(ots) - Funkende Kreditkarten: So leicht lassen sich sensible
Daten auslesen
Es klingt praktisch und unkompliziert: Um zu bezahlen, muss der
Kunde seine Karte nur kurz vor ein Lesegerät halten, der
Datenaustausch findet dann über Funk statt. Mehr als vier Millionen
Kreditkarten in Deutschland besitzen einen speziellen Chip und
ermöglichen so den kontaktlosen Bezahlvorgang. Doch: "Wo gefunkt
wird, da kann man auch mitlesen", weiß IT-Experte Tobias Schrödel.
"Denn nicht nur die dafür vorgesehenen Zahlterminals können die
Funksignale empfangen." Mit einem Smartphone und einer speziellen App
hat Tobias Schrödel für stern TV getestet, wie einfach es ist, die
Kreditkartendaten ahnungsloser Passanten auszulesen. Ob es geklappt
hat - Mittwochabend live bei stern TV. Dann ist der IT-Experte auch
zu Gast im Studio und erklärt, welche Karten funken und wie man sich
vor unbefugten Zugriffen schützen kann.
Vorbild Apple, Starbucks und Co: Kann auch der Bäcker von nebenan
so leicht Steuern vermeiden?
Wenn Alexander Rack sieht, wie viel Steuern er zahlt, kommt der
selbstständige Bäcker ins Grübeln: Wie kann es sein, dass seine
Abgaben stetig steigen, während erfolgreiche Unternehmen wie Apple
oder Starbucks in Deutschland kaum Steuern zahlen? "Das ärgert mich
ungemein", sagt Rack. "Dass die sich die Taschen voll machen mit
Geld, das eigentlich der Allgemeinheit gehört." Der Kleinunternehmer
fragt sich deshalb, ob er nicht die gleichen Tricks anwenden kann wie
die Großen? Für stern TV wagt Rack das Experiment - und versucht, es
den großen Unternehmen gleich zu tun. Ob es dem Bäcker aus
Deutschland am Ende wirklich gelingen wird, seine Steuerlast so zu
drücken wie Apple und Co - Mittwochabend live bei stern TV. Zu Gast
in der Sendung ist dann auch die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei
Sahra Wagenknecht, die internationalen Unternehmen vorwirft "die
Öffentlichkeit um Milliarden zu berauben." Kritik äußert sie in
dieser Frage aber auch an der Politik, "weil sie den Firmen die
entsprechenden Steuer-Modelle zur Verfügung stellt". Mit der
Politikerin und dem Rechtsanwalt Achim Doerfer spricht Steffen
Hallaschka darüber, warum es solche Lücken im Steuersystem gibt und
wie der kleine Bäcker wieder größere Brötchen backen kann.
Geburt im Meer: Wie eine Deutsche ihr Kind am Strand von Thailand
zur Welt bringt
Kein Kreißsaal, kein Arzt, kein medizinisches Gerät weit und
breit: Eine Geburt, wie Lara Horlacher sie erlebt hat, wäre für viele
Frauen unvorstellbar. Die 30-jährige Bloggerin brachte ihr drittes
Kind am Strand der thailändischen Insel Koh Phangan zur Welt - aber
nicht etwa spontan, sondern so, wie sie es schon lange geplant hatte.
Bereits zu Beginn der Schwangerschaft reift in Lara Horlacher der
Gedanke, ihre Tochter im Meer zu entbinden. "Denke ich an die Geburt,
denke ich an Wasser", heißt es etwa in ihrem Blog "Fit for Family".
Wichtig war der gelernten Hebamme vor allem eine natürliche Geburt.
In Thailand findet Lara Horlacher, die bereits seit einem Jahr mit
ihrer Familie auf Weltreise ist, schließlich den für sie perfekten
Ort: Im seichten Wasser einer kleinen Bucht entbindet sie Tochter
Katharina - nur mit Hilfe ihres Mannes und ihres fünf Jahre alten
Sohnes. "Das war unbeschreiblich", sagt sie." Das war ein Moment, der
leuchtet mein ganzes Leben." Live bei stern TV berichten Lara und Oli
Horlacher über die außergewöhnliche Geburt und darüber, wie sie ihr
Leben verändert hat.
Als Kind jahrelang missbraucht: Wie Konzertpianist James Rhodes
wieder ins Leben fand
Es war eine Musikkassette, die für James Rhodes alles veränderte:
Mit sieben Jahren findet der heute erfolgreiche Konzertpianist eher
zufällig eine Aufnahme mit einem Stück von Bach. "Es war wie ein
Schlüssel, der mein Herz öffnete", sagt Rhodes rückblickend. Hinter
dem Jungen liegt zu diesem Zeitpunkt ein wahres Martyrium, regelmäßig
wird er von seinem Sportlehrer missbraucht, "wie eine Sexpuppe
geschändet, immer und immer wieder, jahrelang", schreibt der heute
41-Jährige in seiner Autobiografie. Die Folge: Zahlreiche
Selbstmordversuche, Alkohol - und Drogensucht. Nur die Musik gibt
seinem Leben einen Sinn. Das Klavierspielen bringt sich der Brite als
Kind selbst bei, übt in jeder freien Minute. "Die Musik hat mein
Leben gerettet. Sie hat mir als einzige das Gefühl gegeben, dass die
Welt nicht nur schlecht ist." Heute ist Rhodes ein erfolgreicher
Konzertpianist, spielt in ausverkauften Hallen auf der ganzen Welt -
und immer wieder auch an ungewöhnlichen Orten. Um auch Menschen für
klassische Musik zu begeistern, die damit sonst nicht in Berührung
kommen würden, trat Rhodes etwa in einer Psychiatrie auf. Für stern
TV hat der Pianist nun in einer Kölner Hochhaussiedlung gespielt. Wie
das bei den Anwohnern ankam? Live bei stern TV spricht Rhodes über
das Konzert, sein Verhältnis zur Musik und seine tragische
Vergangenheit.
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Pressekontakt:
Heike Foerster
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