PresseKat - Wertstoffgesetz - Bundesrat entscheidet gegen Verbraucherinteressen und Umweltschutz

Wertstoffgesetz - Bundesrat entscheidet gegen Verbraucherinteressen und Umweltschutz

ID: 1315466

(PresseBox) - Seit 25 Jahren ist das duale Entsorgungssystemin Deutschland eine weltweit einmalige Erfolgsgeschichte. Hohe Recyclingquoten bei gleichzeitig immer geringeren Kosten für die Verbraucher hat es zum Vorbild für viele Staaten gemacht. Die Produktverantwortung der Industrie mit einem freien Wettbewerb sind dabei wesentliche Faktoren.
Am letzen Freitag hat sich der Bundesrat im Rahmen des Wertstoffgesetzes für die Abschaffung dieses Erfolgsmodells ausgesprochen und eine Verstaatlichung der Entsorgungssysteme gefordert. Die Mehrheit der Bundesländer hat sich damit den wirtschaftlichen Interessen einzelner Kommunen gebeugt, auf Kosten einer sinnvollen Weiterentwicklung des jetzigen privatwirtschaftlichen Systems. Eine Verstaatlichung wird aus Sicht von Experten die Gebühren verdoppeln und das Recycling vielfach durch Müllverbrennung in den Anlagen der Kommunen ersetzen.
?Mit diesem Votum des Bundesrates wird nicht nur der Bürger erheblich mehr zahlen, auch die positiven Beiträge des jetzigen Systems zum Klimaschutz werden sich negativ entwickeln?, so IK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Bruder. ?Die Bundesregierung muss deshalb an ihrem Vorhaben festhalten, die privatwirtschaftlichen Entsorgungssysteme in das geplante Wertstoffgesetz zu integrieren, im Sinne der Verbraucher und der Umwelt. ?
 
 

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ist mit über 300 Mitgliedern der größte Fachverband auf dem Kunststoffverpackungssektor in Europa.
Die IK ist Trägerverband des GKV und engagiert sich damit auch für die Belange der gesamten Kunststoff verarbeitenden Industrie.



Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ist mit über 300 Mitgliedern der größte Fachverband auf dem Kunststoffverpackungssektor in Europa.
Die IK ist Trägerverband des GKV und engagiert sich damit auch für die Belange der gesamten Kunststoff verarbeitenden Industrie.



Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 01.02.2016 - 12:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1315466
Anzahl Zeichen: 1713

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bad Homburg v.d.H.



Kategorie:

Wirtschaft (allg.)



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wertstoffgesetz - Bundesrat entscheidet gegen Verbraucherinteressen und Umweltschutz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Welternährungstag 2017 / Verpacken heißt schützen ...

Anlässlich des heutigen Welternährungstages macht die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. auf den Beitrag von Kunststoffverpackungen zur Verbesserung der globalen Lebensmittelversorgung aufmerksam. Weltweit verderben jährlich ein ...

IK sammelt Ideen für die Kunststoffverpackung der Zukunft ...

Am Messestand der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. auf der interpack 2017 sorgte in diesem Jahr eine Post-it-Aktion für reichlich Gesprächsstoff. Die Messebesucher konnten ihre Ideen und Visionen für die Kunststoffverpackung d ...

Erfolgreiche IK-Initiative "Null Granulat Verlust" ...

Bereits über 50 Mitgliedsfirmen der IK wurden im Rahmen der IK-Initiative ?Null Granulatverlust? zertifiziert. Die Initiative zielt darauf ab, den Verlust von Kunststoffgranulaten in die Umwelt zu verhindern. Mit der qualitativen Auswertung der det ...

Alle Meldungen von IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.