PresseKat - Vier Pfoten erleben eine Tragödie

Vier Pfoten erleben eine Tragödie

ID: 1550354

Das Schicksal des wuscheligen Hundes ist traurig und gleichzeitig eine Mahnung - Bund Deutscher Tierfreunde ruft zur Vorsorge auf

(firmenpresse) - Der kleine wuschelige Vierbeiner Jürgen hat dramatische Tage hinter sich - er ist das Spiegelbild einer menschlichen und tierischen Tragödie. Tagelang - wahrscheinlich eine Woche lang - harrte er neben seinem verstorbenen Frauchen aus. Tage voll Hoffen, Bangen und Warten für den kleinen Vierbeiner, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Als er nach etwa einer Woche in seinem Zuhause gefunden wurde, war er ein Bild des Elends. Völlig verfilzt, ungepflegt, stinkend und natürlich hungrig wurde er in der Wohnung entdeckt. Ein Bild des Jammers, denn offensichtlich war sein Frauchen schon länger nicht mehr in der körperlichen Lage, sich um den Kleinen richtig zu kümmern.
Jetzt wird er in der BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort aufgepäppelt. Zunächst gab es ein ausgiebiges Bad, dann Krallenpflege und natürlich eine Extramahlzeit und frisches Wasser, so der Bund Deutscher Tierfreunde . Das Fell stellt wegen seiner Länge eine große Herausforderung dar, es muss ständig gekämmt und gepflegt werden. Doch Jürgen lässt alle Prozeduren ohne Knurren über sich ergehen. Genießt sogar die Fürsorge.
Trotz allem - oder vielleicht gerade deshalb - ist er so ein unfassbar sympathischer, lebensfroher Wuschelkopf. Einer, der jeden Tag zeigt, dass man selbst nach schweren Zeiten noch fröhlich sein kann. Er ist lustig, freundlich, verschmust bis in die Fellspitzen, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. Er liebt Menschen und ihre Nähe, genießt jede Streicheleinheit, als würde er sagen: "Ach, das Leben ist doch eigentlich ganz schön." Andere Hunde? Kein Problem. Katzen? Scheinen auch bekannt vorzukommen. An der Leine läuft er vorbildlich, stubenrein ist er sowieso, und im Auto fährt er mit, als hätte er nie etwas anderes gemacht.
Vorläufig muss er - leider - auf jeden Fall in der Tierherberge bleiben, denn er ist mit seinem Schicksal eine juristische Angelegenheit. Da es keine Verfügung der verstorbenen Besitzerin gibt, ist seine Zukunft von den Behörden und den Erben abhängig. Und dadurch ist sein Schicksal nicht nur eine Tragödie, sondern auch eine Mahnung an alle - besonders ältere - Tierhalter. Sie sollten immer für einen Plan B sorgen, denn Jürgen ist kein Einzelfall, so der Bund Deutscher Tierfreunde .




Deshalb der eindringliche Appell an alle: Sichert die Zukunft eurer Tiere. Kümmert euch rechtzeitig um eine Lösung für den schlimmsten Fall. Die finanzielle Absicherung ist das eine - nicht jeder kann seinem Tier ein Erbe hinterlassen und so festlegen, in welche Hände das Tier kommen soll. Testamentarisch können beispielsweise gemeinnützige Tierheime oder Gnadenhöfe wie die BDT-Tierherberge in die mit der Versorgung beauftragt werden, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Aber darum geht es nicht in erster Linie.
Es geht darum, dass kein Tier tagelang allein in einer Wohnung zurückbleibt, hungert, friert oder schlicht vergessen wird, weil niemand von seiner Existenz weiß. Es gibt so viele einfache und kostengünstige Möglichkeiten, vorzusorgen: Ein Hinweis im Portemonnaie, dass zu Hause ein Tier versorgt werden muss. Eine Vertrauensperson, die informiert ist. Ein Notfallplan bei den Unterlagen. Eine kleine Notfallkarte am Schlüsselbund. Es sind oft nur wenige Handgriffe - mit enormer Wirkung. Der Bund Deutscher Tierfreunde hilft gerne mit Rat und Tat.
Wer zur Versorgung von Jürgen und seinen vierbeinigen Freunden in der Herberge beitragen möchte, kann dies gerne tun. Jede Spende ist willkommen: Bund Deutscher Tierfreunde e.V. , Volksbank Niederrhein , IBAN DE44 3546 1106 0128 7840 20
PayPal verwaltung(at)bund-deutscher-tierfreunde.de


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Datum: 12.03.2026 - 14:04 Uhr
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