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Landesregierung will Entwicklung neuer Solar- Modultechnologien vorantreiben/ Ministerin Thoben überreicht Förderbescheid für Projekt ?Kompetenzzentru

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Landesregierung will Entwicklung neuer Solar- Modultechnologien vorantreiben/ Ministerin Thoben überreicht Förderbescheid für Projekt "Kompetenzzentrum für innovative Photovoltaik-Modultechnik NRW" bei TÜV Rheinland in Köln

(pressrelations) - Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW informiert:

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen will die Entwicklung neuer Solar-Modultechnologien vorantreiben. Ziel ist es, die Kosten der erzeugten Kilowattstunde Photovoltaik-Strom weiter zu reduzieren und die Effizienz zu steigern sowie die Langzeitstabilität von Photovoltaik-Modulen zu erhöhen. Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichte dazu heute in Köln die Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 3,04 Mio. Euro für das Projekt "Kompetenzzentrum für innovative Photovoltaik-Modultechnik NRW". Die Mittel stammen aus dem NRW-EU Ziel 2-Programm.

Der TÜV Rheinland will federführend gemeinsam mit der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich im Rahmen des Projekts bisher fehlende belastbare Mess- und Analyseverfahren zur Prüfung der Langlebigkeit und der Sicherheit von neuartigen Modultechnologien entwickeln. Diese Forschungsarbeit soll dazu beitragen, mögliche Schwachstellen der neuen Technologien frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Das Projektvolumen beträgt insgesamt rund 4,15 Mio. Euro.

"Innovationen im Photovoltaik-Bereich sind gerade jetzt vor dem Hintergrund des massiven Markteintritts ausländischer Hersteller, gefallener Marktpreise und einer dadurch bedingten verschärften Wettbewerbssituation dringend notwendig. Nur durch Innovationen können die Technologie- und Marktführerschaft deutscher und nordrhein-westfälischer Unternehmen - und damit auch heimische Arbeitsplätze - auf Dauer gesichert werden", sagte Wirtschaftsministerin Thoben.

Die TÜV Rheinland Immissionsschutz und Energiesysteme GmbH wird die Test- und Analyseverfahren von PV-Modulen weiterentwickeln und ihre entsprechenden Expertisen in die Arbeitspakete des Projekts einbringen. Der TÜV prüft bereits seit Jahren in Köln PV-Module nach internationalen Standards und kann auf eine entsprechend umfassende Erfahrung und Datenbasis zurückgreifen. Das Institut für Photovoltaik des Forschungszentrums Jülich GmbH wird die Arbeiten zur Leistungscharakterisierung von Dünnschichtsolarmodulen leiten. Das Institut für Halbleitertechnik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen wird vor allem an der Ertragsoptimierung von Solarmodulen arbeiten. Dazu wollen die Forscher die Einflüsse verschiedener Aspekte auf den Ertrag eines Moduls analysieren.





Die Ergebnisse des Projekts, die in 4 Jahren vorliegen sollen, werden in Form von Handlungsempfehlungen sowie im Rahmen von Fachpublikationen und auf Workshops der Industrie und anderen Marktakteuren vorgestellt.

Das Projekt hatte sich erfolgreich beim ersten landesweiten Ziel 2-Energiewettbewerb gegen eine Vielzahl von Konkurrenzprojekten durchsetzen können und war von einer unabhängigen Jury zur Förderung vorgeschlagen worden.

"Wirtschaftswachstum und Klimaschutz sind keine Gegensätze. Die Photovoltaik-Branche hat sich zu einer industriepolitisch bedeutsamen Branche entwickelt: Im Jahr 2008 stieg die Zahl der Arbeitsplätze in der Photovoltaikbranche in Nordrhein-Westfalen um rund 7 Prozent auf fast 3.000 an. Der Umsatz der Branche erhöhte sich im gleichen Zeitraum sogar um 44 Prozent auf knapp 2 Mrd. Euro", so Ministerin Thoben.

Die Anzahl der Beschäftigten im gesamten Bereich der regenerativen Energien in Nordrhein-Westfalen lag Ende 2008 bei etwa 22.400 Personen. Das entspricht einer Zunahme von rund 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Unternehmen haben im Jahr 2008 einen Umsatz von etwa 6,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, was einem Wachstum von etwa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.


Weitere Informationen: www.energieregion.nrw.de

http://www.wirtschaft.nrw.de/

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Datum: 30.04.2010 - 18:17 Uhr
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