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Ericsson und BT stellen Studie zu Network Slicing vor: Chance auf höhere Erträge und gesenkte Betriebskosten für Mobilfunkanbieter

ID: 1532116

• Network Slicing ermöglicht bei stärkerer Automatisierung im Netzbetrieb höhere Erträge und niedrigere Betriebskosten
• Investitionen in die Netzautomatisierung amortisieren sich schnell

(firmenpresse) - Düsseldorf / London, 20. September 2017. Eine neue Studie von Ericsson und BT quantifiziert die Vorteile von Network Slicing (das zur Verfügung stellen eines Mobilfunknetzes nach individuellem Bedarf an Datenraten, Geschwindigkeiten und Kapazitäten) und stärkerer Automatisierung im Netzbetrieb für Betreiber. Investitionen in Network Slicing, wenn sie mit stärkerer Automatisierung im Netzbetrieb einhergehen, reduzieren die Betriebskosten und erhöht die CAPEX-Effizienz (Investitionsausgaben für längerfristige Anlagegüter). Gleichzeitig erlaubt dies eine schnellere Implementierung und effizientere Nutzung der im Internet-der-Dinge (IoT) verbundenen Geräte.

Der mobile Datenverkehr wächst weiterhin mit enormer Geschwindigkeit, gleichzeitig steigt die Anzahl an vernetzten Geräten. Laut Ericsson Mobility Report wird es im Jahr 2022 etwa 18 Milliarden vernetzte Geräte im Internet der Dinge geben: von vernetzten Automobilen, Maschinen, Messgeräten, Sensoren und Kassenterminals bis zu Unterhaltungselektronik und Wearables. Dank Network Slicing können Mobilfunknetzbetreiber ein Netz aufteilen, um bestimmte Dienste zu unterstützen, und mehrere logische Netze für verschiedene Dienstarten über eine gemeinsame Infrastruktur betreiben.

Die Studie untersucht drei Wege zur Einführung neuer Dienste in einem Netz: über ein einzelnes Multi-Service-Netz, über individuelle Netze mit dedizierten Ressourcen oder über Network Slicing kombiniert mit stärkerer Automatisierung im Netzbetrieb.

Marielle Lindgren, Head of Ericsson in Großbritannien, sagt: „Die Studie ergab, dass die Einführung neuer Dienste über Network Slicing und betriebliche Automatisierung innerhalb von fünf Jahren 35 Prozent mehr Erträge bringt als über ein Multi-Service-Netz. Im Vergleich zur Variante mit mehreren Netzen mit dedizierten Ressourcen steigt der Ertrag um 15 Prozent. Das zeigt, in welchem Ausmaß die Technologie den Markt belebt, Markteinführungen beschleunigt und neue Chancen für kleinere Nischendienste eröffnet.“





Maria Cuevas, Head of Mobile Core Networks Research bei BT, sagt: „Wir sind bestens vorbereitet und können Millionen von Geräte in unsere Netze einbinden, wenn das IoT-Ökosystem wächst. Die vorliegende Studie zeigt, wo unsere Investitionen die besten Ergebnisse erzielen werden. Je mehr Dienste wir über Network Slicing einrichten, desto mehr wirtschaftliche Vorteile werden wir haben und desto besser können wir unsere Kunden unterstützen. Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, ist es wichtig, dass die Branche kostengünstige Lösungen für eine durchgehende Orchestrierung bereitstellt und den Kunden Hilfe bei der Automatisierung der Betriebsabläufe und der Verwaltung der Network-Slices bietet.“

Das Basismodell der Studie ging von der Implementierung von bis zu 40 Diensten pro Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren aus. Network Slicing führte, unter den genannten Basisannahmen, zu einer Reduktion der Betriebsausgaben (OPEX) um 40 Prozent, zu einem 35 Prozent höheren Ertragspotenzial und zu 150 Prozent höheren wirtschaftlichen Vorteilen. Durch die Skalierung wuchsen auch die Gewinne. Bei der Berechnung der wirtschaftlichen Vorteile wurde nur das Kernnetz berücksichtigt.

Marielle Lindgren ergänzt: „Mit der fortschreitenden Komplexität von Anwendungen und Anwendungsfällen wird auch die Vernetzung immer vielschichtiger. Einfach ausgedrückt heißt das: Die Netze werden sich anpassen müssen. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Network Slicing einen logischen Aufbau bietet, der maßgeschneidert auch auf noch nicht definierte zukünftige Dienste erweitert werden kann.“

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Ãœber Ericsson
Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 109.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2016 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 23,5 Mrd. EUR (222,6 Milliarden SEK). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.000 Mitarbeiter an 11 Standorten – darunter rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.



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Datum: 20.09.2017 - 16:55 Uhr
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Freigabedatum: 20.09.2017

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