PresseKat - Goldrausch unterm Ahornblatt

Goldrausch unterm Ahornblatt

ID: 205251

Horb a.N., 31. Mai 2010. Mit neuen Impulsen und einer attraktiven Einspeisetarif-Struktur heizt die kanadische Provinz Ontario derzeit den Markt für regenerative Energien kräftig an. Vor allem das so genannte microFIT (micro Feed-In Tariff) Programm sorgt unter Farmern, kleineren Investoren, in Kommunen und in der Photovoltaik-Industrie für eine wahre Goldgräberstimmung. DEGERenergie, Weltmarktführer für solare Nachführsysteme, bedientdiesen Markt jetzt mit Systemen, die zu einem erheblichen Teil in Ontario produziert werden.

(firmenpresse) - Das Zauberwort heißt microFIT und ist Teil der neuen Einspeisetarif-Struktur. Demnach erhalten Solarstromproduzenten, die eine Photovoltaik-Anlage mit einer Kapazität von maximal 10 KW betreiben, stolze 80,2 kanadische Cent pro eingespeister Kilowattstunde (kWh) - das entspricht rund 51,4 Euro-Cent. "Dieser Wert ist nicht nur der mit Abstand höchste im gesamten aktuellen Tarifgefüge von Ontario", erklärt Artur Deger, Geschäftsführer von DEGERenergie. "Er ist umso bemerkenswerter, als die Regierung diesen Preis für die nächsten 20 Jahre garantiert. Damit ist der Investor auf der absolut sicheren Seite, dass sich sein Projekt mit allen Kosten nicht nur rechnet, sondern langfristig profitabel betreiben lässt."

Die microFit-Regelung wird noch interessanter dadurch, dass sie ausdrücklich sowohl für im freien Gelände aufgestellte Systeme gilt, als auch für solche, die auf dem Dach etwa eines Farmhauses oder eines Industriegebäudes installiert sind.

Erklärtes Ziel der Regierung von Ontario ist es allerdings, mit ihrer Initiative nicht nur der "grünen" Energie auf die Sprünge zu helfen und Investoren Sicherheit zu geben. Sie will damit auch den Energieversorgungs-Mix ihres Landes dauerhaft verändern und "zu einem der saubersten in Nord-Amerika machen", wie es im Feed-inTariff Programm heißt.

Schub für die heimische Wirtschaft

Darüber hinaus verbindet die Provinzregierung ein zweites Ziel mit der Initiative: Um den Schub, den die neue Tarif-Struktur ausgelöst hat, auch der heimischen Wirtschaft zugute kommen zu lassen, sind Genehmigungen und Einspeisevergütungen an klare Bedingungen geknüpft: ein erheblicher Teil der eingesetzten Technologie und der mit den Projekten verbundenen Wertschöpfung muss im Land produziert beziehungsweise generiert werden. So fordert die "Domestic Content Compliance" der Ontario Power Authority (OPA) für microFIT-Projekte, die bis Ende 2010 in Betrieb gehen, dass mindestens 40 Prozent der Projektkosten in Form von Produkten und Dienstleistung im Land generiert werden. Ab 1. Januar 2011 muss die Domestic Content (DC) oder Local Content Quote bei mindestens 60 Prozent liegen. Für größere PV-Projekte liegt die aktuelle Marke schon jetzt bei 50 Prozent, ab 2011 ebenfalls bei 60 Prozent.





"Das bedeutet für ausländische Hersteller ganz klar: Sie können diesen Markt nur bedienen und an dem beginnenden Boom teilhaben, wenn sie einen erheblichen Teil ihrer Wertschöpfung dorthin verlagern", erklärt Artur Deger. Die Voraussetzungen dafür hat DEGERenergie bereits geschaffen: Das Unternehmen arbeitet mit kanadischen Vertriebspartnern zusammen und fertigt die komplette Unterkonstruktion seiner Systeme in Ontario.

"Damit erfüllen wir auch schon die ab 2011 geforderten Bedingungen der Regierung in Sachen Local Content voll." Die entsprechende Declaration of Conformity, die dies bestätigt, ist erteilt. "Investoren und Betreiber, die mit unseren Systemen arbeiten, sind damit sicher, dass sie auch die hohen Einspeisevergütungen bekommen, die damit verknüpft sind. Vorausgesetzt natürlich, die Hersteller der Solarmodule und der sonstigen Ausrüstung erfüllen ebenfalls die von der Regierung geforderte DC-Quote."

