. Beim Schnarchen jedoch verengen Fettgewebe, die Mandeln oder Polypen den Durchgang. Dies verursacht Vibrationen des weichen Gaumens der Racheneingangssäulen", erklärt Kressner. Die Vorschubbewegung (Protrusion) des Unterkiefers sei eine einfachere Methode, mit der man Unterkiefer und Zunge minimal nach vorne schiebe. Das erzeuge mehr Platz zum atmen und verhindere so das Schnarchen.




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Datum: 24.08.2006 - 11:06
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Freigabedatum: 24.08.2006

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