Spielfilm, basierend auf Motiven aus Ernst Jüngers Kriegstagebuch 1914-1918
Irgendwo an der Westfront 1916. Drei Tage lang liegt Leutnant Sturm verletzt und traumatisiert im Niemandsland zwischen den Stellungen. Eine Psychose gaukelt ihm eine Parallelwelt vor, in der er seinen Überlebenskampf auf eine sechsköpfige Gruppe projiziert. Ein Vexierspiel zwischen den Wahrnehmungen beginnt, in dem Traum und Wirklichkeit immer weiter verschwimmen...
(firmenpresse) -
Frankreich im Herbst 1916, irgendwo an der Westfront.
Leutnant Karl Sturm arbeitet sich an der Spitze einer Offizierspatrouille durch das nächtliche Niemandsland vor. Sein Auftrag: Aufklärung des feindlichen Grabens.
Doch bis dahin schaffen es Sturm und seine Männer nicht. Eine einzelne Granate aus dem Nichts krepiert mitten unter ihnen. Es ist ein Blutbad, dem alle bis auf Sturm zum Opfer fallen.
Der Leutnant stürzt davon, seine Panik lässt ihn die schweren Verletzungen vergessen, bis er nicht mehr kann und bewusstlos an einem Wäldchen zusammenbricht.
Auf der Schwelle zur Ewigkeit beginnt ein Vexierspiel zwischen den Realitäten. Traum und Wirklichkeit, Leben und Tod fließen ineinander.
Was ist real? Ist es das Wäldchen oder die Pritsche in dem Unterstand, in dem der Leutnant wieder erwacht? Und was ist mit den sechs Gestalten, Otto, Hermann, Carl, Teo, Julian und Ernst, die in ihrem Graben inmitten des Walzwerks des Todes hausen und von nun an Sturms Gefährten sind? Sind sie echt, Abgesandte aus dem Totenreich oder Krieger einer Seele im Kampf um Sein oder Nichtsein?
Aber ganz gleich, wie es sich verhält – um zu überleben, muss er wissen wo er ist. Was nichts anderes heißt als: wo ist Rettung?
Die Grabenbesatzung treibt dieselben Fragen um. Von der Außenwelt abgeschnitten, sind die sechs genauso orientierungslos wie Sturm. Das einzige was sicher ist: vom anderen Ende des Niemandslandes wird auf sie geschossen. Doch wer von dort schießt, bleibt hinter den Schleiern aus Pulverdampf und Dunst verborgen.
Die Gruppe ist uneins darüber, was angesichts der hoffnungslosen Lage zu tun ist. Hermann will im Graben bleiben bis Ablösung eintrifft. Otto hingegen will raus, nur so könnten sie sich zu den eigenen Leuten retten.
Sturm, als einziger Offizier automatisch zum Gruppenführer avanciert, obliegt nun die Entscheidung. Umso dringlicher, da die Situation immer aussichtsloser wird. Der Artilleriebeschuss nimmt zu, sie haben nichts mehr zu essen und der Dauerregen verwandelt den Graben in eine Schlammgrube. Zudem eskaliert der Streit zwischen Hermann und Otto, die Gruppe droht auseinanderzubrechen und in ihre Einzelteile zu zerfallen. Das wäre das Ende.
Aber Sturm kann sich nicht entscheiden.
Hierbleiben oder rausgehen?
Wieder und wieder betrachtet er die Skizzen, die Carl vom Niemandsland angefertigt hat. Der Druck auf ihn wächst. Ihm bleibt nicht mehr viel Zeit, er weiß es, dennoch ist er unentschlossen.
Und dann wird ihm die Entscheidung abgenommen. Die Fastnacht der Hölle bittet zum blutigen Tanz. Die Schlacht beginnt. Will er überleben, muss Leutnant Sturm handeln…
https://youtu.be/3cjM-uX9xrE
Frank Govaere
Producer
frank(at)govaere.de
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