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In der Reihe "Geschichte im Südwesten" geht es am Sonntag, 16.
Oktober 2016, um 20:15 Uhr hoch hinaus: "Tolle Aussichten - Türme im
Südwesten" zeigt die Geschichte und die Gegenwart von einigen ganz
besonderen Wahrzeichen der Region. SWR-Autorin Andrea Lotter hat den
Blauen Turm in Bad Wimpfen, den Thyssen-Turm in Rottweil und
Wassertürme in und um Mannheim besucht. Im Anschluss, um 21 Uhr,
zeigt "Die Herren der Turmuhren - Alte Handwerkskunst in fünf
Generationen", wer sich bis heute um meisterlich gefertigte Turmuhren
kümmert.
Von Deutschlands einziger Türmerin und
Hochgeschwindigkeitsaufzügen "Tolle Aussichten - Türme im Südwesten"
von Andrea Lotter zeigt das Wahrzeichen von Bad Wimpfen, den Blauen
Turm, der mehr als 800 Jahre alt und seit dem 14. Jahrhundert
ununterbrochen bewohnt ist. In Bad Wimpfen leb die einzige Türmerin
in Deutschland, die ihren Turm ständig bewohnt. Das Gebäude hat als
Rückzugsort für den Verteidigungsfall seit der Stauferzeit vieles
überstanden, doch mittlerweile bröckelt das Gemäuer. Experten für
Denkmalschutz, historisches Mauerwerk und Restauratoren suchen nach
einer Lösung, wie der drohende Zusammenbruch verhindert werden kann.
Weiter geht es nach Rottweil, wo der Thyssen-Turm gebaut wird. Mit
einer Höhe von 246 Metern soll er als Teststrecke für moderne
Hochgeschwindigkeitsaufzüge dienen. Außerdem wird er die höchste,
öffentlich zugängliche Aussichtsplattform in Deutschland bieten. Die
Turmbauer kämpfen aktuell mit ähnlichen Problemen wie vor
Jahrhunderten ihre Vorgänger: Die Statik muss Sicherheit bei Wind,
Hitze und Unwetter gewährleisten.
Die neuen Funktionen von Mannheims Wassertürmen Türme entstanden
häufig aus einer Notwendigkeit heraus - so dienten Wassertürme früher
dazu, Wasser aus entfernten Gebieten zu speichern. Heute verwendet
man dazu andere Techniken, deshalb stellt sich die Frage, wie man die
alten Wassertürme sinnvoll nutzen kann. Der Mannheimer Wasserturm in
der Innenstadt ist einer von 22 Wassertürmen im Umkreis. Das Exemplar
im Stadteil Feudenheim ist bewohnt.
Das Liebhaberobjekt eines Architekten ist heute das Zuhause seiner
Tochter und Familie. Der Luzenbergturm in Mannheim steht seit fast
hundert Jahren mitten in einer Schule und im Wasserturm Seckenheim
betreibt die Mannheimer Aufzugsfirma Lochbühler ein privates Museum
mit historischen Aufzügen - das einzige in Deutschland. "Tolle
Aussichten - Türme im Südwesten" wird am Sonntag, 16. Oktober 2016,
20:15 Uhr im SWR Fernsehen: gezeigt.
Die Herren der Turmuhren
Im Anschluss wird "Die Herren der Turmuhren" (Erstsendung 2014 in
"made in Südwest) in einer erweiterten Fassung noch einmal gezeigt.
Wie ticken die Menschen, die die komplexen Uhrwerke von Turmuhren
instandhalten? Der 1860 gegründete Familienbetrieb der Familie Perrot
aus Calw wird heute in der fünften Generation geführt. Sie betreuen
u. a. den Mekka-Clock-Tower, die größte Uhr der Welt. Der Film zeigt,
wie Reparaturarbeiten in großer Höhe ablaufen, wie die großen und
komplexen Uhrwerke zu ihrem sekundengenauen Lauf gebracht werden und
stellt die Menschen vor, die hinter dieser Präzisionsarbeit stecken.
Mit Dokumentationen die Vergangenheit des Südwestens erkunden Auf
dem Sendeplatz "Geschichte im Südwesten" ist sonntags ab 20:15 Uhr
regionale Geschichte in Form von Dokumentationen zu sehen. Wichtige
historische Ereignisse werden beleuchtet, Alltagsgeschichte erfahrbar
gemacht und über interessante Protagonisten lebendig erzählt. Für die
Filme begeben sich die Autoren auf Spurensuche, recherchieren in
Archiven, sprechen mit Zeitzeugen und Experten.
Sendung:
Dokumentationen der Reihe "Geschichte im Südwesten": "Tolle
Aussichten - Türme im Südwesten" am Sonntag, 16. Oktober 2016, um
20:15 Uhr und "Die Herren der Turmuhren - Alte Handwerkskunst in fünf
Generationen" am Sonntag, 16. Oktober 2016, um 21 Uhr und jeweils im
SWR Fernsehen
Pressekontakt: Daniela Kress, Tel. 07221 929 23800,
Daniela.Kress(at)SWR.de
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