Ohne tschechische und polnische Stimme kann die Stiftung 'Flucht, Vertreibung, Versöhnung' dicht machen
Ohne tschechische und polnische Stimme kann die Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" dicht machen
(pressrelations) - chricht, dass die tschechische Historikerin Kristina Kaiserová den wissenschaftlichen Beirat der "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung" verlässt, erklärt Luc Jochimsen, kulturpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE:
"Nun hat auch das Beiratsmitglied aus Tschechien seine Mitarbeit aufgekündigt. Nachdem im Dezember der renommierte polnische Historiker Tomasz Szarota enttäuscht aufgegeben hat, wird die Stiftung immer mehr zur rein deutschen Angelegenheit - was ihrem Auftrag widerspricht. Ohne die polnischen und tschechischen Stimmen zur Nachkriegsvertreibung kann die Bundesstiftung den Auftrag der Versöhnung nicht leisten.
Entweder findet man schnell akzeptable Nachfolger für die beiden ausgeschiedenen Wissenschaftler oder die Stiftung kann dicht machen."
F.d.R. Susanne Müller
Pressesprecher
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Datum: 09.03.2010 - 19:17 Uhr
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