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Türkei verringerte Schrottimporte

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Europäische Union nach wie vor bedeutendster Schrottlieferant für die türkische Stahlindustrie, obwohl der Schrottimport der Türkei insgesamt gesunken ist.

(firmenpresse) - schrott-info.de Im vergangenen Jahr haben die türkischen Stahlwerke 15,4 Mio. Tonnen Schrotte importiert, das waren rund 12 Prozent weniger als im Jahr 2008 in dem 17,5 Mio. Tonnen eingeführt wurden. Da China im vergangenen Jahr 13,7 Mio. Tonnen Schrott eingeführt hat, war die Türkei wieder der weltweit größte Schrottim-porteur, berichtet der bvse Branchendienst schrott-info.de.
Die türkische Rohstahlproduktion ist im betrachteten Zeitraum dabei um 5,6 Prozent gesunken. Nach den Worten der bvse-Schrottmarkt-Expertin Birgit Guschall-Jaik, gab es schon in 2008 Hinweise drauf, dass das Eigenaufkommen an Schrott in der Türkei ansteigt und somit die Abhängigkeit von Lieferungen aus Drittländern leicht sinkt.

Guschall-Jaik weist außerdem darauf hin, dass in der Türkei inzwischen weitere Flachstahlkapazitäten aufgebaut worden seien, wodurch zwar der Roheisenbedarf, nicht aber der Schrottbedarf gestiegen ist.

Obwohl die Türkei im vergangenen Jahr insgesamt über 2 Mio. Tonnen weniger importiert hat, sind jedoch die Zukäufe aus der EU um lediglich 1,5 Prozent bzw. um 111.750 Tonnen gesunken. Die Europäische Union sei daher nach wie vor der bedeutendste Schrottlieferant für die türki-schen Stahlwerke, betont Birgit Guschall-Jaik vom Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V..



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Datum: 25.02.2010 - 10:26 Uhr
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