PresseKat - Risikofreude keine deutsche Tugend mehr - Mittelstand muss aktiver werden

Risikofreude keine deutsche Tugend mehr - Mittelstand muss aktiver werden

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(firmenpresse) - Frankfurt am Main - Unternehmertum macht in Deutschland offenbar keinen Spass mehr. Davon zeugt vor allem die im internationalen Vergleich sehr niedrige Selbst√§ndigenquote. Nach Einsch√§tzung von Experten wird sie in den n√§chsten Jahren noch weiter sinken, weil 350.000 √§ltere mittelst√§ndische Unternehmer noch keine Nachfolger gefunden haben, gleichzeitig 80 Prozent aller Abiturienten am liebsten im √∂ffentlichen Dienst, in Banken oder Grosskonzernen arbeiten w√ľrden und die wenigen wagemutigen Existenzgr√ľnder grosse Schwierigkeiten haben, an Bankdarlehen zu gelangen. "Risikofreude geh√∂rt nicht mehr zu den deutschen Tugenden. Daf√ľr sind Neid und Missgunst nirgends in der Welt so verbreitet wie in Deutschland", klagte Mario Ohoven, gesch√§ftsf√ľhrender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Investor und Treuhand http://www.investor-treuhand.de und Pr√§sident des Bundesverbandes der mittelst√§ndischen Wirtschaft, vor rund 800 G√§sten bei der Veranstaltung "Zeitgespr√§che mit Prominenten" im Hotel "Frankfurter Hof".

"Wenn der Mittelstand sich nicht wehrt, wird er weggekehrt." Mit dieser Aussage motivierte Ohoven seine Zuh√∂rer, selbst politisch aktiv zu werden, um den schon vor 20 Jahren eingeleiteten wirtschaftlichen Niedergang in Deutschland zu stoppen. Leider sei die Reformpolitik der rot-gr√ľnen Bundesregierung nach einem kurzen Sprint bereits wieder zum Erliegen gekommen. Eine schwarz-gelbe Koalition h√§tte allerdings noch mehr Probleme mit den Gewerkschaften gehabt, vermutete Ohoven. Wenn die Wirtschaft in Deutschland auf der Stelle tritt, w√§hrend sie in der ganzen Welt und besonders in Asien boomt, k√∂nne das nur hausgemachte Gr√ľnde haben. Zu 80 Prozent seien diese in der Psychologie zu suchen. Deutschland sei das einzige Land auf der Welt, das seine Probleme mit weniger Arbeit und mehr Freizeit zu l√∂sen versuche. Demoralisierend wirkten auch die h√∂chsten Lohnnebenkosten der Welt und das Niveau der Sozialleistungen im Vergleich zur Entlohnung gering Qualifizierter.





Hans-Peter Holbach, der Herausgeber des Börsendienstes "Geldbrief" http://www.geldbrief.com, lenkte bei seinem Vortrag in Frankfurt das Augenmerk auf die Unersättlichkeit des Steuerstaates und die Launenhaftigkeit der Steuergesetzgebung. Diese bewirkten, dass sich viele Unternehmer mehr mit Steuervermeidung als mit Geldverdienen beschäftigen. "Man muss in Deutschland Ausländer sein, um vom Fiskus in Ruhe gelassen zu werden. Ist es da ein Wunder, wenn unsere fähigsten Leute das Weite suchen?", fragte Holbach.

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Datum: 29.04.2004 - 14:37 Uhr
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