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Ob beim Bewerbungsgespräch oder beim ersten Date: Es braucht nur
eine Zehntelsekunde, bis unser Gehirn ein Urteil über unser Gegenüber
gefällt hat. Dieser erste Eindruck verändert sich auch im weiteren
Verlauf des Kennenlernens kaum noch. "Der erste Eindruck" ist das
Thema im ersten "Nachtcafé" nach der Sommerpause, am Freitag, 16.
September, 22 Uhr im SWR Fernsehen.
Unbewusste Beeinflussung durch Stereotype Abgestempelt,
abgewertet, ausgegrenzt: Alle haben Stereotype im Kopf, die einen
mehr beeinflussen, als man glaubt. Dicke Menschen müssen permanent
Demütigungen und abfällige Kommentare ertragen. Wer eine andere
Herkunft oder Hautfarbe hat, für den sind misstrauische und
voreingenommene Blicke fast schon Alltag. Und manchmal ist es nur der
vermeintlich falsche Vorname auf den Bewerbungsunterlagen - und schon
werden Kevin oder Chantal eben nicht zum Vorstellungsgespräch
eingeladen.
Wie kommt man raus aus dem Schubladendenken? Auch wenn es um
Status und gesellschaftliches Ansehen geht, prägt der erste Eindruck.
So funktioniert das Prinzip "Mehr Schein als Sein" bei Hochstaplern
hervorragend. Immer wieder gelingt es charismatischen Blendern, als
falsche "Halbgötter in Weiß" jahrelang ganze Krankenhausteams zu
täuschen oder sich dank aristokratischem Habitus Zugang in gut
betuchte Kreise zu verschaffen. Wie unvoreingenommen ist man
tatsächlich, wenn man Unbekannten begegnet? Wie kommt man raus aus
diesem Schubladendenken? Haben Vorurteile vielleicht auch Vorteile?
"Nachtcafé: Der erste Eindruck" am Freitag, 16. September, 22 Uhr
im SWR Fernsehen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Karen Schuller, Tel. 0711 929
13553 Fotos über www.ARD-Foto.de Pressekontakt: Svenja Trautmann,
Tel. 07221 929 22285, svenja.trautmann(at)SWR.de