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Was bringt Menschen dazu, in den Krieg zu ziehen? Wie ist das
Leben auf dem Schlachtfeld, und kann man mit all den schrecklichen
Erlebnissen überhaupt fertig werden? Diese Fragen stellt ZDFinfo am
Mittwoch, 7. September 2016, um 21.55 Uhr in der dreiteiligen
Doku-Reihe "Krieger". In eindringlichen Gesprächen schildern Soldaten
den Filmemachern Christian Stracke und Christian Hestermann ihre
persönlichen Erfahrungen: als Fremdenlegionär, Peschmerga-Kämpfer
oder Berufssoldat. Ein weiter Blickwinkel, der mehrere Generationen
umfasst, macht das bisher einzigartige Dokumentationsprojekt
"Krieger" zugleich zu einem ausführlichen Psychogramm der Kämpfer.
Ob für den Kampf um Freiheit, aus Abenteuerlust oder für die
Karriere - die Gründe, warum Menschen in den Krieg ziehen, sind
genauso unterschiedlich wie die Protagonisten, die ab 21.55 Uhr in
"Krieger - Für Vaterland und Ehre?" zu Wort kommen: Günter Lucks
wurde mit 15 Jahren zur Waffen-SS abkommandiert, Ali Bako schloss
sich den Peschmerga-Kämpfern an, um Saddam Hussein zu stürzen, und
Heiko B. ließ sich als Berufssoldat von der Bundeswehr verpflichten.
Eines haben sie alle gemeinsam: Sie lernten den Schrecken des Kriegs
aus nächster Nähe kennen.
Doch wie sieht der Alltag im Krieg aus? Ab 22.35 Uhr rückt der
"Albtraum Schlachtfeld" in den Fokus. Im zweiten Teil der
Dokumentation berichten die "Krieger", was sie empfanden, als sie
ihren Marschbefehl bekamen, mit welchen Gefühlen sie in den Kampf
zogen und welche Erfahrungen sie auf dem Feld machten. Dass Gefechte,
Gräueltaten und Gefangenschaft nicht spurlos an einem Soldaten
vorübergehen, zeigt um 23.30 Uhr "Schatten auf der Seele". Denn
zurück zu Hause fällt der Weg in ein normales Leben oft schwer:
Einige betäuben ihre Erinnerungen mit Alkohol, andere lassen ihrer
Aggressivität freien Lauf. Das so genannte posttraumatische
Belastungssyndrom kann nicht nur für die Soldaten, sondern auch für
deren Familien zur echten Zerreißprobe werden.
ZDFinfo wiederholt alle drei Teile der Reihe "Krieger" am
Dienstag, 13. September 2016, ab 1.50 Uhr sowie am Mittwoch, 14.
September 2016, ab 13.30 Uhr.
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