Seit zwei Jahren auf dem kanadischen Markt aktiv

Der deutsche Hersteller ist seit rund zwei Jahren auf dem kanadischen Markt aktiv. Unter anderem hat das Unternehmen in Innerkip (Ontario) zusammen mit dem Betreiber Arntjen Solar dessen Pilotprojekt SunSaver1 Solar Farm mit seinen Nachführungssystemen bestückt. SunSaver1 arbeitet seit mehr als einem Jahr störungsfrei und mit hohen Erträgen - so wurden in Innerkip mit den Systemen DEGERtraker 7000NT im vergangenen Jahr zwischen 1.800 und 1.900 kWh/kWp produziert.

Das zukunftsweisende Projekt sorgt übrigens landesweit für Aufsehen: SunSaver1 gehörte zu den Finalisten für den begehrten kanadischen "Agricultural Award of Excellence" in der Kategorie "Innovation". Außerdem wurde die Solar Farm bei der 2010 Canadian International Farm Equipment Show in Toronto als "Producer of the Year" ausgezeichnet.

Rolf Maurer, Vice President North America bei Arntjen Solar: "Vom Gesetzgeber gewünscht sind vor allem überschaubare Projekte, die sich auch von kleineren Gemeinden, landwirtschaftlichen Betrieben oder Genossenschaften finanzieren und betreiben lassen. Wir haben unser Pilotprojekt SunSaver1 entsprechend geplant, schon bevor das microFIT Programm aufgelegt wurde."

Genau die von Rolf Maurer angesprochenen Zielgruppen erreicht die Regierung jetzt mit ihrem microFIT Programm. Wobei den Löwenanteil Farmer ausmachen. Ihnen bietet die neue Tarif-Struktur beste Bedingungen, um auf ihrem Grund kleinere Solaranlagen zu betreiben.

Arntjen Solar bietet jetzt auf Basis der Erfahrungen und Berechnungen, die das Unternehmen in Ontario, aber auch in den nördlicheren kanadischen Provinzen und in anderen Ländern gesammelt hat, seit kurzem schlüsselfertige Systeme in Ontario an. Diese Systeme entsprechen sowohl der Forderung nach Domestic Content als auch den Bedingungen des microFIT Programms. "Eine typische Konstellation sind entweder zwei DEGERtraker vom Typ 5000HD oder ein DEGERtraker 7000NT je nach Wind- beziehungsweise Schneelastregion", so Artur Deger. Mit diesen Konstellationen erreicht der Betreiber einer Anlage die maximale Leistung.

Rolf Maurer: "Wir haben in den letzten drei Wochen weit über 100 DEGERenergie-Systeme ausgeliefert und werden voraussichtlich bis Ende des Jahres auf eine vierstellige Anzahl in Ontario kommen." Alleine die Agrar-Kooperative AGRISSolar CoOP plane in den kommenden zwei Jahren den Bau von mehr als 1.000 Systemen für Ihre Mitglieder.

Optimaler Return on Investment

"Bei der Wirtschaftlichkeit und der Frage nach dem Return on Investment spielt die Nachführung eine wesentliche Rolle", so Artur Deger. Denn: Gegenüber Nachführsystemen mit Steuerung auf Basis astronomischer Daten bringen die sensorgesteuerten Systeme nachweislich bis zu 46 Prozent mehr Ertrag.

Hinzu kommt, dass die nachgeführten Systeme im Tagesverlauf wesentlich längere Ertragsspitzen bieten als starre Systeme, die nur für etwa zwei Stunden um die Mittagszeit Spitzenerträge liefern. Um also dauerhaft an die Grenze von 10 KW zu kommen, müssen starre Systeme auf 12 bis 14 KW Leistung ausgelegt sein. Das bedeutet, der Investor, der mit sensorgesteuerter Nachführung arbeitet, kann seinen gewünschten Ertrag mit deutlich weniger Hardware erreichen als wenn er starre Systeme einsetzen würde.

Konkret: Bei den durch die Regierung garantierten Einspeisevergütungen wird der Return on Investment in weniger als zehn Jahren erreicht, mit starren Systemen läge dieser Punkt erst zwei bis vier Jahre später.

Mehr als 30.000 installierte Systeme in 38 Ländern

"Hier kommt uns unsere über zehnjährige Erfahrung mit inzwischen mehr als 30.000 installierten Systemen in 38 Ländern rund um den Globus zugute", erklärt der Chef von DEGERenergie. So hat das Unternehmen seine Anlagen, die beweglichen Teile und Motoren für die Nachführung so optimiert, dass sie selbst unter härtesten Witterungsbedingungen störungsfrei arbeiten. Außerdem kalkuliert der Hersteller die in der jeweiligen Region auftretenden Windlasten durch - dafür gibt es ein spezielles, einfach bedienbares Software-Tool - und konfiguriert seine Systeme exakt auf diese Bedingungen hin.

