- Mindestens 57 Stromversorger erhöhen in den kommenden Monaten ihre Preise um bis zu 12,1 Prozent
- Leichter AufwĂ€rtstrend bei Gas: 15 Anbieter kĂŒndigen Preiserhöhungen an
(firmenpresse) - Berlin, 20. Januar 2009 â Schlechte Nachrichten fĂŒr Verbraucher: Nach zahlreichen Erhöhungen zum Jahreswechsel wollen in den nĂ€chsten Monaten viele weitere Energieversorger an der Preisschraube drehen. Nach einer aktuellen Analyse des unabhĂ€ngigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) klettern die Preise in den kommenden Wochen bei mindestens 57 regionalen Stromanbietern um bis zu 12,1 Prozent und bei mindestens 15 regionalen Gasanbietern um 11,7 Prozent nach oben.
Strompreise: Mehrkosten von bis zu 110 Euro pro Haushalt
Durchschnittlich erhöhen ab Februar nach derzeitigem Stand 57 Stromversorger um 6,2 Prozent. Bereits zum Jahreswechsel hatten rund 160 Anbieter Preiserhöhungen vorgenommen. âIn der Spitze muss ein vierköpfiger Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh Strom mit Mehrbelastungen von bis zu 110 Euro rechnenâ, erklĂ€rt Energieexperte Thorsten Bohg von toptarif.de.
Neben zahlreichen kleineren Unternehmen erhöhen auch groĂe Regionalversorger, wie die Stadtwerke in MĂŒnchen (+3,2%), Bremen (+4,5%), Dresden (+8,2%) und Bielefeld (+5,8%) sowie die im sĂŒddeutschen Raum ansĂ€ssige RWE-Tochter SĂŒwag (+5,3%) die Strompreise im Februar und MĂ€rz. âZwar sind die Beschaffungskosten an der Leipziger Energiebörse (EEX) im vergangenen Jahr um mehr als 40 Prozent zurĂŒck gegangen. Dennoch verweisen viele Versorger neben langfristigen LiefervertrĂ€gen auf steigende Kosten fĂŒr die Förderung von Ăkostrom im Rahmen der EEG-Umlage und höhere NetzdurchleitungsgebĂŒhren, die an die Verbraucher weitergegeben werden mĂŒsstenâ, macht Bohg deutlich.
Preissenkungen von durchschnittlich 4,0 Prozent planen hingegen fĂŒnf Stromversorger. Bereits zu Beginn des Jahres ist der Strom bei rund 50 Unternehmen billiger geworden. âIn diesen FĂ€llen scheint die Strombeschaffung fĂŒr 2010 so gĂŒnstig gewesen zu sein, dass Preissenkungen fĂŒr private Verbraucher möglich werdenâ, so Bohg.
Gaspreise: Leichter AufwÀrtstrend setzt sich im Februar und MÀrz fort
Nach Preiserhöhungen bei 81 Unternehmen zum Jahresbeginn planen weitere 15 Gasversorger Tariferhöhungen von durchschnittlich 7,3 Prozent in den kommenden beiden Monaten. Besonders teuer wird es fĂŒr die rund 180.000 Kunden der MITGAS, des gröĂten regionalen Gasversorgers in den neuen BundeslĂ€ndern. FĂŒr sie steigen die Preise um knapp 11 Prozent. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh Gas muss demnach mit Preissteigerungen von 146 Euro im Tarif der gesetzlichen Grundversorgung rechnen.
Lediglich fĂŒnf Versorgungsunternehmen haben sinkende Preise angekĂŒndigt. âInsgesamt geht der Trend steigender Gaspreise mit dem höheren Preisniveau fĂŒr Ăl und Heizöl einher, dem der Gaspreis mit einem Abstand von rund einem halben Jahr folgtâ, hebt Bohg hervor.
Angesichts wieder stetig steigender Energiepreise bieten ein Preisvergleich und die Möglichkeiten des Wechsels zu gĂŒnstigeren Strom- und Gasanbietern die Chance, die Haushaltskasse erheblich zu entlasten. âVerbraucher, die von Preiserhöhungen betroffen sind, haben im Rahmen eines SonderkĂŒndigungsrechts die Möglichkeit, einen neuen Versorger zu wĂ€hlenâ, fĂŒhrt Bohg aus. âVielfach lassen sich durch einen einfachen und völlig risikofreien Wechsel des Strom- und Gasversorgers mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.
Durch Verbraucherportale wie toptarif.de oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert ĂŒber Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu gĂŒnstigeren Strom- und Gasanbietern wechseln.
Aktuelles Datenmaterial zu dieser Pressemitteilung kann auf Anfrage gern zur VerfĂŒgung gestellt werden.
toptarif.de ist das unabhĂ€ngige Verbraucherportal der Verlagsgruppe von Georg von Holtzbrinck fĂŒr alle gĂ€ngigen Tarife in Deutschland. Es umfasst derzeit die Kategorien Strom, Gas, DSL, Geldanlagen sowie Versicherungen fĂŒr KFZ, Rechtsschutz, Hausrat, WohngebĂ€ude, Privathaftpflicht, Tierhalterhaftpflicht und wird stĂ€ndig erweitert und aktualisiert. Der Verbraucher kann dadurch mit minimalem Aufwand kostenlos prĂŒfen, ob es fĂŒr ihn gĂŒnstigere Tarife gibt, und gegebenenfalls ĂŒber www.toptarif.de gleich wechseln. Der komplette Wechselservice ist fĂŒr den Verbraucher komplett kostenfrei und der Kunde erhĂ€lt ĂŒber toptarif.de in jedem Fall die Original-Konditionen des Anbieters, in EinzelfĂ€llen sogar zusĂ€tzliche, beim Anbieter selbst nicht erhĂ€ltliche Boni und ErmĂ€Ăigungen.
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