Wenn es in der Speiseröhre brennt … Volkskrankheit Sodbrennen

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(pressekat) - Wenn der Magen sauer aufstosst Wer kennt es nicht, ein Brennen und sauren Geschmack im Bereich der Speiseröhre nach dem Genuss von bestimmten Nahrungsmitteln oder wenn man viel zu viel gegessen und getrunken (Alkoholika) hat? Als Sodbrennen wird dieses unangenehme Gefühl bezeichnet, das mitunter auch nachts als heftiger Schmerz auftreten kann, allein in Deutschland sind mindestens 20 Millionen Menschen davon betroffen, betont Qualimedic-Expertin Dr. med. Jessica Männel.

Nicht funktionierender Schliessmuskel
Eine der häufigen Ursachen für das Sodbrennen ist ein nicht richtig funktionierender Schliessmuskel am Mageneingang, so dass Mageninhalt, vor allem im Liegen und nach reichhaltigen Mahlzeiten zurückfliessen kann. Der saure Mageninhalt reizt die Schleimhaut in der Speiseröhre und kann zu Entzündungen und Schmerzen führen. Auch Übergewicht kann durch einen erhöhten Druck im Bauchraum und damit auf den Magen das Sodbrennen verstärken.

Einfluss der Ernährung
Die Ernährungsweise hat einen grossen Einfluss auf die Magenentleerung und kann die Schleimhaut unterschiedlich stark reizen. Gewürze, säurehaltige Nahrungsmittel, Alkohol, fettige Speisen sowie Zitrusfrüchte können das Sodbrennen verschlechtern. Wer zu Sodbrennen neigt, sollte Vollkornbrot, Müsli, Obst und Gemüse sowie mageres Fleisch bevorzugt essen. Mageres Fleisch am Abend fördert eine schnellere Magenentleerung und beugt nächtlichem Sodbrennen vor. Milch hingegen fördert das Sodbrennen! Bei Übergewicht empfiehlt sich eine langsame Gewichtsabnahme.
Säure binden und Schleimhaut stärken

Unter den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und Vorbeugemassnahmen rückt die Stärkung der Magenschleimhaut immer mehr in den Vordergrund. Hier empfehlen sich Schleimstoffe (Pflanzengummen), die aus (goldgelbem) Leinsamen oder Haferkleie gewonnen werden. Diese Schleimstoffe legen sich wie ein natürlicher Schutzfilm auf die empfindliche Magenschleimhaut und schützen diese aktiv vor den aggressiven Stoffen und sie kann sich regenerieren. Akut hilft aber meist nur ein säurebindendes Präparat wie beispielsweise Maaloxan als Kautablette oder Suspension, das schnell überschüssige Magensäure binden kann und den Schmerz zuverlässig lindern kann. Die Zusammensetzung aus schnell wirksamen Magesiumhydroxid und langsamer wirkenden Algeldrat schützt auch die Schleimhaut, die sich dann wieder regenerieren kann, erläutert Dr. med. Jessica Männel, Expertin des Gesundheitsportals www.qualimedic.de.



