(ots) - Experten aus Verlagen, Politik, Forschung und
Wirtschaft diskutieren beim Zeitungskongress 2016 am 26. und 27.
September in Berlin über Chancen der Digitalisierung, neue
Geschäftsmodelle, das Verhältnis von Zeitungen und Politik oder die
gar nicht zu überschätzende Bedeutung, die die Schule bei der
Vermittlung von Nachrichtenkompetenz hat. Rund 500 Teilnehmer
erwartet der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bei
seiner Jahrestagung im Berlin Congress Center (bcc). Erste Höhepunkte
sind die Rede von BDZV-Präsident Dr. Mathias Döpfner und die Keynote
von Günther H. Oettinger, Mitglied der Europäischen Kommission für
Digitale Wirtschaft und Gesellschaft.
Eine prominent besetzte Podiumsrunde diskutiert das Thema
"Vorsicht: Lügenpresse! Ist etwas dran an der Kritik?". Am Podium:
Nikolaus Blome, Stellvertretender Chefredakteur Politik und
Wirtschaft, "Bild" und bild.de; Prof. Thomas Fischer, Vorsitzender
Richter am Bundesgerichtshof, Karlsruhe; Dr. Alexander Gauland,
Stellvertretender Sprecher Bundesvorstand AfD; Peter Pauls,
Chefredakteur "Kölner Stadt-Anzeiger"; sowie Prof. Miriam Meckel,
Chefredakteurin "WirtschaftsWoche", die das Streitgespräch mit einem
Impuls einleitet unter dem Motto: "Medienwirklichkeiten - Wie
entstehen heute die politischen Weltbilder?"
Darüber hinaus stellt Prof. Lutz M. Hagen (TU Dresden) eine Studie
vor; hier geht es um die Frage, was Kinder und Jugendliche heute
unter relevanten News verstehen und welche Rolle die Schule dabei
spielt.
Am zweiten Kongresstag geht es vor allem um Marktfragen, neue
Geschäftsmodelle und Produktinnovationen. Stichwort Digitalisierung:
Wie Unternehmen sich neu erfinden (müssen), wird bei der
Podiumsdiskussion "Bereit zum Change" zwischen Gisbert Rühl,
Vorstandsvorsitzender Kloeckner & Co SE, und Prof. Katja Nettesheim,
Gründerin und CEO _MEDIATE, im Gespräch mit Christoph Keese,
Executive Vice President der Axel Springer SE, thematisiert. Die
Keynote von Jim Roberts, derzeit Consulting Editor "The Hill" in
Washington D.C. und davor als Change-Manager unter anderem für die
"New York Times" tätig, beschreibt am Beispiel US-amerikanischer
Verlage den digitalen Shift und seine Folgen.
Lokale und regionale Medienhäuser werden unter dem Rubrum "Local
Heroes" beim Zeitungskongress innovative Verlagsprojekte vorstellen:
Sabine Morche, Redaktionsleitung Bruns Medien-Service ("Mindener
Tageblatt"); Dr. Wolfram Kiwit, Chefredakteur "Ruhr Nachrichten",
gemeinsam mit Bernd Weber, Geschäftsführer mct media consulting team
(beide Dortmund); sowie Florian Schiller, Geschäftsführer OVB24 GmbH
("Oberbayerisches Volksblatt", Rosenheim).
Den Newsroom des BDZV beim Kongress übernehmen am Montag und
Dienstag 15 Nachwuchsjournalisten von der Jugendpresse Deutschland,
die Spitzenorganisation der Schüler- und Studentenpresse. Sie werden
unter anderem ein laufend aktualisiertes Storify bedienen, das
Verlage auch in die eigene digitale Berichterstattung einbetten
können. Ab Montag finden sich Fotos, Videos, Tweets und aktuelle
Informationen hier
https://storify.com/BdzvPresse/bdzv-zeitungskongress-2016-in-berlin
und auf dem Blog "Politikorange"
http://blog.politikorange.de/
Im Internet: www.bdzv-zeitungskongress.de
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