(firmenpresse) - Brasília, 9. Juni 2016 Embratur (brasilianisches Tourismusbüro) gibt bekannt, dass die Verschiebung beziehungsweise Absage der Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro außer Diskussion steht. Embratur und weitere Regierungsorgane orientieren sich dabei an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die am 28. Mai verkündet hat, dass eine Verschiebung oder Absage der Spiele keinen Einfluss auf die Ausbreitung des Virus´ habe, das zudem bereits in 60 Ländern und Gebieten verbreitet ist. Daher gibt es aus diesem Grund keinen Anlass, die Spiele zu verschieben.
Vor der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 waren Forscher der Universität in São Paulo mittels moderner Forschungen zu dem Ergebnis gekommen, dass sich unter den 700.000 Besuchern mindestens drei Touristen am Dengue-Fieber (wird ebenfalls durch den Zika-Erreger übertragen) anstecken würden. Letztendlich gab es auch nur diese drei vorhergesagten Fälle. In einer ähnlichen Studie haben dieselben Forscher festgestellt, dass die Chancen, ein Ausländer könne das Zika-Virus während der Olympischen Spiele verbreiten, sehr gering sind. Die komplette Forschungsdokumentation kann unter diesem link abgerufen werden. Zudem finden die Spiele in einem Zeitraum statt, in dem die wenigsten Neuerkrankungen mit dem Zika-Virus auftreten.
Embratur schätzt, dass circa 300.000 bis 500.000 Touristen das Land während der Olympischen und Paralympischen Spiele besuchen werden. Die Daten des Statistischen Jahrbuches von Embratur zeigen, dass im Jahr 2015 sogar insgesamt 6,3 Millionen Besucher in Brasilien waren. Zudem entspricht laut der amerikanischen Gesundheitsbehörde (CDC) beispielsweise die Anzahl der amerikanischen Touristen, die die Spiele besuchen werden, nur 0,25 % der insgesamt 40 Millionen Amerikaner, die in die 60 anderen Länder mit Zika-Verbreitung reisen werden.
Nichtsdestotrotz werden Präventionsmaßnahmen stets empfohlen, um den Kontakt mit dem von dem Erreger infizierten Mücken zu minimieren: Verwendung von Mückenspray, Schließen von Türen und Fenstern, Tragen von langen Hosen und langärmliger Oberbekleidung. Die WHO bleibt bei ihrem Entschluss, keine Warnungen vor Reisen nach Brasilien oder den internationalen Handel betreffend auszusprechen – mit Ausnahme schwangerer Frauen, die von einem Besuch in von Zika betroffene Regionen absehen sollten.
Die Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 in Rio finden in den Monaten August und September statt. Die Gesundheit der Teilnehmer des größten sportlichen Events steht an vorderster Stelle. Die brasilianische Regierung trifft alle notwendigen Vorsorgen, um die wirksame Bekämpfung der Mücken sicherzustellen. Dies geschieht in transparenter und enger Zusammenarbeit mit der WHO und der panamerikanischen Gesundheitsorganisation. Die Maßnahmen werden vor allem in Rio de Janeiro, dem Hauptaustragungsort der Spiele, und in den Städten, in denen die Fußballspiele stattfinden, umgesetzt. Zudem betont Embratur, dass Brasilien für eine sichere und ruhige Atmosphäre während der Spiele sorgen wird – für die Sportler gleichermaßen wie für die Touristen.
Über EMBRATUR
Das Brasilianische Tourismusbüro (Embratur) steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Tourismus und ist hauptverantwortlich für alle internationalen Marketingaktivitäten. Diese umfassen unter anderem die Promotion brasilianischer Produkte und Dienstleistungen im Ausland sowie die Förderung Brasiliens als Reiseziel im internationalen Wettbewerb. Die weltweit vernetzten Tourismusbüros arbeiten gemeinsam an dem Ziel, die soziale und ökonomische Struktur sowie das positive Image Brasiliens zu festigen und weiter auszubauen. Als Orientierung bei ihren Aktionsprogrammen dient der Marketingplan „Plano Aquarela – Internationales Tourismusmarketing“.
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