Die wirklich tolle Knolle: Topinambur
Topinambur - ein Kennwort für gesunde Ernährungsweise. Topinambur ist das sonnenblumenartige Knollengewächs der Indios. Aber Topinambur (Helianthus
tuberosus) wächst nicht nur in tropischen Ländern - die tolle Knolle kann auch in heimischen Gefilden gezüchtet werden. Ein bedeutendes Deutsches Anbaugebiet für die auch als Jerusalem Artischocke bekannte Knolle, liegt in Brandenburg. Ernährungswissenschaftler bezeichnen Topinambur nicht zuletzt wegen ihres extrem hohen Ballaststoffgehalts als gesundheitsförderlich. Aus Topinambur, das gekocht als Gemüse gegessen werden kann, lässt sich ein hochwertiger, süss schmeckender Saft gewinnen. Die gekochte Knolle schmeckt fein süss, aromatisch und ist gut verträglich. Topinambur enthält viele Mineralstoffe und hat einen hohen Vitamingehalt (insbesondere die nervengesunden B-Vitamine). Es ist besonders reich an Kalium. Der Mineralstoff ist wichtig für die Blutdruckregulation und beeinflusst die
Nerven- und Muskelfunktion. Kalium aktiviert eine Reihe von Enzymen.
Topinambur ergänzt als basisches Produkt säureüberschüssige Lebensmittel (beispielsweise Fleisch) und bewirkt eine milde Entwässerung. Topinambur besteht zu 78 Prozent aus Wasser, ist praktisch fettfrei, enthält mit 15,8 Prozent reichlich Kohlenhydrate, die aber zu 50 Prozent aus der Gruppe der Ballaststoffe (Inulin und Oligofructose) kommen. 100 Gramm Topinambur sind mit 77 Kilokalorien relativ kalorienarm aber sättigend. Der Topinambur Ballaststoff Inulin ist ein besonders wertvoller wasserlöslicher Ballaststoff, der nicht am Zuckerstoffwechsel teilnimmt. Topinambur ist daher ideal für Diabetiker und zur Gewichtsreduktion, denn Inulin fördert die Sättigung.

Durch seinen besonders hohen Ballaststoffgehalt ist Topinambur darmgesund.
Inulin und Oligofructose sind präbiotische Ballaststoffe. Sie wirken als Substrat für eine gesunde, abwehrstärkende Darmflora. Die Topinambur-Ballaststoffe fördern die probiotischen Milchsäurebakterien im Dickdarm und bauen so das Immunsystem auf. Ausserdem senken die Topinambur-Ballaststoffe den Cholesterinspiegel, lassen den Blutzuckerspiegel milde ansteigen und glätten dadurch Blutzuckerspitzen und helfen bei der Gewichtsreduktion. Die Topinamburpflanze gehört zu der botanischen Familie der Korbblütler. Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde sie von französischen Seefahrern nach Frankreich gebracht. Die Franzosen benannten die kartoffelähnliche Pflanze nach einem indianischen Stamm, den Topinamba. Die Topinamba nutzten die Pflanze als Viehfutter und als Gemüse. Die Topinambur-Knolle verbreitete sich in ganz Europa.
Die Topinamburpflanze sieht der Sonnenblume in Gestalt und Grösse sehr ähnlich. Daher stammen die Namen wie "Knollensonnenblume" oder "Erdsonnenblume". Ihre rauen Blätter sind lanzett- bis eierförmig, und ihre dottergelben, bis zu 8 cm grossen Blüten blühen ab September. Die Wurzel bildet, ähnlich wie bei der Kartoffel, 2 bis 3 Dutzend Knollen. Die Knollen sind meist birnen- oder apfelförmig (Erdbirne, Erdapfel) und erinnern an frische Galgant- und Ingwerwurzeln. Ihre dünne Schale ist hellbraun bis violett. Das Fruchtfleisch ist ebenfalls sortenbedingt weiss, gelb, bräunlich, rot oder violett.

Topinambur-Knollen sind nicht als "Kartoffel-Ersatz" anzusehen und in der Verwertung auch nicht so zu behandeln (eher wie Spargel oder Blumenkohl), sondern sie liefern ein gesundes und schmackhaftes Wintergemüse! Sie können vielseitig verwendet werden: alleine oder mit den verschiedensten Zutaten roh, gedünstet, gebacken oder gebraten. Ihr Geschmack hängt ganz von der Zubereitungsart ab, der Eigengeschmack ist leicht süss. Die Schale kann abgeschält werden, gekocht lassen sie sich wie Kartoffeln pellen. Um eine Dunkelfärbung durch die Luft beim Zerkleinern zu vermeiden, gibt man etwas Zitronensaft oder Essig in das Aufbewahrungs- oder Kochwasser.

