(ots) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat die
Zeitungsverleger zur Aufnahme von Tarifverhandlungen aufgefordert,
nachdem sie nun den Manteltarifvertrag für die Redakteurinnen und
Redakteure an Tageszeitungen zum 31. Dezember 2010 gekündigt haben.
DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring bezeichnete es als schlechten
Stil, dass der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger auf die
Kündigung des Gehaltstarifvertrags am heutigen Donnerstag mit dem Aus
für den Mantel reagiere. Er gehe davon aus, dass die Verlagsmanager
mit diesem Schritt nicht tarifliche Verbesserungen für die
Journalisten bezweckten. "Möglichen Versuchen, das geltende
Tarifniveau dauerhaft abzusenken, werden wir eine klare Absage
erteilen", kündigte er an.
Vorrangig seien jetzt Verhandlungen über einen neuen
Gehaltstarifvertrag für die rund 14.000 Zeitungsredakteure zu führen.
Sie müssten zum einen der wirtschaftlichen Erholung der
Zeitungsbranche in den letzten Monaten Rechnung tragen, zum anderen
die wachsende Arbeitsverdichtung in den Redaktionen angemessen
berücksichtigen, forderte der DJV-Verhandlungsführer. Er erwarte von
den Verlegern konstruktive Vorschläge. Der bestehende
Gehaltstarifvertrag läuft zum 31. Juli aus.
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Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner
Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13
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