PresseKat - RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: NRW

RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: NRW

ID: 213169

(ots) - Bei der Suche nach politischen Mehrheiten kann
die künftige SPD-Ministerpräsidentin Kraft nicht wählerisch sein.
Und damit läuft das größte und wichtigste deutsche Bundesland auf
ein praktiziertes rot-rot-grünes Bündnis hinaus. Das hat der
Wähler nicht gewollt - und ausweislich ihrer Aussagen nach den
gescheiterten Sondierungsgesprächen auch Hannelore Kraft nicht. Aber
so wird es kommen. Auf Gedeih und auch Verderb liefert sich die
SPD-Frontfrau einer Partei aus, die sie im Wahlkampf noch als
unwählbar und politisch vollkommen unzuverlässig abqualifiziert
hatte. Das ist Ypsilanti II - nur etwas cleverer gemacht. In Berlin
darf sich SPD-Chef Gabriel über die erfolgreich geschleifte
schwarz-gelbe Bundesratsmehrheit freuen. In Düsseldorf wird sich der
überraschende Kraft-Akt aber sicher nicht verfestigen. Er wird für
die Ablösung von Jürgen Rüttgers als Ministerpräsident, dann aber für
möglichst günstige Voraussetzungen für eine vorgezogene Landtagswahl
sorgen. Vielleicht in Sichtweite zur nächsten Bundestagswahl, um in
NRW ein Zeichen für Berlin zu setzen. So lang muss Kraft sich mit
wechselnden Mehrheiten durchwursteln.



Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Manfred Fritz
Telefon: +49 (06221) 519-0




Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.06.2010 - 18:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 213169
Anzahl Zeichen: 1400

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Heidelberg



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: NRW"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rhein-Neckar-Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

RNZ: Er hat es verpatzt ...

Von Klaus Welzel Groß waren die Hoffnungen, die beide Seiten in Heiner Geißler setzten. Doch der Schlichter des Konflikts um Stuttgart 21 hat die verfahrene Situation noch verschlimmert: Er hat seinen Auftrag verpatzt. Und der hätte gelaute ...

RNZ: EinHumanist ...

Von Klaus Welzel Erst war er Kommunist, dann Marktliberaler, heute sagt er über sich, er sei ein liberaler Konservativer. Doch vor, während und nach seiner politischen Wandlung hatte eines stets Bestand: Kaum ein anderer Schriftsteller setzt ...

Rhein-Neckar-Zeitung: Ein Humanist ...

Von Klaus Welzel Erst war er Kommunist, dann Marktliberaler, heute sagt er über sich, er sei ein liberaler Konservativer. Doch vor, während und nach seiner politischen Wandlung hatte eines stets Bestand: Kaum ein anderer Schriftsteller setzt ...

Alle Meldungen von Rhein-Neckar-Zeitung