Aufbruch ins Leben im Vier-Viertel-Takt
(pressrelations) - Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März erklärt Katja Kipping, stellvertretende Parteivorsitzende der LINKEN:
Am 8. März findet zum 99. Mal der Internationale Frauentag statt. Der Frauentag entstand einst in den Kämpfen von Frauen um bessere Arbeitsbedingungen. Trotz aller Fortschritte müssen auch heute noch Frauen um bessere Arbeitsbedingungen kämpfen, denn Lohnarbeit wird zunehmend prekär. Doch die Kämpfe dagegen haben begonnen. Nicht nur die Reinigungskräfte und die Beschäftigten von Schlecker wehren sich.
Die Kämpfe um Frauenrechte sind jedoch mehr als reine Abwehrkämpfe.
Sie sind verbunden mit einem Aufbruch ins Leben im Vier-Viertel-Takt ? einer Vision für Männer und Frauen gleichermaßen. Darunter verstehen wir, dass eine Arbeitswoche sich für beide Geschlechter in vier gleichberechtigte Tätigkeitsbereiche gleichermaßen aufteilt: ein Viertel Erwerbsarbeit, ein Viertel Reproduktionsarbeit, ein Viertel Selbstentwicklung und um das Ganze komplett zu machen ein Viertel Politik.
Noch sind wir weit entfernt von wirklicher Geschlechtergerechtigkeit. So sind zwei Drittel aller Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz bekommen, Frauen, und das bei gleichen bis besseren Schulabschlüssen.
Dem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zufolge gehen zwei Drittel aller Mütter mit einem Kind unter drei Jahren keinerlei Arbeit nach. Immer noch wird ein Großteil der Hausarbeit der Zeitbudgeterhebung des Statistischen Bundesamtes zufolge von den Frauen erledigt; 75 Prozent der Putzarbeit tragen die Frauen weg. Jede siebte Frau in der BRD ist Opfer sexueller Gewalt.
Die LINKE fordert deswegen nicht nur am Frauentag:
Pressestelle der Partei DIE LINKE
im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin
Pressesprecherin: Alrun Nüßlein
Telefon: 030 24009 543, Telefax: 030 24009 220, Mobil: 0151 17161622
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