Aus Schaden wird man klug - Wie aus Fehlern Erfolge werden können

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(pressekat) - Bonn/Köln - Wer unter Druck steht und Angst vor Fehlern und Versagen hat, versagt häufig. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit möchten viele Mitarbeiter ihren Job nicht aufs Spiel setzen und vermeiden alles, was Risiken in sich birgt. Ein solches Verhalten führt auf Dauer dazu, dass Kreativität völlig erlischt. Im Gegensatz zu Deutschland, wo schnell mit dem Finger auf den Schuldigen gezeigt werde, hat sich in den Vereinigten Staaten eine positive Fehlerkultur entwickelt. "Die Amerikaner haben es heute leichter, ihrem Chef gegenüber Fehler einzugestehen. Und nur das Zugeben von Fehlern kann dazu führen, dass die Unternehmen auch daraus lernen", zitiert das Handelsblatt http://www.handelsblatt.com Gerard Nierenberg, der mit "Do It Right The First Time" ein Buch über die Fehlerkultur in den USA geschrieben hat.

Wenn sich Manager aus Angst vor Fehlern nicht mehr trauen, Risiken einzugehen, dann hat dies für die betroffenen Unternehmen oft katastrophale Konsequenzen. Doch auch Angestellte, die nur noch Dienst nach Vorschrift schieben, sind eine absolute Horrorvorstellung für viele Vorgesetzte. Sie schätzen es häufig mehr, wenn Mitarbeiter zu ihren Fehlern stehen, Verantwortung nicht abschieben und den Willen erkennen lassen, es beim nächsten Mal besser zu machen. In einer repräsentativen Studie konnte das österreichische Gallup Institut http://www.gallup.at im Auftrag der Kommunikationsberatung Konzept PR http://www.konzeptpr.at feststellen, dass 49 Prozent der berufstätigen Österreicher Fehler nicht als Stolperstein für die eigene Karriere ansehen. Doch nur sechs Prozent der berufstätigen Österreicher und sogar nur ein Prozent der Österreicherinnen im Alter von 25 bis 50 Jahre sehen einen Fehler als Chance, die sie weiterbringen kann.

"Eine Prise Amerika könnte auch bei uns nicht schaden. Es muss ja nicht gleich so weit kommen, dass sich Manager wie im Forbes-Magazin quasi ihrer grössten Fehltritte rühmen. In der amerikanischen Kultur hat man mehr Verständnis für das eigene Risiko, welches auch immer die Möglichkeit des Scheiterns einschliesst. Doch wer dort einmal fällt, steht in der Regel auch wieder auf. Natürlich ist das leichter gesagt als getan: Wenn sich ein Akademiker heute zuerst einmal von Praktikum zu Praktikum und von der Zeitarbeit zum nächsten befristeten Job hangeln muss, fällt Gelassenheit und Souveränität im Umgang mit Fehlern natürlich schwer. Auch vermeintlich abgeklärte Menschen stehen unter enormem Druck, wenn der eigene und von anderen erwartete Erfolg ausbleibt. Beim Bayern-Star Roy Makaay wurden ja sogar schon die Minuten gezählt, in denen der Stürmer kein Tor mehr geschossen hatte. Man sollte dann immer daran glauben, dass irgendwann der Knoten auch wieder platzt", sagt Marc Emde, Mitglied der Geschäftsleitung der Kirch Personalberatung http://www.kirchconsult.de in Köln.







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Datum: 24.11.2005 - 09:02
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