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Nachhaltig, umweltschonend, innovativ: Die Grundsteinlegung des Neubaus Forschungs- und Technologiezentrum Detektorphysik (FTD) der Uni Bonn stand ganz im Zeichen der Zukunft

ID: 1419454

(ots) - Auf rund 7.000 m┬▓ Grundst├╝cksfl├Ąche entsteht bis
Sommer 2018 der Neubau des Forschungs- und Technologiezentrums
Detektorphysik (FTD) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universit├Ąt
Bonn. Bei der Grundsteinlegung am 2. November 2016 lobten
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Abteilungsleiter Ulrich
Sch├╝ller (Abteilung 4 Wissenschaftssystem, Bundesministerium f├╝r
Bildung und Forschung), Oberb├╝rgermeister Ashok Sridharan, Rektor der
Uni Bonn Prof. Dr. Michael Hoch, BLB-Gesch├Ąftsf├╝hrer Dr. Martin
Chaumet und BLB-Niederlassungsleiter Dr. Martin Brans nicht nur die
architektonische Raffinesse und die richtungweisende Geb├Ąudetechnik,
sondern auch die Lage - sie macht zukunftsweisende
Grundlagenforschung im Herzen der Stadt sichtbar. In dem neuen
Geb├Ąude wird zuk├╝nftig die Expertise verschiedener Arbeitsgruppen
geb├╝ndelt, die deutschland- und weltweit f├╝hrend an der Entwicklung
neuer Nachweisger├Ąte f├╝r kleinste Teilchen arbeiten.

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) K├Âln realisiert
gemeinsam mit der Universit├Ąt Bonn den Neubau des FTD an der
Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universit├Ąt. Das neue Forschungs- und
Technologiezentrum Detektorphysik soll ein Kondensationspunkt f├╝r
Forschergruppen an der Uni Bonn werden, die an der Entwicklung neuer
Detektoren zum Nachweis kleinster Teilchen arbeiten. Diese kommen
unter anderem an internationalen Gro├čprojekten wie dem
Teilchenbeschleuniger LHC in Genf zum Einsatz. Am FTD wird eine
ideale Infrastruktur f├╝r die Detektorentwicklung geschaffen, die
hochtechnisierte Labore und Reinr├Ąume zur Herstellung und
Charakterisierung mikro- und nanostrukturierter Sensoren und
elektronischer Chips sowie eine Montagehalle zum Aufbau gr├Â├čerer
Detektorkomponenten beinhaltet.

Baubeginn war im September 2015, mit der Grundsteinlegung folgte




nach Abschluss der Rohbauarbeiten an den Untergeschossen nun der
n├Ąchste Schritt f├╝r den neuen Forschungsbau.

Bauk├Ârper und Fassade wurden zuvor aufgrund der anspruchsvollen
st├Ądtebaulichen Rahmenbedingungen mit der Stadt Bonn, dem Ministerium
f├╝r Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen sowie der Uni Bonn und dem BLB NRW abgestimmt. In
den n├Ąchsten Monaten entsteht ein im Eingangsbereich dreiteiliger
Geb├Ąudek├Ârper. Die Pfosten-Riegelfassade in der Mitte schafft ein
lichtdurchflutetes Foyer und Treppenhaus, die L├Ąngsfassaden werden
vom einem Sichtbetonrahmen gefasst. Im zweiten Untergeschoss befindet
sich ein Tieflabor, das eine Erd├╝berdeckung von rund sechs Metern
aufweist. Erschlossen wird das Geb├Ąude ├╝ber einen Haupteingang am
Kreuzbergweg.

Besonders bemerkenswert ist neben der Architektur auch die
Geb├Ąudetechnik: Um den baupolitischen Zielen des Landes
Nordrhein-Westfalen gerecht zu werden, insbesondere den Zielen
"nachhaltig bauen!", "umweltschonend bauen!" und "energiesparend und
mit erneuerbaren Energie bauen!", besitzt das FTD eine intelligente
technische Geb├Ąudeausr├╝stung. Unter anderem wird ein
Blockheizkraftwerk eingesetzt, das einerseits die notwendige Strom-
und K├Ąlteredundanz f├╝r die verbrauchsintensive Nutzung des FTD zu
Spitzenzeiten sicherstellt, andererseits aber auch ganzj├Ąhrig im
Bereich Heizung und K├╝hlung im Einsatz ist. Den attraktiven Standort
des neuen Forschungsbaus lobte Ulrich Sch├╝ller, Abteilungsleiter im
Bundesministerium f├╝r Bildung und Forschung: "Die ├Ârtliche Lage auf
dem neuen Campus Poppelsdorf erlaubt eine optimale Nutzung von
Synergien und bringt die Grundlagenforschung einmal mehr dorthin, wo
sie hingeh├Ârt: In die Mitte der Gesellschaft." Im FTD findet ab 2018
international anerkannte und exzellente physikalische
Grundlagenforschung statt. Die hier entwickelten Detektoren werden
unter anderem wichtige Beitr├Ąge f├╝r die Forschung am Large Hadron
Collider des CERN in Genf leisten.

Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 38 Millionen Euro, die
mit 27,755 Millionen Euro durch das Bundesministerium f├╝r Bildung und
Forschung (BMBF) gef├Ârdert werden.



Pressekontakt:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Niederlassung K├Âln
Frank Buch
Telefon: +49 221 35660-282
E-Mail: frank.buch(at)blb.nrw.de
www.blb.nrw.de

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Datum: 02.11.2016 - 10:45 Uhr
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