PresseKat - Erstes Revivent-TC?-Verfahren von Bioventrix zur Reduktion des LV-Volumens ohne Brustkorberöffnung

Erstes Revivent-TC?-Verfahren von Bioventrix zur Reduktion des LV-Volumens ohne Brustkorberöffnung in Norddeutschland erfolgreich durchgeführt

ID: 1282602

(firmenpresse) - San Ramon, Kalifornien, und Hamburg, 29. Oktober 2015 - BioVentrix, ein Vorreiter auf dem Gebiet von Technologien und Verfahren zur weniger invasiven Behandlung der Herzinsuffizienz, hat heute den ersten erfolgreichen klinischen Einsatz seines Revivent-TC? Ventricular Enhancement Systems ohne Brustkorberöffnung in Norddeutschland bekannt gegeben. Das [weniger invasive] Less Invasive Ventricular Enhancement? oder LIVE?-Verfahren, das diesen neuen Transkatheteransatz anwendet, wird zurzeit in klinischen Studien in ganz Westeuropa geprüft. Das Hybridverfahren wird eingesetzt, um den linken Ventrikel (LV) umzuformen, und so die Pumpleistung zu verbessern sowie die Wandspannung zu verringern. Das Verfahren wurde von den beiden interventionellen Kardiologen Dr. Christian Frerker und Dr. Tobias Schmidt, sowie dem Herz-Thorax-Chirurgen Dr. Ralf Bader an der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg durchgeführt, deren kardiologischer Abteilung Prof. Dr. Karl-Heinz Kuck als Chefarzt vorsteht.

Das System wurde einem 77 Jahre alten Mann mit ischämischer Herzinsuffizienz erfolgreich implantiert. Der Patient wurde zuvor optimal medikamentös durch eine Mitralklappenreparatur sowie einem implantierbaren Kardioverter-Defibrillator (ICD) behandelt. Nach erfolgtem Verfahren verringerte sich das endsystolische Volumen des linken Ventrikels (VLESV) um 31 %, das enddiastolische Volumen des linken Ventrikels (LVEDV) um 25 % und die Auswurffraktion stieg von 8 % auf 15 % an.

"Das Revivent-TC-Hybridsystem ermöglicht die Behandlung von Herzinsuffizienzpatienten mit fortschreitender Erkrankung und von Patienten, die bereits schwer krank sind, ohne Brustkorberöffnung", stellte Dr. Frerker klar. "Dies kann für die Behandlung von Herzinsuffizienzpatienten den medizinischen Durchbruch darstellen. Wir sind mit dem Ergebnis des Verfahrens sehr zufrieden", fügte Dr. Schmidt hinzu.

"Das Verfahren verringert die Wandspannung und ändert die Form des linken Ventrikels, was zu einer Verbesserung der Pumpfunktion führt. Dies ist wichtig für die Behandlung der einer Herzinsuffizienz zugrunde liegenden Ursache", so Dr. Ralf Bader.





Ãœber das Revivent-TC-System und das LIVE-Verfahren
Die Platzierung des Revivent-TC-Systems mit dem LIVE-Verfahren macht einen invasiveren chirurgischen Eingriff überflüssig. Stattdessen werden mit einem Transkatheterverfahren ohne Brustkorberöffnung kleine Titanverankerungen an der Außenfläche des Herzens und entlang einer der Innenwände platziert. Die Verankerungen werden dann unter effektivem Ausschluss der vernarbten und nicht funktionsfähigen Herzwand zueinander hin gezogen. Das Ventrikelvolumen wird in Folge des Ausschlusses sofort um bis zu 30-40 Prozent reduziert.*

Klicken Sie bitte hier, um ein erläuterndes Firmenvideo mit Animation anzusehen:
http://bioventrix.com/international/physicians/revivent-tc-ventricular-enhancement-system?locale=de

Kontakt Bioventrix (Englisch):
David Schickling, VP of Sales and Marketing, +1-925-830-1000

Fachlicher Kontakt (Deutsch):
Prof. Dr. Christoph Schmitz, MD
cschmitz(at)bioventrix.com
T: 0178 1962888

(*Wechsler, A. et al., Clinical benefits twelve months after less invasive ventricular restoration operations without ventriculotomy. [Klinische Nutzen 12 Monate nach weniger invasiven Ventrikelrekonstruktionseingriffen ohne Ventrikulotomie]. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Herz- und Thorax-Chirurgie, 7. Oktober 2013, Wien, Österreich.)

Bildunterschrift:
Neue Hoffnung für Patienten mit Herzinsuffizienz. BioVentrix stellt eine weniger invasive Behandlungsmethode für Herzinsuffizienz vor.

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

BioVentrix ist ein in Privatbesitz befindliches Medizinproduktunternehmen mit Hauptsitz im kalifornischen San Ramon (USA). Unsere Mission ist die Verbesserung und Erweiterung der Behandlungsoptionen für kongestive Herzinsuffizienz (Stauungsherzinsuffizienz) aufgrund von ischämischer Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung mit Durchblutungsstörung) durch die Entwicklung weniger invasiver katheterbasierter Ansätze.



PresseKontakt / Agentur:

andrea ludwig pr
Andrea Ludwig
Falkenring 8
89160 Dornstadt / Ulm
a.ludwig(at)pr-ludwig.de
07304-435583
http://www.pr-ludwig.com



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Datum: 30.10.2015 - 10:20 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: David Schickling
Stadt:

San Ramon


Telefon: +1-925-830-1000

Kategorie:

Gesundheitswesen - Medizin



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