PresseKat - Die kleinen Revolutionen der ITK-Branche

Die kleinen Revolutionen der ITK-Branche

ID: 13306

(firmenpresse) - Erding/Stuttgart - Die Branche f√ľr Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) hat in den vergangenen Jahren Federn gelassen: sinkende Geh√§lter, Insolvenzen, Fusionen und Entlassungen waren an der Tagesordnung. Nach der Phase der Konsolidierung besinnt man sich wieder auf die Kernfunktionen. Es geht nach Ansicht des ITK-Experten Winfried Kretschmer nicht mehr darum, flaumb√§rtigen Firmengr√ľndern in k√ľrzester Zeit die Nasen zu vergolden. In der neuen Informations√∂konomie, so hatten Philip Evans und Thomas S. Wurster in ihrem 2000 erschienenen Buch Web Att(at)ck prophezeit, "wird sich jede Form von Wirtschaftsbeziehung radikal wandeln".

Was in der Euphorie des B√∂rsenhypes leider gleich zur Revolution stilisiert wurde. Nach dem Crash frass sie dann ihre Kinder. Von Revolution spricht heute keiner mehr. Doch die IT-getriebene Umgestaltung der Gesch√§ftsprozesse ist in vollem Gange. "Der technologische Wandel krempelt komplette Branchen um, zum Beispiel die Automobilindustrie, die mit dem √úbergang von einer funktionalen zu einer wissensbasierten Arbeitsteilung derzeit (nach der Einf√ľhrung der Fliessbandproduktion durch Henry Ford und der schlanken Fertigung durch Toyota) ihre dritte Revolution erlebt. Er betrifft aber auch zahlreiche Einzelunternehmen, in denen neue informationstechnische M√∂glichkeiten ungeahnte Rationalisierungschancen er√∂ffnen und v√∂llig neue Wertsch√∂pfungspotentiale erschliessen", schreibt Winfried Kretschmer im Online-Magazin changeX http://www.changex.de.

Es laufen viele kleine Revolutionen ab. "So verkn√ľpfen Data Warehouse-Systeme bislang disparate Insell√∂sungen zu einem unternehmensweiten, umfassenden Informationssystem. √Ąhnlich einem Staubsauger saugt das Data Warehouse alle relevanten Daten aus den diversen Software-Plattformen auf. Data Mining-Verfahren verkn√ľpfen und verdichten die Informationen zu Reports, die dem Management ein umfassendes und geschlossenes Bild √ľber das Unternehmen vermitteln und so eine ungeahnt fundierte Entscheidungsgrundlage liefern", so Kretschmer. In vielen Unternehmen gelte ITK immer noch als Mirakel, das selten funktioniert und obendrein viel zu teuer sei. Meist klaffe noch ein tiefer Graben zum operativen Gesch√§ft.





Die Br√ľcke √ľber diesen Graben werde nach den Erfahrungen von Helmut Reisinger, Gesch√§ftsf√ľhrer des Stuttgarter IT-Dienstleisters NextiraOne http://www.nextiraone.de, in der Regel nicht von den Herstellern neuer Technologien geschlossen: "Die Integration neuer Technologien im ITK-Bereich ber√ľhrt heute bei allen Unternehmen unmittelbar das Kerngesch√§ft. Der Ansatz, damit lediglich Kosten sparen zu wollen, greift entschieden zu kurz. Ob Sprach-Daten-Integration auf Basis des Internet Protokolls (IP), ob Workforce-Management im Call Center, ob Managed Service-L√∂sungen f√ľr die gesamte Arbeitsplatz-Umgebung: ITK ist eine der wichtigsten Produktivkr√§fte und damit entscheidendes Mittel zur Wettbewerbsdifferenzierung".

Wer heute noch ITK als blosse Notwendigkeit wie etwa den Firmenwagen-Fuhrpark seines Unternehmens ansieht, wird nach Reisinger zu den Verlierern geh√∂ren. Die ITK-Umgebung sollte nicht einfach nur fehlerfrei funktionieren, womit leider schon viele Anwender zufrieden seien. "Der iterative Wechsel der Abbildung der Technologie auf die existierenden Unternehmensprozesse, und dann wieder der Unternehmensprozesse auf die verf√ľgbare Technologie, dieser stark vom Beratungsgesch√§ft gepr√§gte Ansatz ist der Schl√ľssel zur optimalen Wettbewerbsf√§higkeit. Dazu geh√∂ren auch Visionen, sowohl von der Unternehmensf√ľhrung wie auch von den Mitarbeitern. Video-Konferenzen, Tele-Arbeitspl√§tze, VPN-Zug√§nge, Mobilit√§t - das alles sind auch Elemente der Unternehmenskultur, die weitaus mehr bedeuten als nur ein Zahlenwerk aus Controlling-Sicht," so Reisinger.


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Datum: 19.04.2004 - 12:05 Uhr
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