(ots) - Wenn es in deutschen Gärten, Parks oder
Grünanlagen nach verschiedenen Grillgerichten duftet, ist die
wichtigste Zutat, die Holzkohle, schon lange im Einsatz. Die
entscheidende Größe für die Nachfrage und damit für den Import von
Holzkohle ist natürlich gutes Wetter in der Grillsaison. Nach Angaben
des Deutschen Wetterdienstes war die Zahl der Sommertage (mit
Temperaturen über 25°C) in Deutschland in den Jahren 2007 und 2008
etwa gleich (24 Tage) und 2009 leicht höher (27 Tage). Daher ist es
nicht verwunderlich, dass nach Daten des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) 2009 mit 178 430 Tonnen mehr Holzkohle eingeführt wurde
als in den beiden Vorjahren (2008: 157 504 Tonnen, 2007: 165 779
Tonnen).
Der Hauptlieferant für die deutschen Grillfeiern ist seit Jahren
Paraguay, das seine Führung im Jahre 2009 (51 205 Tonnen) in dieser
Sparte ausbauen konnte (2007: 38 480 Tonnen, 2008: 38 937 Tonnen).
Als zweitwichtigstes Lieferland hat sich im Jahr 2009 ein
südamerikanischer Nachbar etabliert: Aus Argentinien stammten 27 165
Tonnen. Darauf folgte mit Polen (17 453 Tonnen) ein europäisches
Lieferland.
Weitere Auskünfte gibt:
Matthias Baumgart,
Telefon: (0611) 75-2953,
E-Mail: info-aussenhandel(at)destatis.de
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