70 Studentinnen und Studenten informieren sich beim „Fraunhofer-Tag für Studierende“ über attraktive Karrierechancen in Forschung und Industrie
(firmenpresse) - Gute Nachricht für Studierende der Stuttgarter Hochschulen: Die Fraunhofer-Institute trotzen der Wirtschaftskrise und suchen gegen den Trend neue Mitarbeiter. An der Schnittstelle von Forschung und praktischer Anwendung in der Industrie werden Nachwuchstalente für Studien- und Diplomarbeiten, Doktoranden, wissenschaftliche Mitarbeiter und Hilfskräfte an den vier Stuttgarter Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft dringend benötigt. Über 70 Studentinnen und Studenten informierten sich am Montag (23. November) im Institutszentrum auf dem Vaihinger Campus aus erster Hand über attraktive Karrierechancen in Wissenschaft und Industrie.
Teamgeist, Enthusiasmus und der enge Praxisbezug in der Zusammenarbeit mit Auftraggebern und Projektpartnern aus der Wirtschaft hätten sie von der Arbeit bei Fraunhofer überzeugt, berichteten aktive und ehemalige Mitarbeiter den studentischen Interessenten. Der Frauenanteil ist oft überdurchschnittlich, und in der flexiblen und vertrauensvollen Arbeitsatmosphäre sei auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf leichter zu realisieren als anderswo, berichtet eine Doktorandin.
Nicht nur angehenden Ingenieuren, sondern jungen Wissenschaftlern aus den unterschiedlichsten Disziplinen bietet Fraunhofer dabei interessante Perspektiven. Interdisziplinäres Denken und Arbeiten wird großgeschrieben: So sind am Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) fast die Hälfte der Mitarbeiter Psychologen, Soziologen, Betriebswirte oder Ärzte, die an ganzheitlichen Prozessen forschen, erläuterte Prof. Dieter Spath. Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) mit den Geschäftsfeldern Medizin, Pharmazie, Chemie, Umwelt und Energie beschäftigt nach Auskunft von Prof. Thomas Hirth zahlreiche Biologen, Mediziner und Pharmazeuten. Im Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) wiederum, das unterschiedliche Arbeitsräume vom Fabrikgebäude bis zur Flugzeugzelle plant, arbeiten Ingenieure mit Architekten Hand in Hand, ergänzt Dr. Philipp Leistner.
Bei Fraunhofer haben schon viele glänzende Laufbahnen begonnen, betont Prof. Engelbert Westkämper, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA). „Wir haben großes Interesse daran, dass unsere Leute später in der Wirtschaft Karriere machen“, sagt Westkämper. Fast 60 Prozent der „Ehemaligen“ des Instituts, das Robotertechnik, Unternehmensorganisation und Oberflächentechnik als Schwerpunktthemen bearbeitet, seien Führungskräfte in die Industrie, 15 Prozent blieben der Wissenschaft in der Lehre treu, weitere 12 Prozent gingen in die Beratungsbranche. Das Institut habe permanent drei- bis vierhundert Industrieprojekte und suche laufend junge Leute, die dabei mitgehen und frühzeitig den Kontakt mit der Wirtschaftswelt finden wollen.
Auch baulich sind die Stuttgarter Fraunhofer-Institute auf Expansionskurs. Fast alle Institute realisierten derzeit Erweiterungsbauten, in den nächsten zehn Jahren werde der Campus für rund 250 Millionen Euro komplett umgebaut und eine große Zahl neuer Arbeitsplätze geschaffen, kündigte Prof. Dieter Spath vom Fraunhofer IAO an. „Hier ist der Ort, um an den technologischen Revolutionen der Zukunft mitzuarbeiten.“
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist mit 17.000 Mitarbeitern und einem Gesamtbudget von 1,über 1,3 Milliarden Euro die größte Organisation für angewandte Forschung in Europa. Fraunhofer bietet Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen für Auftraggeber aus Wirtschaft und öffentlicher Hand. Dank vielfältiger Projektarbeit in allen aktuellen Technologiebereichen, interessanten Forschungsgebieten und attraktiven Arbeitsplatzangeboten belegt Fraunhofer bei Studierenden unter den technisch orientierten Arbeitgebern stets Spitzenplätze in der Beliebtheitsskala.
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