(ots) - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder
(CDU) hat die FDP-Einsparforderungen beim Elterngeld zurückgewiesen.
"Das Kabinett hat das Sparpaket einvernehmlich verabschiedet und wir
sollten die Ergebnissen der Klausur nun erstmal umsetzen", sagte
Schröder der Rheinischen Post (Samstag-Ausgabe). Familien brauchten
"Verlässlichkeit und nicht jede Woche neue Sparvorschläge", betonte
die Ministerin. Zuvor hatte die FDP angekündigt, das Elterngeld
künftig auf diejenigen konzentrieren zu wollen, die auch vorher
gearbeitet oder ihre Berufstätigkeit wegen einer Geburt unterbrochen
haben. Den Liberalen geht es damit um ein Signal der sozialen
Balance. Nach den bisherigen Plänen müssen Hartz-IV-Familien auf das
Elterngeld verzichten, während der "nicht arbeitenden
Millionärsgattin" weiterhin der Mindestsatz von 300 Euro zusteht.
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