(ots) -
Über Jahrzehnte hinweg lag der Ku-Klux-Klan in den amerikanischen
Südstaaten im Dämmerschlaf. Doch vor dem Hintergrund der schwarzen
Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre witterte ein Mann die Chance,
dem Geheimbund zu neuer Blüte zu verhelfen. In der Dokumentation "Die
Macht des Ku-Klux-Klan - Schatten über North Carolina" erklärt
ZDFinfo am Samstag, 17. September 2016, um 16.30 Uhr, wie der
Vertreter Bob Jones es schaffte, innerhalb kürzester Zeit Tausende
für sein rassistisches Gedankengut zu begeistern.
Gegründet 1865 während des amerikanischen Bürgerkriegs, hatte der
Ku-Klux-Klan nur ein Ziel: Die schwarze Bevölkerung und deren
Beschützer zu unterdrücken. Doch Negativ-Schlagzeilen über
gewalttätige Übergriffe und Beziehungen zu den Nazis setzten der
Organisation schwer zu, Mitglieder blieben aus. Umso überraschender,
dass 1963 ausgerechnet im als besonders fortschrittlich geltenden
North Carolina ein Revival des Geheimbundes gelingen sollte: "Die
Macht des Ku-Klux-Klan" zeigt, wie Bob Jones innerhalb von nur drei
Jahren die größte Klan-Gruppe des Landes schuf - und dem Staat damit
den Spitznamen "Klansville, USA" einbrachte.
In der Doku "Die Rückkehr des Ku-Klux-Klan - Rassisten in den
Südstaaten" blickt Filmemacher Dan Murdoch anschließend um 17.15 Uhr
hinter die Kulissen der Vereinigung. Er enthüllt intime Details über
die Rituale des Geheimbunds und verrät, was passiert, wenn
Ku-Klux-Klan-Mitglieder und Anhänger der "Black Panthers"
aufeinanderprallen. ZDFinfo wiederholt "Die Macht des Ku-Klux-Klan"
und "Die Rückkehr des Ku-Klux-Klan" am Samstag, 24. September 2016,
ab 10.00 Uhr.
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