(ots) - Tierquälerei im Schweinestall: Landwirt schmückt sich
trotzdem mit Gütesiegeln
Abgemagerte Tiere mit offenen Wunden, die Ohren angefressen, die
Gelenke geschwollen, viel zu wenig Platz, überall Dreck und
dazwischen tote Tiere, die nicht entsorgt wurden - es sind
erschütternde Bilder, die Tierschützer Friedrich Mülln mit
versteckter Kamera in einem Schweinestall in Süddeutschland
aufgenommen hat. Sogar der Aktivist selbst war bei dem Anblick
geschockt: "Ich habe hunderte Ställe gesehen", sagt Mülln, der seit
den 1990er Jahren das Treiben in Mastbetrieben beobachtet und
dokumentiert. "Auch in China oder Ungarn. Aber so etwas wie hier habe
ich noch nie erlebt." Doch nicht nur die grauenvollen Aufnahmen
machen fassungslos. Nur schwer zu begreifen ist der Fall auch
deshalb, weil der Hof - trotz der Missstände - noch bis vor kurzem
mit gleich drei Gütesiegeln ausgezeichnet war. Und: Im Kundenmagazin
einer Metzgerei präsentiert sich der Landwirt, der den Hof betreibt,
als verantwortungsvoller Lieferant, dem das Wohl der Tiere am Herzen
liegt. Wie kann das sein? Warum ist das zuständige Veterinäramt hier
lange nicht eingeschritten? Was dahintersteckt - die ganze Geschichte
Mittwoch live bei stern TV. Zu Gast in der Sendung sind dann der
Tierschützer Friedrich Mülln, die Fachtierärztin für Tierschutz Diana
Plange und Robert Römer, der für das Unternehmen arbeitet, das für
die Vergabe des QS-Prüfzeichens zuständig ist.
Der Essener Islamist: Wie die Mutter versuchte, seine
Radikalisierung aufzuhalten
Als Neriman Yaman bemerkt, dass sich ihr Sohn verändert, dass er
sich plötzlich für den IS interessiert und sich die Reden von
Hasspredigern anhört, schlägt die 37-Jährige Alarm: Sie wendet sich
an Moscheen, Beratungsstellen und an die Polizei, um auf die Wandlung
ihres Sohnes aufmerksam zu machen und Hilfe zu bekommen. "Yusuf hat
sich schleichend radikalisiert", erzählt sie rückblickend. Doch
scheinbar niemand nimmt ihre Sorgen ernst - mit fatalen Folgen: Als
Yusuf T. 16 Jahre alt ist, wird er mutmaßlich zum Attentäter.
Gemeinsam mit einem anderen Jugendlichen muss sich der
Gelsenkirchener nun für den Anschlag auf den Tempel der Essener
Sikh-Gemeinde vor Gericht verantworten. Wie seine Mutter dem nahenden
Prozessbeginn entgegenblickt und was sie betroffenen Eltern rät,
darüber spricht Neriman Yaman am Mittwochabend live bei stern TV.
Dann wird auch Yusufs Strafverteidiger Burkhard Benecken zu Gast in
der Sendung sein.
Marode Schultoiletten: Warum sie die Gesundheit der Schüler
gefährden
Verschmutze Klos, übler Gestank, fehlendes Toilettenpapier - die
stillen Örtchen an vielen Schulen in Deutschland sind in einem
erbärmlichen Zustand. Doch nicht nur Eltern und Schüler sind
beunruhigt, auch Mediziner melden sich inzwischen zu Wort - und
warnen vor den gesundheitlichen Folgen verdreckter Schultoiletten:
"Weil die Kinder den Gang auf Ekel-Toiletten vermeiden, kann es zu
lebensgefährlichen Darm-Erkrankungen kommen", sagt etwa der
Kinderarzt Jan de Laffolie. Vielerorts gibt es deshalb ein
sogenanntes Toilettengeld - das heißt: Die Eltern zahlen pro
Schuljahr eine pauschale Gebühr für mehr Sauberkeit und Hygiene auf
den Schulklos. Doch kann das die Lösung sein? Im Netz sorgte der
Brief einer Kölner Grundschule, in dem Eltern an das "Toilettengeld"
für das Schulhalbjahr erinnert werden, zuletzt für viel Empörung.
stern TV hat sich daraufhin in Deutschland umgesehen: Über die Bilder
von Schultoiletten, die gesundheitlichen Folgen und die Frage, wie
das Toilettengeld bei Eltern und Schülern im Land ankommt, darüber
spricht Steffen Hallaschka am Mittwoch live mit Jan de Laffolie und
Sylvia Wehde, die gegen eine Gebührenpflicht kämpft.
Spritztour im Papamobil: Wie drei deutsche Kinder dem Papst ganz
nah kamen
Was der elfjährige Giuliano Scholten vergangene Woche erlebte,
wird er so schnell nicht vergessen: Der Messdiener aus Neuss hat es
geschafft, dass der Papst ihn einlädt, in seinem berühmten Papamobil
über den Petersplatz in Rom zu fahren. Zu der ungewöhnlichen
Spritztour war es gekommen, weil Giuliano sich während der
päpstlichen Generalaudienz in die vorderste Reihe der Pilger
geschummelt und dem Kirchenoberhaupt zugewunken hatte. "Franziskus
blickte zu mir, lächelte und gab mir ein Zeichen. Ehe ich mich
versah, kamen zwei Security-Leute und hoben mich ins Papamobil",
erzählt Giuliano, der sich im Rahmen einer Wallfahrt in Rom aufhielt.
Die Begegnung mit seinem Idol war für ihn etwas ganz Besonderes: "Es
war einfach überwältigend, Papst Franziskus so nah zu sein". Worüber
er während der Tour mit dem Papst gesprochen hat und warum er ihm
eigentlich nur die Hand schütteln wollte, das erzählt Giuliano
Scholten am Mittwochabend bei stern TV. Zu Gast im Studio sind dann
auch die Geschwister Jonathan und Carlotta Peckert, die ebenfalls an
der Fahrt im Papamobil teilnehmen durften.
Viel Geld, wenig Sinn: Warum ein neuer Tunnel in Bremen für Ärger
sorgt
Für rund acht Millionen Euro ist am Ortsrand von Bremen ein neuer
Tunnel entstanden - zur Verkehrsberuhigung, so zumindest war es der
Plan. Tatsächlich aber sorgt die Unterführung vor allem für eins:
Chaos. Denn: Die unterirdischen Fahrbahnen sind zu schmal. Bei
Gegenverkehr sehen sich viele Autofahrer deshalb gezwungen, auf den
Fußweg auszuweichen. Und damit nicht genug: Größere Fahrzeuge wie
etwa Rettungswagen passen erst gar nicht hindurch. stern TV-Reporter
Hinrich Lührssen hat sich vor Ort umgesehen - und eine Methode
gefunden, wie das Problem jetzt noch gelöst werden könnte. Sein
Vorschlag: Mittwochabend live bei stern TV.
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Pressekontakt:
Heike Foerster
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