Für Zonen mit besonders starken Windlasten sind die HD-Systeme von DEGERenergie optimal geeignet. Die Bezeichnung "HD" steht für "heavy duty" (hoch belastbar). Das von DEGERenergie eigens dafür entwickelte neue Auslegungstool sorgt dafür, dass damit bestückte Solaranlagen selbst extremen Windlasten trotzen. So hält bereits die Grundkonfiguration Windgeschwindigkeiten bis zu 170 km/h problemlos stand - eine großzügig ausgelegte Sicherheitsreserve sichert die Anlagen gegen stärkere Spitzenböen ab. Durch eine individuelle Auslegung lässt sich der Windgeschwindigkeits-Maximalwert auf bis zu 300 km/h erhöhen - die zusätzliche Sicherheitsreserve nicht eingerechnet. Damit lassen sich die Systeme gefahrlos auch an sehr exponierten Einsatzorten betreiben.

Das Modell DEGERtraker 5000HD, das DEGERenergie unter anderem für die Installation nach dem microFIT Programm empfiehlt, bringt bis zu 6.400 Wp Leistung bei maximal 40 Quadratmetern Modulfläche. Mastversionen sind zwischen 3,3 und 5,5 Metern Länge zur Freiflächen-Aufstellung oder für die Montage an Gebäuden verfügbar.

Auch für winterliche Bedingungen ist die Technik aus Horb bestens gerüstet. So bietet DEGERenergie seit kurzem einen "intelligenten" Schneesensor an. Er sorgt dafür, dass seine Nachführsysteme die Solarmodule selbsttätig von Schneelasten befreien - sie stellen sich einfach automatisch senkrecht, bis der Schnee abgeworfen ist. Danach richtet der Steuersensor DEGERconecter die Module sofort wieder nach der hellsten Stelle am Himmel aus - die Erzeugung von Solarstrom beginnt wieder.

"In vielen schneereichen Regionen der Erde, und Kanada zählt ohne Zweifel dazu, gibt es sehr viele sonnenreiche Wintertage mit einer Einstrahlungsintensität wie in Spanien", erklärt der Geschäftsführer von DEGERenergie. "Diese Energie wollen wir uns natürlich auch dann zunutze machen, wenn es beispielsweise nachts heftig geschneit hat."

Hohes Marktpotenzial

Vor dem Hintergrund der neuen Einspeisetarife, vor allem aber des microFIT Programms schätzt DEGERenergie das Marktpotenzial in Ontario ausgesprochen hoch ein. "Schon jetzt haben wir mehrere Dutzend unserer Systeme in Ontario installiert, die ihren Stromertrag auf Basis des microFIT Programms ins dortige Netz einspeisen. Mehr als 5.000 Systeme sind bereits angefragt, darunter auch für mehrere größere Megawatt-Projekte, die nicht unter das MicroFIT Programm fallen."

Kein Wunder, rechnen doch die dortigen Investoren, die ihren Solarstrom mit der sensorgesteuerten Nachführung von DEGERenergie produzieren, mit Renditen im zweistelligen Prozentbereich. "Das sind Traumwerte für jeden Investor. Zumal sie über die neuen Einspeisetarife garantiert werden."

DEGERenergie wurde 1999 von Artur Deger gegründet und ist heute Weltmarktführer für solare Nachführsysteme mit weltweit mehr als 30.000 installierten Systemen.

Mehr Informationen: www.DEGERenergie.com.


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Ãœber DEGERenergie (www.DEGERenergie.com):

DEGERenergie ist ein international tätiges, zukunftsorientiertes Unternehmen mit Sitz in Horb am Neckar. Das Unternehmen wurde 1999 von Artur Deger gegründet und ist heute Weltmarktführer für solare Nachführsysteme mit mehr als 30.000 installierten Systemen in 38 Ländern. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 40 Mitarbeiter, bei den Zulieferern von DEGERenergie sind rund 340 Mitarbeiter beschäftigt.
Im Mittelpunkt des unternehmerischen Denkens und Handelns von DEGERenergie steht die Konstruktion, Entwicklung und Fertigung von Nachführsystemen für Photovoltaikmodule in der Solar-Technologie. Durch den Einsatz dieser Nachführsysteme lässt sich die Sonnenenergie in Solaranlagen wesentlich besser nutzen als mit statischen Systemen - Anlagen, die mit DEGERenergie-Systemen arbeiten, erzielen eine um bis zu 45 Prozent höhere Energieausbeute. Das patentierte Steuermodul DEGERconecter wurde 2001 mit dem Erfinderpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet und ist inzwischen mehr als 57.000mal weltweit im Einsatz.



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Datum: 31.05.2010 - 12:47 Uhr
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Ansprechpartner: Anita Deger
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Kategorie:

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