Moderne Tonsillektomie mit dem Laser bedeutet weniger Risiken und Schmerzen
Während die Operation der Gaumenmandeln (Tonsillen) bisher vorrangig durch Ausschabung erfolgte, nimmt die schonende, nebenwirkungsarme Lasertherapie immer weiter zu. Heute kann eine Mandel-Operation mit einem CO2-Laser vorgenommen und damit Nebenwirkungen wie Blutungen oder starke Schmerzen weitgehend vermieden werden, erklärte Dr. med. Kay Rohmann, Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Qualimedic-Experte aus Düsseldorf, heute. Seit Jahrhunderten tragen Hals-Nasen-Ohren-Ärzte die Mandeln mit einem so genannten "Scharfen Löffel" ab und stoppen die Blutung durch Unterbindung mittels Faden oder "verkochen" der Blutgefässe. Bei der Lasertherapie erfolgt die Laserverdampfung des die Gaumenbögen überragenden Anteils der vergrösserten Mandeln in Vollnarkose. Das hat zwei entscheidende Vorteile gegenüber der herkömmlichen Ausschabung: Einerseits tritt ein wenn überhaupt nur geringer Schmerz auf und andererseits ist das Nachblutungsrisiko minimal, stellt Dr. Rohmann die Vorteile der Laser-Therapie dar. Ausserdem entfernt der HNO-Arzt bei der Laserbehandlung nur einen Teil der Mandeln, so dass ihre Immunfunktion weitgehend erhalten bleibt. Bei der herkömmlichen Operation treten ab dem vierten Tag häufig Ohrenschmerzen auf, die bei der Laser-Behandlung ausbleiben. Nach Ausschaben kommt es durch die Operationswunde häufig zu Schluckbeschwerden, die bis zu zwei Wochen andauern können. Auch das bleibt "laserbehandelten" Patienten erspart.

Vorteile der Laser-Behandlung
- Geringere postoperative Schmerzen
- Geringere Blutungsneigung
- Erhaltene Immunfunktion der Mandeln
- Keine Ohrenschmerzen
- Keine Schluckbeschwerden

Die Gaumenmandeln können sich chronisch entzünden. Das äussert sich durch häufige Halsschmerzen und/oder wiederholte Anginen. Bei besonders grossen Gaumenmandeln können vor allem bei Kindern Schwierigkeiten beim Essen und nächtliche Atemstörungen auftreten. In diesen Fällen ist die Entfernung der Gaumenmandeln (=Tonsillektomie) zu empfehlen. Die Gaumenmandeln dienen der Erkennung und Abwehr von Krankheitserregern. Bei häufig wiederkehrenden Infekten vergrössern sich oftmals die Mandeln so stark, dass es zu deutlichen Schluckbeschwerden und Einengung der Atemwege kommt. Bei manchen Patienten werden die Mandeln so gross, dass sie sich in der Mitte berühren. Der HNO-Arzt spricht dann von Kissing Tonsills, so Doktor Rohrmann. Die Gefahr davon besteht in der deutlich erschwerten Atmung, die während der Nacht zu unangenehmem Schnarchen, aber auch gefährlichen Atemaussetzern mit dem Schlafapnoe-Syndrom führen kann, erläutert Dr. Kay Rohmann. Tonsillektomie bezeichnet die vollständige Entfernung der Gaumenmandeln. Sie ist erforderlich, wenn es zu regelmässigen antibiotikapflichtigen Mandelentzündungen kommt (drei bis sechs Mal im Jahr), oder wenn die Mandeln aufgrund einer chronischen Entzündung einen Infektionsherd bilden.



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Datum: 06.10.2005 - 14:32
Sprache: Deutsch
News-ID 16611
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Kontakt-Informationen:
Firma: Qualimedic.com AG
Ansprechpartner: Sven-David Müller-Nothmann Feedback an den Herausgeber senden
Stadt: Köln
Telefon: 0221-2705212

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Freigabedatum: sofort

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