PresseKat - Datenschutzrechtliche Fragestellungen zur Verwendung und Nutzung der Blockchaintechnologie

Datenschutzrechtliche Fragestellungen zur Verwendung und Nutzung der Blockchaintechnologie

ID: 1517404

(firmenpresse) - M√ľnchen, Berlin 01.08.2017 ‚Äď CLLB gr√ľndet Expertenteam f√ľr Kryptow√§hrungen und die zu Grunde liegende Blockchaintechnologie. Grunds√§tzliche Fragen zum Datenschutz beim Einsatz von Blockchaintechnologien bis heute nicht gekl√§rt.

Durch den umfangreichen Einsatz und verstärkte Investitionen im Bereich von Cryptocurrencies und der darauf basierenden Blockchaintechnologie treten nunmehr auch die ersten Fragen auf, wie es sich bei der Verwendung von Cryptocurrencies und Blockchain mit dem Datenschutz verhält.
Das System einer Blockchain ist auf der einen Seite besonders transparent und gleichzeitig wird die Identit√§t der teilnehmenden Parteien durch professionelle Verschl√ľsselungstechniken (Kryptographie) verschleiert.
Die Daten der Blockchain werden als wesentliches Merkmal jeder Blockchain dezentral verwaltet und unterliegen keiner Aufsicht. In Blockchainsystemen entstehen trotz Anwendung der Kryptographie Verkehrsdaten aus der Netzkommunikation, die von technisch versierten Dritten beobachtet, gespeichert und ausgewertet werden können.
Da sich die Daten in der Blockchain, insbesondere die kryptographischen Identit√§ten, auch auf nat√ľrliche Personen beziehen, sind die Grunds√§tze des deutschen Datenschutzes iSd. ¬ß 1 I BDSG auch hier grunds√§tzlich anwendbar.
Sobald Daten aus einer Blockchain durch einen Dritten verarbeitet werden, kommt es datenschutzrechtlich darauf an, ob dem f√ľr die Verarbeitung der Daten Verantwortlichen M√∂glichkeiten zur Verf√ľgung stehen, die nur kryptographisch vorliegenden Informationen einer nat√ľrlichen Person zuzuordnen.
Soweit personenbezogene Daten Dritter an das System der Blockchain √ľbertragen, oder aus der Blockchain erhoben werden, ist der Anwendungsbereich des Datenschutzrechts grunds√§tzlich er√∂ffnet.
Es ist fraglich, ob die Nutzer der derzeit bestehenden Blockchainsysteme, gerade im Bereich von Cryptocurrencies in die Verarbeitung ihrer Daten bereits dadurch zugestimmt haben, dass sie das System der Blockchain verwenden. Da Daten, die einmal in der Blockchain gespeichert sind, aufgrund des Systems von Blockchains nicht mehr geändert, oder gelöscht werden können, stellt sich zudem die weitere Frage, ob hierin nicht auch ein Verstoß gegen das Recht auf Löschung personenbezogener Daten zu sehen ist.




Es gibt bereits mehrere Lösungsansätze, um die datenschutzrechtlichen Fragen der Blockchaintechnologie zu klären. Datenschutz-Overlays, Übertragung bekannter Konzepte aus dem Technischen Datenschutz. Allerdings sieht es derzeit danach aus, als wären die datenschutzrechtlichen Fragestellungen der neuen Blockchaintechnologie erst im Anfangsstadium der Entwicklung und keinesfalls geklärt.
CLLB Rechtsanwälte verfolgt die weitere Entwicklung und berichtet weiter.

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CLLB Rechtsanw√§lte steht f√ľr herausragende Expertise auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts. Die Ausarbeitung und erfolgreiche Umsetzung einer zielf√ľhrenden Prozessstrategie ist nicht nur in Gro√üverfahren mit mehreren hundert gesch√§digten Investoren ein entscheidender Faktor. Auch komplexe Einzelverfahren gerade mit internationalem Bezug k√∂nnen nur durch den Einsatz spezifischer Erfahrung und detaillierter Sach- und Rechtskenntnis optimal gef√ľhrt werden. Unsere Anw√§lte sind deshalb mit der Funktionsweise von Finanzprodukten der geregelten und ungeregelten M√§rkte bestens vertraut, als Kapitalmarktrechtspezialisten ausgewiesen und verf√ľgen √ľber langj√§hrige, d.h. zum Teil mehr als zehnj√§hrige, einschl√§gige Jusitizerfahrung vor Gerichten in der gesamten Bundesrepublik. Die Kanzlei CLLB Rechtsanw√§lte wurde im Jahr 2004 in M√ľnchen gegr√ľndet und konnte sich durch zahlreiche Erfolge in aufsehenerregenden Verfahren bereits nach kurzer Zeit etablieren. Beinahe zwangsl√§ufig war deshalb die Erweiterung der Repr√§sentanz mit Er√∂ffnung eines weiteren Standortes in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2007. Neben den vier Gr√ľndungspartnern Istv√°n Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun, deren Anfangsbuchstaben f√ľr die Marke "CLLB" stehen, sind mit Alexander Kainz (2008) und Thomas Sittner (2017) zwei weitere Partner f√ľr den Mandantenerfolg verantwortlich. Mittlerweile vertreten zw√∂lf Rechtsanw√§lte von CLLB die rechtlichen Interessen ihrer Mandanten. Sie sind dabei vorwiegend auf Kl√§gerseite t√§tig und machen f√ľr sie Schadensersatzforderungen geltend. Das hei√üt kurz zusammengefa√üt: Wir k√∂nnen Klagen.



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Datum: 03.08.2017 - 16:27 Uhr
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