PresseKat - VPRT-Sommerfest und Mitgliederversammlung

VPRT-Sommerfest und Mitgliederversammlung

ID: 1397534

(ots) -

- Kanzleramtsminister Peter Altmaier weist auf die Bedeutsamkeit
der Novelle der AVMD-Richtlinie hin
- Mitgliederversammlung will den VPRT als Spitzenverband der
audiovisuellen Medienwirtschaft konvergent ausrichten

Der Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere
Aufgaben, Peter Altmaier, sowie mehr als 650 Repräsentanten aus
Medienwirtschaft und Politik folgten am gestrigen Abend der Einladung
des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) zum
VPRT-Sommerfest in die Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim
Bund in Berlin.

Peter Altmaier würdigte in seiner Rede die Rolle des privaten
Rundfunks in Deutschland: "Unsere Medienlandschaft ist heute
vielfältiger, sie ist heute bunter, die Privaten haben sich ihr
Terrain gesichert. Schön, dass Sie da sind! Sie repräsentieren 11
Milliarden Euro Umsatz, Sie haben 25.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter und Sie sind ein ganz wichtiger Faktor für die
Zufriedenheit, für das Wohlergehen, für die Information von Millionen
von Menschen in diesem Land."

Kanzleramtsminister Altmaier betonte, dass die Bundesregierung
eine aktive Rolle in der Ausgestaltung der konvergenten
Medienregulierung einnehme und auch die privaten Medien aktiv in
Brüssel unterstütze: "Wir haben bei der Modernisierung der
gesetzlichen Rahmenbedingungen Einiges in Bewegung gesetzt." Die
Bund-Länder-Kommission zur Medienkonvergenz habe im Juni einen guten
Bericht mit Reformvorschlägen für eine moderne Medienregulierung
vorgelegt, den es jetzt umzusetzen gelte.

Zu medienregulatorischen Vorhaben in Brüssel sagte Altmaier: "Im
europäischen Bereich haben wir die Entwicklung von Positionen
Deutschlands zur Novelle der AVMD-Richtlinie und zu den Überlegungen
zur Plattformregulierung mit eingebracht. Wir haben uns mit Erfolg




dafür eingesetzt, dass der im Mai vorgelegte Vorschlag zentrale
deutsche Positionen berücksichtigt." Altmaier stellte heraus, dass in
dem Entwurf der AVMD-Richtlinie den Sendern generell mehr Freiheit
bei der Werbeplanung eingeräumt werde: "Wir halten das für richtig
und für notwendig, und wir glauben, dass wir damit einen Meilenstein
erreicht haben." Altmaier hob zudem hervor, dass sich die
Bundesregierung für die Sicherstellung von diskriminierungsfreien und
transparenten Zugangsmöglichkeiten für Inhalteanbieter sowie die
Wahlfreiheit des Nutzers stark mache.

Hans Demmel, neu gewählter Vorstandsvorsitzender des VPRT, sagte:
"Aus Sicht des VPRT sind im letzten Jahr erfolgreiche und wichtige
Weichenstellungen für die Rahmenbedingungen der privaten
Medienanbieter erfolgt. Der VPRT hat sich früh und aktiv eingebracht,
den eingeschlagenen Weg müssen wir konsequent weiter gehen. Gemeinsam
mit Gesetzgeber und Regulierung müssen wir den Kreativstandort
Deutschland stärken und ausbauen. Dabei hat die Reform der
AVMD-Richtlinie für unsere Branche eine existenzielle Bedeutung. Hier
entscheidet sich auch unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit in
der konvergenten Realität. Nach den Ergebnissen der
Bund-Länder-Kommission zur Medienkonvergenz geht zudem unser Appell
an Bund und Länder, diese nun zügig umzusetzen. Und an den Bund
ergeht überdies die Bitte, bei der aktuellen Reform des
Urhebervertragsrechts Augenmaß zu bewahren, um dem
Produktionsstandort Deutschland keinen Schaden zuzufügen. Unsere
Branche spielt eine maßgebliche Rolle für die Wertschöpfung der
Kreativindustrie. Wir wollen das bleiben, was wir sind: Die 'schönste
Branche' der Welt."

Tagsüber am 6. September fanden in Berlin die
Mitgliederversammlung und die Fachbereichsversammlungen des VPRT
statt. Der Vorstand unterstrich, dass der Verband in seinen
Kernthemen - der AVMD-Richtlinie, dem Urheberrecht, der
eigenständigen Positionierung der Gattung Radio sowie der
Ausgestaltung des Dualen Systems - im zurückliegenden Jahr eine
beachtliche Bilanz vorzuweisen hat.

Für die zukünftige Ausrichtung des VPRT wollen die
Mitgliedsunternehmen den Verband noch stärker als Wirtschaftsverband
ausrichten und die Positionierung als wirtschaftliche
Schlüsselbranche mit den regulatorischen Themen eng verknüpfen.
Hierzu beschloss die Mitgliederversammlung die Weiterentwicklung des
Verbandes als Spitzenverband der audiovisuellen Medienwirtschaft und
eine konvergentere Ausrichtung bei der Mitgliederentwicklung in den
Bereichen Audio und Video.

Über den VPRT:

Der VPRT ist die Interessenvertretung der privaten Rundfunk- und
Telemedienunternehmen. Mit ihren TV-, Radio-, Online- und
Mobileangeboten bereichern seine rund 150 Mitglieder Deutschlands
Medienlandschaft durch Vielfalt, Kreativität und Innovation. Damit
das auch in der digitalen Welt so bleibt, müssen die regulatorischen,
technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Als
Wirtschaftsverband unterstützen wir unsere Unternehmen im Dialog mit
Politik und Marktpartnern beim Erreichen dieses Ziels - national und
auf EU-Ebene.



Pressekontakt:
Pressesprecher
Hartmut Schultz, Hartmut Schultz Kommunikation GmbH,
Tel.: 030/39880-101,
Email: schultz(at)schultz-kommunikation.de

Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V.
Stromstraße 1, 10555 Berlin
Rue des Deux Eglises 26, B-1000 Bruxelles - Büro Brüssel
T | +49 30 3 98 80-0, F | +49 30 3 98 80-148
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Datum: 07.09.2016 - 15:44 Uhr
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