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Am 15. November wird Karl Wolf Biermann 80 Jahre alt. Selten sind
persönliches Schicksal und deutsche Geschichte so eng verwoben wie
bei ihm. Das Schaffen des unbequemen Liedermachers und Lyrikers
zwischen allen Fronten würdigt MDR KULTUR umfangreich im TV, Hörfunk
und online.
Im "MDR KULTUR-Cafe" am Sonntag, 9. Oktober, 12.05 Uhr, mit
Moderator Thomas Bille erzählt der Widerspruchsgeist von seinem Leben
zwischen West und Ost.
Das Kulturmagazin "artour", zu sehen am Donnerstag, 13. Oktober,
22.05 Uhr, im MDR FERNSEHEN, hat einen Beitrag zu seiner in Kürze
erscheinenden Autobiografie "Warte nicht auf bessre Zeiten" im
Programm und bezieht sich vor allem auf Biermanns Jugend und die
Künstlerjahre in der DDR. Das MDR-Kulturradio sendet am 14. Oktober,
8.40 Uhr eine Rezension des Buches.
Dem einzigartigen Zeitzeugnis widmet MDR KULTUR - Das Radio
außerdem eine "Lesezeit" in 15 Folgen, vom 21. Oktober bis 11.
November, montags bis freitags, jeweils 9.05 und 19.05 Uhr. Sprecher
der von MDR KULTUR in Zusammenarbeit mit dem Verlag Hörbuch Hamburg
produzierten Aufnahme, ist Burghart Klaußner. Ausgewählte Lieder Wolf
Biermanns ergänzen die Sendung.
Die Biermann-Erinnerungen sind als gekürzte Lesung der
Autobiografie zu hören. Trotz aller Heftigkeit des Erlebten lesen sie
sich wie ein Schelmenroman in bester schweijkscher Manier. Seine
Autobiographie überrascht zudem mit bislang kaum bekannten Wendungen
im Lebenslauf.
Weitere Informationen gibt es unter www.mdr-kultur.de, wo sich ein
Online-Spezial u.a. mit der Ausbürgerung des Künstlers im Jahr 1976
und den Folgen für die Kultur in der DDR beschäftigt.
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