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Wenig bekannt, viel vertuscht: In der DDR ereigneten sich
zahlreiche Groß-Unglücke und Katastrophen, die bis heute nicht
vollständig aufgeklärt sind. Mit der zweiteiligen Dokumentation "Die
schwersten Unglücke der DDR" widmet sich ZDFinfo am Mittwoch, 17.
August 2016, ab 21.00 Uhr einem dunklen Fleck in der ostdeutschen
Geschichte. Die Filme, die mit Archiv-Bildern, Aufnahmen von
Hobbyfilmern und Berichten von Augenzeugen ein neues Licht auf
eklatante Missstände werfen, sind Teil des Themenabends "Alltag in
der DDR".
Den Auftakt bilden um 18.45 Uhr die Bewohner des einst grenznahen
Dorfes Sparnberg: "Leben in der Sperrzone" zeichnet das Porträt einer
thüringischen Vorzeige-Gemeinde, die unter ständiger Überwachung des
Regimes stand. Auch die Gotteshäuser wurden von der Regierung mit
Argwohn beobachtet: Ab 19.30 Uhr beleuchtet die Dokumentation
"Pfarrer, Spitzel, Bürgerrechtler - Die Kirche in der DDR" die Rolle
der Geistlichen im Stasi-Staat.
Weltanschauungen waren in der DDR Staatsangelegenheit - im Fokus
des Interesses: Kinder. Fleißig, diszipliniert und hilfsbereit,
sauber und gesund sollten sie sein. "Immer bereit - Junge Pioniere in
der DDR" erklärt ab 20.15 Uhr wie beharrlich schon den jüngsten
Bürgern die Ideologie eingehämmert wurde. Einen heimlichen Blick über
den Tellerrand hinaus ermöglichte das illegale West-Fernsehen, wie
die Dokumentation "Schwarzer Kanal oder BILD" ab 0.25 Uhr deutlich
macht.
Dabei konnten die Kontraste zwischen dem Individualismus des
Westens und den Idealen des kollektiven Lebens in der DDR nicht
größer sein. Um 23.40 Uhr vergleicht "Trabbi oder Käfer" die
unterschiedlichen Lebensentwürfe. Doch auch wenn der Trabant als
Sinnbild für die Deutsche Demokratische Republik steht: Neben den
Kleinwagen aus Zwickau rollten auch zahlreiche andere
Fortbewegungsmittel über die Straßen. Um 22.25 Uhr zeigt "DDR mobil -
Trabi, Wartburg und Ostrennwagen" Kuriositäten, Originale und aus der
Not geborene Erfindungen.
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