"Gastgeben auf Vorarlberger Art" zieht Bilanz - BILD

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(ots) - Zehn Monate nach der offiziellen Bestätigung des
GVA-Programms sind die Werte der Tourismusstrategie 2020
Regionalität, Gastfreundschaft, Nachhaltigkeit und Vernetzung bereits
in verschiedenen Formaten bearbeitet worden. Beim zweiten
GVA-Symposion am Montag, 16. Oktober im Kunsthaus Bregenz, werden 19
neue Mitglieder begrüßt. Die Vertreter der Tourismusstrategie sowie
der GVA-Steuerungskreis heißen diese willkommen.

Wer in Vorarlberg zu Gast ist, soll das Land als Maßstab für
Qualität, authentische Gastlichkeit, Regionalität und nachhaltigen
Tourismus erleben - so lautet das Ziel von "Gastgeben auf
Vorarlberger Art".

Aus dieser Motivation heraus hat sich ein Entwicklungsprogramm
formiert, das nach einer Pilotphase im Jahr 2014 nun seit Dezember
2016 mit dem offiziellen Programm läuft. Landesstatthalter Karlheinz
Rüdisser: "Mit 'Gastgeben auf Vorarlberger Art' ist es gelungen, die
Tourismusstrategie 2020 auf die Betriebsebene auszurollen und mit den
Gastgebern in einen gegenseitigen Austausch zu kommen."

Zwtl.: Schlüsselprojekt der Tourismusstrategie

Auch für Wirtschaftskammerpräsident Hans-Peter Metzler ist
"Gastgeben auf Vorarlberger Art" ein Schlüsselprojekt der
Tourismusstrategie. "Wir möchten Betriebe ansprechen, die die
Tourismusstrategie in ihrem Bereich umsetzen wollen und sich zu
Regionalität, Gastfreundschaft, Nachhaltigkeit und Vernetzung
bekennen."

Gute 50 Mitglieder zählt das Netzwerk bereits. Die Vorarlberg
Tourismus GmbH als Träger betreut das Programm in der Organisation
und in der Kommunikation. "Inhaltlich ist es aber ein Programm von
Gastgebern für Gastgeber", betont Dir. Christian Schützinger. Sinn
und Zweck sei es, die Vorzüge der Vorarlberger Lebensart zum Ausdruck
zu bringen. "Die Vorarlberger Art zeigt sich in der Kultur, im
Handwerk, in der Kochkunst, in der Landwirtschaft sowie in der Freude


am Bergerlebnis und der Erfahrung des alpinen Lebensraumes", so
Schützinger.

"Gastgeben auf Vorarlberger Art" fördert die individuelle
Entwicklung der einzelnen Betriebe. Für die Qualitätssicherung ist
ein Steuerungskreis zuständig. Jutta Frick (Gesundhotel Bad Reuthe),
Dietmar Nußbaumer (Hotel Gasthof Krone in Hittisau), Bertram Rhomberg
(Hotel Madrisa in Gargellen) sowie Christian Schützinger (Vorarlberg
Tourismus) wurden dafür bestellt.

Jutta Frick: "Als Mitinitiatorin der Tourismusstrategie ist es mir
ein Anliegen, dass Qualität und Innovation auch künftig die Grundlage
für den Erfolg der Vorarlberger Tourismuswirtschaft sind." Die
individuelle Umsetzung dieses Anspruchs sei durch GVA gegeben.

Zwtl.: Gegenseitiger Austausch wirkt unterstützend

Der gegenseitige Austausch im GVA-Netzwerk helfe oft, Ideen, die
schon länger im Kopf sind, anzupacken und umzusetzen. In
verschiedenen Formaten und mit verschiedenen Instrumenten kann GVA
hier unterstützend wirken. Der "Check Strategie 2020" mit der
Web-Analyse und der Mentoren-Analyse, ERFA-Treffen und Fachworkshops
sind neben dem Symposion Lernangebote, die nach einem
Einstiegsworkshop und einer Selbsteinschätzung genutzt werden können.

Betriebe, die angeregt wurden, ein Projekt im Sinne der
Tourismusstrategie 2020 umzusetzen, erhalten eine
GVA-Projektbestätigung. In diesem Jahr werden das Hotel Schwärzler in
Bregenz und der Gasthof Rössle in Braz beim Symposion dafür
gewürdigt. Bei letzterem sei das Netzwerk "Gastgeben auf
Vorarlberger Art" und die Außensicht des Mentoren-Teams eine große
Motivation gewesen, die sanfte Renovierung der zehn Zimmer sowie den
Ausbau der einstigen Pferdewechselstation zu einem zeitgemäßen Ort
des Auftankens, anzupacken.

Formen des Zusammenarbeitens ermöglicht das GVA-Netzwerk in
unterschiedlichen Formaten. Einen ähnlichen Ansatz hat man auch im
Büro für Zukunftsfragen im Amt der Vorarlberger Landesregierung.
"Ohne Kooperation gibt es keine Zukunftsfähigkeit", so Kriemhild
Büchel-Kapeller, die beim Symposion einen Impulsvortrag hält. "Wenn
sich die Welt immer schneller dreht, die Komplexität und der
Vernetzungsgrad steigen, haben nur jene Betriebe eine nachhaltige
Zukunftschance, die zu ehrlicher Kooperation fähig sind."

Zwtl.: Nachhaltigkeit auf verschiedenen Ebenen

Auch für GVA-Steuerungskreismitglied Dietmar Nußbaumer vom Hotel
Gasthof Krone in Hittisau sind Kooperationen mit anderen Branchen der
Region Basis für nachhaltiges Wirtschaften. Dies zeigte er etwa im
Projekt Werkraum Krone oder mit dem Erhalt des Österreichischen
Umweltzeichens für sein Unternehmen. "Vorarlberg ist klein genug, um
sich auf kurzem Weg zu vernetzen und groß genug, um Innovationen zu
entwickeln und rasch umzusetzen", so Nußbaumer.

Sein Berufskollege Bertram Rhomberg vom Hotel Madrisa in Gargellen
(ebenfalls Mitglied des GVA-Steuerungskreises) betreibt seit 1992
eine biologische Landwirtschaft, wo unter anderem Rindfleisch für die
Hotelküche produziert wird. Rhomberg: "Viele Gastgeber leisten ihren
individuellen Beitrag, dass sich das Tourismusland Vorarlberg bis
2020 in den Themen Regionalität, Gastfreundschaft, Nachhaltigkeit und
Vernetzung europaweit zu einer vorbildlichen Region entwickelt."

Die nächste GVA-Veranstaltung: 19. Oktober 2017 Naturvermittlung
Nagelfluhkette. Anmeldungen unter gva(at)vorarlberg.travel

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM /
Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Gastgeben auf Vorarlberger Art
c/o Vorarlberg Tourismus GmbH
Poststraße 11 | 6850 Dornbirn | Österreich
T +43.(0)5572.377033-0
gva(at)vorarlberg.travel

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4016/aom

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kooperation,



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Datum: 17.10.2017 - 11:50
Sprache: Deutsch
News-ID 1541368
Anzahl Zeichen: 6550
Kontakt-Informationen:
Firma: Vorarlberg Tourismus
Stadt: Nachhaltigkeit und die Kraft der Kooperation sind Leitthemen des diesjährigen Symposions Dornbir


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