Dienstleistungswirtschaft fordert Sparkurs auch in der Sozialpolitik
Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) fordert die Bundesregierung auf, auch im sozialen Bereich zu sparen. Der Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales macht - ohne Zinsen - mehr als die Hälfte der Bundesausgaben aus.
(firmenpresse) - "Der Bereich Arbeit und Soziales darf bei Einsparungen kein Tabu sein. Es ist höchste Zeit, die Struktur des Bundeshaushaltes zurechtzurücken. So populär Sozialleistungen für Wähler auch sein mögen, gilt es den Schwerpunkt in Zukunft bei den Investitionen zu setzen. Das heißt Bildung, Forschung, Infrastruktur und Wirtschaftsförderung", fordert BDWi-Präsident Werner Küsters.
"In der Sozialpolitik müssen wir viel stärker auf Eigenverantwortung setzen. Die leider gängige Vollkasko-Mentalität können wir uns nicht leisten. In naher Zukunft wird es mehr Empfänger von sozialen Leistungen als Beitragszahler geben. Je länger man mit Einsparungen zögert, desto schwieriger wird es, diesen Schritt zu gehen. Der demographische Wandel macht den finanziellen Handlungsspielraum immer enger", so Küsters.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) vertritt 26 Branchenverbände des tertiären Sektors, denen rund 100.000 Unternehmen mit mehr als 1,5 Millionen Mitarbeitern angehören. Das Spektrum erstreckt sich von der Altenpflege bis zur Zeitarbeit.
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Datum: 03.06.2010 - 12:47 Uhr
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